SWR3 Gedanken

09FEB2026
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„Wenn es doch endlich wieder Frühling wird“ Das denke ich mir grad echt täglich. Die Tage sind meistens grau und der Blick in die Nachrichten macht so gar nichts heller. Aktuell habe ich einfach ne ganz schöne Durststrecke – in der Familie sind alle krank, mein Sozialleben liegt auf Eis und die Aufgaben stapeln sich wild.

„Ja, wenn es doch endlich wieder ruhiger, friedlich und warm wird. Dann geht’s mir besser, dann hab ich bestimmt mehr Energie, dann wird alles wieder leichter…“ Das hoffe ich zumindest.

Und dabei merke ich: Ich knüpfe meine Hoffnung an Bedingungen. Und das möchte ich auf gar keinen Fall!

Was mir in solchen Durststrecken hilft, ist der Psalm 23. Der beschreibt Gott als einen Hirten; einen treuen Begleiter, der mich über jeden Wegabschnitt meines Lebens hinweg begleitet – ausnahmslos. Auf den ersten Blick ist es ein ganz schön kindlich-naives Bild – dass Gott uns als guter Hirte wie kleine Schäfchen hütet. Aber der Psalm erzählt uns noch viel mehr: Dass, wie finster es auch ist, er da ist und mich tröstet. Was mir daran so gefällt: Gott schreibt mich NICHT ab. Er vertröstet mich auch nicht billig auf ein später. Kein „bald wird’s besser“, kein „irgendwann scheint auch wieder die Sonne, warte nur“. Sondern sieht mich, meine Situation und spricht mir zu: Egal, wie es grad läuft, was grad bei dir abgeht, ich bin da. Und du bist nicht allein.

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