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Die Texte unserer Radiosendungen in den Programmen des SWR können Sie nachlesen und für private Zwecke nutzen.
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14APR2021
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Ich seh eine vier
sagt er

Du mußt Dich irren
kommt von ihr
es ist die drei

Das kann nicht sein
sagt der dritte
ich seh klar die fünf

Nein, nein
sagt die vierte
das ist alles nicht wahr
es ist die zwei

Und dabei betrachten alle den gleichen Würfel
- jeder von seiner Seite

Ansichtssache  von W(olfgang) Pütz  

 

 

Quelle:https://zeitzuleben.de/ansichtssache/

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32959
13APR2021
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In einem Roman von Maria Nikolai habe ich einen Satz gelesen, den ich mir gemerkt habe. Sie schreibt:

Versuche, niemanden zu verurteilen. Du kannst alles hinterfragen, kannst dich wundern, Zweifel hegen – aber versuche, keine vordergründigen moralischen Maßstäbe anzusetzen. Denen genügen die wenigsten Menschen. Und den anderen gelingt es meistens nur, ihre Abgründe gut genug zu vertuschen.

 

Quelle: Maria Nikolai: Die Schokoladenvilla – Zeit des Schicksals.Penguin-Verlag 2020, S.421.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32958
12APR2021
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Der Theologe Jörg Zink über den Morgen:

 

Nimm den Anfang des Tages wahr,
er ist die Stelle an der du die Ewigkeit berührst.
In der Tat wäre uns in vielen Nöten und Krankheiten des Leibes und der Seele geholfen, wenn es uns gelänge die erste Morgenröte von Eile, von Lärm und Ärger freizuhalten.
Der Lauf des Tages hängt im Allgemeinen nicht von unseren persönlichen Vorstellungen ab. Er wird uns aufgezwungen.

Aber der Anfang sollte uns gehören.

 

Quelle: https://www.gmuender-tagespost.de/1900535/

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32957
11APR2021
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Eine Geschichte über einen kleinen Unterschied mit großer Wirkung:

 

Eine fromme Frau bittet Gott den Himmel und die Hölle sehen zu dürfen.
Gott erlaubt es ihr und führt sie in einen großen Raum. In seiner Mitte steht auf dem Feuer ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Rundherum sitzen Leute mit langen Löffeln, alle stochern in dem Topf, aber sie sehen blass aus, mager und elend. So sehr sie sich auch bemühen, die Stiele der Löffel sind zu lang. Sie können das herrliche Essen nicht in den Mund bringen.
„Was für ein seltsamer Ort“, sagt die Frau. „Das“, antwortet Gott, „ist die Hölle.“
Sie gehen in einen zweiten Raum, der genauso aussieht wie der erste. Auch hier brennt ein Feuer, und darüber kocht ein köstliches Essen. Leute sitzen rundherum, auch sie haben Löffel mit langen Stielen, aber sie sind alle gut genährt, lachen und scherzen. Einer gibt dem anderen mit seinem langen Löffel zu essen.
„Und dies“, sagt Gott, „ist der Himmel.“

 


aus „Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten“. Alleinvertrieb: Andere Zeiten, Hamburg, 2007. S. 11

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32956
20FEB2021
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Die Autorin Mary Bartels erzählt in folgender Geschichte wie sie von einer Topfpflanze auf eine Seele im Himmel gekommen ist:

 

Vor kurzem habe ich eine Freundin besucht, die ein Gewächshaus hat. Als sie mir ihre Blumen zeigte, kamen wir zu der schönsten von allen, einer in voller Blüte stehenden Chrysantheme. Aber zu meiner großen Überraschung wuchs sie in einem alten, verbeulten Kübel. Im Stillen dachte ich, dass ich diese Pflanze, wenn sie mir gehören würde, in den schönsten Behälter setzen würde, den ich hätte. Aber meine Freundin änderte meine Meinung.

„Mir sind die Töpfe ausgegangen“, erklärte sie, „und weil ich weiß, wie schön diese Pflanze ist, dachte ich, es wäre ihr egal, wenn ich sie zuerst in diesem alten Pott unterbringe. Es ist nur für kurze Zeit, bis ich sie nach draußen in den Garten setzen kann.“

Sie muss sich gewundert haben, warum ich so herzlich lachte, aber ich stellte mir diese Szene im Himmel vor: „Hier ist eine besonders schöne Seele. Es wird ihr nichts ausmachen, wenn sie zuerst in diesen kleinen, hässlichen Körper kommt.“

 

Quelle: Mary Bartels in: Jack Canfield, Mark Victor Hansen: Viel mehr Hühnersüppchen für die Seele. Goldmann Verlag 2003, S. 48f.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32585
19FEB2021
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Vor vielen Jahren wollte ein großes Schuhunternehmen seinen Markt ausweiten. Die Geschäftsführung beschloss, zwei verschiedene Repräsentanten loszuschicken, wovon jeder für sich untersuchen sollte, welche Möglichkeiten bestanden, Schuhe zu verkaufen. Die Mitarbeiter wurden in verschiedene Teile Australiens geschickt, um herauszufinden, ob es einen Markt unter den Aborigines gibt.

Einige Zeit später trafen zwei Telegramme ein:
Im ersten Telegramm hieß es: „Alle gehen barfuß. Unmöglicher Markt.“
Im zweiten Telegramm stand: „Alle gehen barfuß. Unendlicher Markt.“

 

barfuß von Kristina Reftel

 

Quelle: Kristina Reftel: Ich habe nach dir gewonnen. Weisheits-Geschichten für einen anderen Blick auf das Leben. Goldmann2015, S. 118f.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32584
18FEB2021
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Der Unternehmer Elon Musk über Veränderungen:

 

Einige Menschen mögen keine Veränderung, aber du musst Veränderung annehmen, wenn die Alternative dazu eine Katastrophe ist.

 

Quelle: https://www.studienscheiss.de/zitate-krise/

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32583
17FEB2021
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Ashley Hodgenson lief als Jugendliche bei einer 3000 Meter Staffel mit, trotz eines verletzten Knöchels. Obwohl sie mit Abstand als Letzte ins Ziel kam, wurde sie mit jubelndem Applaus empfangen. Darüber sagt sie:

An diesem Tag hab ich etwas gelernt: Stärke und Mut lassen sich nicht immer an Siegen und Medaillen ablesen. Stärke und Mut zeigen sich darin, dass wir Schwierigkeiten und Hindernisse überwinden. Die stärksten Menschen sind nicht immer die, die gewinnen, sondern die, die nicht aufgeben, wenn sie verlieren.

 

Quelle: Jack Canfiel, Mark Victor Hansen: Viel mehr Hühnersüppchen für die Seele. Goldmann Verlag 2003, S. 198f.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32582
16FEB2021
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Ob Homeoffice, Hausarbeit oder Kurzarbeit, nicht Jeder erfährt die verdiente Wertschätzung bei seiner Arbeit. Der Autor Michael Leister meint dazu:

Betrachten Sie die Arbeit nicht als Verkauf von Zeit im Austausch gegen Geld. Ihre Zeit ist so kostbar, dass sie ohnehin niemand angemessen bezahlen könnte. Verabschieden Sie sich also von diesem Gedanken. Betrachten Sie ihre Arbeit stattdessen als eine Aufgabe, die einen tieferen Sinn erfüllt. Als Wertschätzung dafür, dass Sie sich dieser sinnvollen Aufgabe widmen, werden Sie mit Geld belohnt. Welcher tiefere Sinn hinter Ihrer Arbeit steckt, können Sie ganz einfach herausfinden. Fragen Sie sich einfach, wer von Ihrem Einsatz und Engagement profitiert. … JEDER Job erfüllt eine wichtige Aufgabe, die dazu beiträgt, dass die Welt weiterhin funktionieren kann.

 

Quelle: Michael Leister: 30 Gedanken, die Ihr Leben bereichern werden. Ata Medien Verlag, Achen 2019. (eBook)

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32581
15FEB2021
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Das Wort Krisesetzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.

Krise – von  John Fitzgerald Kennedy

 

Quelle: https://www.studienscheiss.de/zitate-krise/

https://www.kirche-im-swr.de/?m=32580