SWR3 Worte

03APR2026
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Memento mori – gedenke, dass du sterben musst. Seit der Antike gibt es diese Weisheit. Als Pastorin hat Saskia Schoof viel mit dem Tod zu tun und wird regelmäßig daran erinnert, dass das Leben endlich ist. So geht sie damit um:

„Ich arbeite mit dem Tod, fast täglich. Er ist einer meiner direktesten Kollegen. Und weißt du, was das Verrückte ist? Er macht mein Leben nicht schwerer. Er macht es klarer und leichter. Ich stehe regelmäßig vor offenen Gräbern und verliere die Lust auf belanglosen Streit, künstliches Drama und fehlende Direktheit. Wie viel besser wäre direkte Liebe, weniger Warten, Sagen, was ich meine.

Memento mori ist für mich eine Einladung und keine Drohung. Ich glaube als Christin, dass der Tod nicht das letzte Wort hat und uns beibringt zu leben. Lass mal radikaler dieses Leben lieben. ❤️‍????“

Saskia Schoof, Post auf Instagram (@frau.unendlichweit) vom 4. März 2026, https://www.instagram.com/frau.unendlichweit/reel/DVcDz0aDIwx; zuletzt abgerufen: 18. März 2026

https://www.kirche-im-swr.de/?m=44131
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