SWR3 Worte

03FEB2026
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Manchmal ist es unerträglich, was in unserer Welt geschieht. Auch für Pfarrerin Josephine Teske. Alles Leid, das geschieht – und die vielen bösen Worte, die die Menschen auseinandertreibt. Josephine Teske macht das hilflos und traurig, und dann betet sie zu Gott:

„Ich trage eine Traurigkeit, die nicht nur mir gehört. Sie sickert aus den Straßen, aus den Kriegen, aus dem Schweigen. Wo bist du, Gott, wenn alles schmerzt? Hilf mir, nicht hart zu werden und nicht blind. Lehre mich fühlen – ohne zu zerbrechen. Zeig mir das Kleine, das noch heilt: ein Lächeln, ein Baum, ein Händedruck. Gib mir Mut, trotz allem gut zu bleiben. Und Hoffnung, die nicht naiv ist, sondern standhält.“

Josephine Teske, Unsere Résistance. Gott. Immerdar. Gebete zum Leben

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