Manuskripte

SWR3 Worte

Der Freiburger Fußballtrainer Christian Streich zum Thema Geld. In einem Interview sagt er: 

„Ich lebe in einer Welt, in der es um ganz viel Geld geht. Ich verdiene viel Geld. Aber es geht darum (das) immer wieder zu reflektieren.

Mir ist es wirklich egal, ob ein (Spieler) 220 Millionen kostet oder 440 Millionen. Ich kann keine Unterscheidung mehr finden. Es übersteigt meine Fähigkeit, das einzuordnen.

Da passiert etwas, das ist schade. Ich weiß nicht, wie es Leuten geht, die nichts haben, wenn sie diese Summen lesen. Ich glaube das ist nicht gut für unsere demokratische Ordnung. Wir sind im irrealen Bereich, aber es ist gerade Realität.“

https://www.kirche-im-swr.de/?m=26205

Der Theologe und Dichter Andreas Knapp hat ein Gedicht mit dem Titel „Glück“ geschrieben. Darin beschreibt er, worin er Glück findet. 

ein Atemzug Paradies

eine Sternschnuppenlänge Seligkeit

ein Augen-Blick in deine Augen

ein Sonnenstrahl auf meiner Wange

ein Wasserfallhauch auf meiner Haut

eine Sekunde Ewigkeit

https://www.kirche-im-swr.de/?m=26204

Der amerikanische Fotograf und Autor Cameron Bloom darüber wie er es schafft, optimistisch in die Zukunft zu schauen: 

„Wir müssen keine Übermenschen sein, um schlechte Zeiten zu überstehen, und niemand kann immer gut drauf sein. Aber auch wenn die Dinge ganz schlecht aussehen, können wir immer noch positiv in die Zukunft blicken. Optimismus ist eine Wahlmöglichkeit, die wir haben, wenn wir kreativ sind und selbst die Initiative ergreifen.

Was wir brauchen, um den Durchbruch zu schaffen, liegt womöglich viel näher, als wir denken.“

https://www.kirche-im-swr.de/?m=26203

Cameron Bloom hat das Buch geschrieben „Der kleine Vogel, der unsere Familie rettete“. Darin beschreibt er, wie seine Familie eine verletzte Elster aufgenommen hat. Gerade in einer sehr schwierigen Zeit. Was die Familie mit der Elster erlebt, wird zum Symbol für noch viel mehr. Cameron Bloom beschreibt es so: 

„Jeden Morgen wacht sie in der Überzeugung auf, dass ihr die ganze Welt offen steht, damit sie sie in vollen Zügen genießt. Was, glaube ich, auch stimmt.

Eine solche Haltung plus ein sauberes und gut gepflegtes Federkleid – das ist ihr Geheimnis, mit dem sie es schafft, sich hoch über alles aufzuschwingen.“

https://www.kirche-im-swr.de/?m=26202

Cameron Bloom hat das Buch geschrieben „Der kleine Vogel, der unsere Familie rettete“. Darin beschreibt er, wie seine Familie eine verletzte Elster aufgenommen hat. Gerade in einer sehr schwierigen Zeit. Was die Familie mit der Elster erlebt, wird zum Symbol für noch viel mehr. Cameron Bloom beschreibt es so: 

„Wenn man unsere Elster heute sieht mit ihren leuchtenden Augen, den kräftigen Flügeln und dem schimmernden Federkleid, kann man sich kaum noch vorstellen, wie schwach, zerschlagen und todgeweiht sie war, als wir sie fanden.

Heute ist sie ein vollkommen anderer Vogel.

Ihre Verwandlung erinnert uns täglich daran, dass wir nicht unsere Vergangenheit sind, egal wie traumatisch oder lebensverändernd diese gewesen sein mag.“

https://www.kirche-im-swr.de/?m=26201

Ein Gebet passend zu Ostern – geschrieben von Anton Rotzetter. 

„Du Gott

Du bist stärker als der Tod

Ich strecke dir jeden Tod entgegen

die lähmende Einsamkeit

die zerbrochene Beziehung

die bodenlose Traurigkeit

die schmerzliche Trennung

das erschütternde Unglück

das Sterben der Lieben

den eigenen Tod

Sei du

das Leben

in jedem Tod

Setz du immer wieder

einen neuen Anfang

des Lebens“

https://www.kirche-im-swr.de/?m=26200

Der Theologe und Dichter Andreas Knapp hat ein Gedicht zu Ostern geschrieben. Es heißt: Osterfrühstück. 

„so will ich auferweckt werden 

das frühstück

ans Grab gebracht

einen Kaffee

der tote weckt

und brötchen die noch

nach abendmahl duften

angerichtet auf einem

weißen leinentuch

dann ein kuss

auf meine wunden

und ins ohr geflüstert

ein neuer name

liebkoseworte

unaufhörlich“ 

                     

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https://www.kirche-im-swr.de/?m=26199