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SWR3 Worte

07MRZ2026
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Manchmal bin ich unsicher, wie ich einem traurigen Freund oder Freundin helfen kann. Gern würde ich irgendetwas tun. Die folgende kleine Geschichte eines unbekannten Autors erzählt, wie Hilfe und Mitgefühl auch aussehen kann:

"Ein kleiner Junge kam später nach Hause, als die Mutter erwartet hatte. Als sie nach dem Grund der Verspätung fragte, antwortete das Kind: „Ich habe Julia geholfen. Ihre Puppe ist kaputtgegangen.“ „Hast Du geholfen sie zu reparieren?“ fragt die Mutter. „Nein“, antwortete das Kind. „Ich habe ihr geholfen zu weinen.“

Erste Hilfe in: Andere Zeiten e.V., Hoppla! Neue Geschichten für andere Zeiten

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43947
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SWR3 Worte

05MRZ2026
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Wie an jedem ersten Freitag im März wird er auch morgen wieder gefeiert: der Weltgebetstag, der immer von Frauen vorbereitet wird. In über 150 Ländern der Welt kommen Frauen und Männer zusammen, um über die Grenzen hinweg solidarisch zusammenzustehen. Die Schauspielerin Marianne Sägebrecht sagt dazu:

„Frauensolidarität ist mir wichtig. […] Und Ökumene ist mir ein großes Anliegen. Wenn Menschen, egal welcher Konfession, Schulter an Schulter in der Kirche sind und gemeinsam beten, gibt das eine tolle Energie. […] Jeder Mensch ist in seiner Einzigartigkeit von Gott bestellt, aber wir müssen das annehmen und damit umgehen.“

Marianne Sägebrecht
In: https://weltgebetstag.de/aktuelles/einzelansicht/news/interview-mit-marianne-saegebrecht

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43946
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SWR3 Worte

04MRZ2026
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Sieben Wochen anders leben – nach diesem Motto richten sich viele Christinnen und Christen in den sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern. Die evangelische Theologin und Journalisten Kathrin Althans erzählt:

„Wer in der Fastenzeit auf etwas verzichtet, darf nach protestantischem Verständnis selbst entscheiden, was ihm guttut […]. Probehalber etwas anders zu machen – auch wenn es schwerfällt – kann die Entdeckung mit sich bringen, dass es anders besser sein könnte. […]
So kann das Fasten ein jährlicher kleiner Entwurf sein: Was wäre wenn? Was wäre, wenn ich nicht jeden Abend auf dem Sofa zu bewegten Bildern einschlafen würde? Wenn ich z.B. jeden Tag eine neue Begegnung wagen würde? Wenn ich vorwärtsschauen würde, statt zurück? Ja, Fastenzeit bedeutet die Skizze eines anderen Alltags“.

Kathrin Althans, Warum fasten wir eigentlich?
In: https://7wochenohne.evangelisch.de/warum-fasten-wir-eigentlich

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43945
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SWR3 Worte

03MRZ2026
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Wie es wohl im Himmel aussieht? Beim Betrachten des Sternenhimmels hat ein kleines Mädchen dazu eine Idee. Davon erzählt die folgende, kurze Geschichte eines unbekannten Autors:

„Ein kleines Mädchen aus der Stadt besuchte seine Großmutter auf dem Land. Kurz zuvor war der Großvater gestorben. Eines Abends saßen sie gemeinsam vor dem Haus auf der Bank und schauten in den wunderschönen Sternenhimmel. Das kleine Mädchen hatte diese Himmelsschönheit in der Stadt noch nie so erlebt, zu hell war der städtische Abendhimmel. In Gedanken versunken sagte es plötzlich zu seiner Großmutter: ‚Wenn der Himmel von der falschen Seite schon so schön ist, wie viel schöner muss er dann erst von der richtigen Seite sein!‘

Auf der richtigen Seite in: Andere Zeiten e.V., Hoppla! Neue Geschichten für andere Zeiten

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43944
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SWR3 Worte

02MRZ2026
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Viele Kirchengemeinden haben in diesem Winter dazu eingeladen, in der Kirche zu essen. Vesperkirche nennt sich das. Unzählige ehrenamtliche Hände haben die Kirchenräume zu Ess- und Aufenthaltsräumen umgebaut und warme Mittagessen für alle zubereitet – egal, ob für Menschen mit oder ohne Geld. Die Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann erklärt:

„Hinter all unserem Tun steht diese große Vision vom gemeinsamen großen Gastmahl, zu dem alle eingeladen sind. Ich glaube, ein Stück von dieser Vision von Gottes Reich, dem Reich der Liebe, blitzt immer wieder in der Vesperkirche auf (...). Es spielt keine Rolle, welchen Sozialstatus jemand hat, wo er herkommt, wie viel Geld er hat, welcher Kultur er zugehört. Wir sind so verschieden, so unterschiedlich und trotzdem sitzen wir gemeinsam an einem Tisch.“

Gabriele Ehrmann; Armut, Einsamkeit und Würde
In: https://www.domradio.de/artikel/stuttgarter-vesperkirche-arbeitet-seit-30-jahren-diakonisch

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43943
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SWR3 Worte

Sonntag - die Hamburger Pfarrerin Susanne Richter sieht ihn als Ausnahmetag, der uns hilft, locker und biegsam zu bleiben. Sie sagt:

„Ausnahmen sind das beste Mittel gegen Verstockung und Verkrampfung im Kopf. Macht man eine Ausnahme, gibt man damit zu verstehen: Ich versteife mich nicht auf mein Tun, sondern bleibe biegsam. Der Sonntag ist der Inbegriff einer Ausnahme: Nach der Bibel ist er der allwöchentliche Feiertag, an dem wir nicht arbeiten, sondern unsere Befreiung feiern. Nicht, weil Arbeit schlecht ist, sondern weil eine genussvolle Pause ein Vorgeschmack darauf ist, was Leben auch sein kann: Fülle.“

Susanne Richter, Ausnahmetag in: sonntags. Erfindung der Freiheit. Andere Zeiten e.V.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43942
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10JAN2026
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Keine zu hohen Ansprüche an sich selbst zu haben! Diesen guten Vorsatz gibt der Kinder- und Jugendtherapeut Lars Otto White allen Vätern und Müttern mit ins neue Jahr. Es geht darum, die verfügbare Zeit mit den Kindern möglichst entspannt zu gestalten. Denn unter Stress können einem schnell Worte rausrutschen, die man später bereut. Lars Otto White erzählt:

"Merkt ein Vater beispielsweise, dass er durch den Job gestresst nach Hause kommt und ihn bereits der Gedanke anstrengt, später noch ein warmes Abendessen zubereiten zu müssen, kann er z.B. seine Partnerin oder seinen Partner bitten, das zu übernehmen. Oder einfach Brote servieren.

Im Grunde geht es darum, den Anspruch an sich selbst als Elternteil nicht zu hoch zu schrauben, um sich nicht auch noch selbst zu stressen."

Lars Otto White (Kinder- und Jugendtherapeut) im Gespräch mit Stella Marie Hombach
Text: Schimpfen in der Erziehung: Jedes Wort wie ein Schlag
In: Der Standard, vom 7. Dezember 2025, https://www.derstandard.at/story/3000000298485/schimpfen-in-der-erziehung-jedes-wort-wie-ein-schlag?utm_source=firefox-newtab-de-de

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43605
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09JAN2026
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Ein Gebet sprechen - die evangelische Autorin Susanne Niemeyer bringt im Gebet ihre Lage ganz ehrlich vor Gott. Sie erzählt:

„Mein Beten beginnt in der Stille.
Ich steige aus und lege den Alltag ein paar Atemzüge beiseite. [...]
Ich sammle, was mich bewegt. Den Ärger, die Verletzungen, meine Unsicherheit […], die Hoffnung, den Stolz, meine Sehnsucht […].
Nichts ist zu groß, zu unverschämt oder zu alltäglich […].
Ich buchstabiere mein Leben. Die Worte sind nicht gefeilt […], ich will nichts schönfärben, nichts glätten. Ich halte all dies vor Gott, vertraue darauf, dass er versteht.
Ich warte auf ihn, Gott wartet auf mich.
Manchmal treffen wir einander.“

Susanne Niemeyer,  Beten
In: Der Andere Advent. Meditationen und Anregungen vom 2. Dezember 2006 bis 6. Januar 2007 

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43604
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08JAN2026
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Die Bibel kennt viele Geschichten von Menschen auf der Flucht. Auch deshalb setzt sich die Evangelische Kirche in Deutschland für Menschen ein, die sich wegen der Nöte und Gefahren in ihrem Heimatland auf den Weg gemacht haben und auf der Flucht sind. Die Evangelische Kirche erklärt:

„In der jüdisch-christlichen Tradition sind Fluchterfahrungen allgegenwärtig: Das Volk Israel flieht vor der Sklaverei aus Ägypten. […] Maria und Josef müssen ihr Kind Jesus vor Herodes in Sicherheit bringen. [Ja, in] Jesu Lebens- und Leidensweg und in seinen Verheißungen ist die Identifizierung mit Menschen auf dem Weg [ein zentrales Thema].

Kirche und Diakonie verteidigen die Rechte von Menschen auf dem Weg. – Sie setzen sich dafür ein, dass die Bedürfnisse von denen, die kommen, und die Interessen von denen, die aufnehmen, zusammengebracht werden.

Autorenschaft: Beirat zum Beauftragten für Flüchtlingsfrage der EKD, Vorsitz Bischof Dr. Christian Stäblein Titel: 10 Überzeugungen zu Flucht und Migration, Neuauflage, 2025.
In: 4. Überzeugung: für den Flüchtlingsschutz einstehen  https://www.ekd.de/zehn-ueberzeugungen-zu-flucht-und-integration-79191.htm

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43603
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07JAN2026
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Dem eigenen Glück auf die Sprünge helfen! Ja, dazu braucht es auch Eigeninitiative. Die Kinder- und Jugendbuchautorin Brigitte Labbé erzählt:

„Wenn man einen Freund hat, der weit weg wohnt und den man gerne wiedersehen würde, kann man natürlich einfach hoffen, dass er irgendwann  […] überraschend an der Tür klingelt. […] Das wäre ein toller Glücksfall, der aber nur selten vorkommt.
Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, sich nicht mit Warten zu begnügen, sondern alles dafür zu tun, um den Freund zu treffen: ihn anrufen, vorschlagen, die Kosten zu teilen, einen Tag ausmachen und ihn dann am Bahnhof abholen. […]

Das hat dann nichts mit einem Glückstreffer zu tun. Man hat dieses glücksbringende Ereignis gewollt und alles dafür getan, dass es eintritt.  […]

Auch wenn wir vielleicht nur eine winzig kleine Vorstellung davon haben, was uns glücklich machen könnte – nichts wie los! Ohne lange Warterei!“

Brigitte Labbé, Nicht warten, einfach loslegen
https: https://www.cornelsen.de/produkte/denk-t-raeume-wagen-schulbuch-band-2-9783060656738

https://www.kirche-im-swr.de/?m=43602
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