SWR3 Worte

12MAI2026
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Fast überall im Leben zählt das, was wir können. Schauspieler und Autor Matthias Brandt findet: Das Nicht-Können hat auch seinen Wert. Er meint:

Es gibt kein Können ohne vorheriges Nichtkönnen. Ich glaube sogar, dieses Nichtkönnen ist ein Hinweis: Achtung, jetzt wird’s besonders interessant. Vielleicht sind wir gerade dann am menschlichsten, und deswegen auch am besten, wenn wir nicht perfekt funktionieren und zugeben, etwas nicht zu wissen.
(…) Das ist eine erwachsene Haltung, finde ich. Aufrecht zu zweifeln. Ratlos zu sein, ohne sich dafür zu schämen.

Matthias Brandt, Rede zur Zentralen Abschlussfeier 2025 der Universität Potsdam, gehalten am 26.5.2025.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44382
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