Manuskripte

SWR3 Worte

In der Bibel sagt Jesus: „Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.“ (Mt 6,24). Das Wort „Mammon“ gebrauchte nun der Freiburger Fußballtrainer, Christian Streich, beim Transfer von Fußballer Neymar, der für 222 Millionen Euro den Verein wechselt. Streich findet:   

„Der Gott des Geldes wird immer größer...[...]  Der Mammon […] ist eine der größten Gefahren für Menschen. […] Und das geht mir genauso. Ich rede nicht von den anderen Leuten. Ich rede von mir genauso. […] Ich lebe in einer Welt, wo es um ganz viel Geld geht – […]  ich bin hochprivilegiert. Aber es geht  immer darum, sich die ganze Zeit zu reflektieren. […] In allen Religionen steht´s: […] Was macht Geld mit den Menschen? […] Umso mehr du hast, desto mehr denkst du dran […] Du musst dich die ganze Zeit damit auseinandersetzen, dass dich Geld nicht beherrscht! […]

Quelle: http://www.sport1.de/fussball/europa-league/2017/08/neymar-wahnsinn-christian-streich-mit-emotionaler-pk, Video der Pressekonferenz , abgerufen am 16.08.2017, 17:44 Uhr

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In seinem Poetry-Slam erklärt Marco Michalzik, was für ihn die Worte von Jesus bedeuten, wenn er sagt: „Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5,14): 

 „Hast Du nicht uns erwählt? Gesagt, ihr seid das Licht der Welt, und wenn das stimmt, wieso ist es hier dann nicht so hell?

Und ich beginne zu begreifen, […] Dass jede Not, die ich seh´, mich einlädt ihr zu begegnen. Oh was für ein tiefes Geheimnis, dass der Schöpfer des Universums in mir, der so klein ist, daheim ist.

Wo bist Du? Du lebst in mir und willst durch mich Menschen begegnen,

Hoffnung säen, damit sie Hoffnung sehen.

Und das klingt so Verstand übersteigend extrem. Und trotzdem – auch so wunderschön!

[…] Also lass uns doch deine Hände sein, die helfen und die Wunden heilen,

Füße, die herbeieilen um Frieden zu verbreiten und Arme die sich weit öffnen,

um die willkommen zu heißen, die wo sie daheim waren nun nicht bleiben können.

Lichter der Welt – Feuerzeuge, Taschenlampen und Flutlichter […]“

 

Quelle:

 WO IST DEIN GOTT JETZT?

Text: Marco Michalzik / Musik: Dario Große, Philip Müller

Idee, Thema & Kampagne: LIVEWORSHIP Düsseldorf, Daniel-John Riedl

WO IST DEIN GOTT JETZT? | www.wodubist.de

CD: WO DU BIST | März 2015 |

https://www.kirche-im-swr.de/?m=24877

Auf die Frage, ob er an einen Fußballgott glaube, antwortete der ehemalige Nationalspieler Arne Friedrich in einem Interview:

„Ich glaube nur an einen Gott und das ist nicht der Fußballgott.“ […]Ja, ich bezeichne mich definitiv als Christ.“[…] „Fußball hat bei uns eine große Kraft und wahrscheinlich auch religiöse Züge. Für viele ist Fußball der Anker im Leben. Ich finde das schwierig, würde das ungern mit echtem Glauben gleichsetzen. Zumal es beim Fußball ja um Erfolge geht, ums Gewinnen oder Verlieren. Das ist bei Gott nicht so. Da steht jedes Leben, also der Mensch an sich, im Mittelpunkt.“

Quellen:

http://www.zeit.de/sport/2013-02/arne-friedrich-glaube-fussball-gott am 10.07.  16.54h

http://www.zeit.de/sport/2013-02/arne-friedrich-glaube-fussball-gott/seite-2 am 10.07. 16:54h

https://www.kirche-im-swr.de/?m=24876

Bis zur Bundestagswahl ruft die Jugendaktion  „Wir gegen Rassismus“* im Internet dazu auf, sich gegen Fremdenfeindlichkeit zu positionieren. Viele junge Menschen aus dem Bistum Trier und darüber hinaus beteiligen sich in den sozialen Netzwerken an der Aktion:

Paulina findet in ihrem Statement klare Worte: „Ich bin gegen Rassismus, weil Rassismus für mich keine Meinung, sondern ein respektloses und menschenverachtendes Verbrechen ist.“

Safin findet: „Ich bin gegen Rassismus, denn wir lieben und respektieren uns ohne zu wissen woher wir kommen.“ Und Samuel postet: „Ich bin gegen Rassismus, weil es pures Glück ist auf welcher Seite der Grenze wir geboren sind und offene Arme nach wie vor der gewaltigste Protest sind.“ Auch der Trierer Bischof Stephan Ackermann beteiligt sich an der Aktion im Internet. Sein Statement: „Ich bin gegen Rassismus, weil jeder Mensch ein Kind Gottes ist.“

*www.wir-gegen-rassismus.de

Quelle: www.wir-gegen-rassismus.de am 16.08.2017, 17:27h.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=24875

Hollywood-Schauspielerin und Model Eva Longoria hat von ihrer älteren Schwester Elisabeth eine Menge gelernt. Elisabeth kam mit dem Down-Syndrom zur Welt. Longoria sagt über ihre Schwester:

„Es war ein Segen zu erleben, wie sie jedes Hindernis überwand – sich die Schuhe zu binden, ein Shirt anziehen, aus der Vordertür gehen.  Man kann sich die Hürden nur vorstellen, vor denen sie in jeder Minute ihres Lebens stand.“

 Und deshalb findet Longoria:  „Man nimmt das Leben nicht als selbstverständlich hin. Es kommt einem so unbedeutend vor zu sagen, ‘Verflucht, ich habe diese Filmrolle nicht bekommen,’ oder ‘Verflucht, die und die trägt das gleiche Kleid wie ich zu den Emmys.“

Vor allem aber bewundert Eva Longoria die Hilfsbereitschaft ihrer Schwester. In einem Interview mit der Cosmopolitan sagte sie:

„Elisabeth“ […] hat mir gezeigt, dass es im Leben nicht darum geht, sich selbst zu verwirklichen, sondern darum, anderen zu helfen".

Quellen:

http://www.bunte.de/tv-show/eva-longoria-liebevoll-mit-ihrer-behinderten-schwester-122384.html am 10.07.2017 16.24h

http://intouch.wunderweib.de/eva-longoria-zeigt-ihre-schwestern-28227.html, am 10.07.2017, 16.27h

http://www.miss.at/home/lifestyle/leben/5180850/Naechstenliebe_Das-lernte-Eva-Longoria-von-ihrer-Schwester-mit, am 10.07.2017 um 16.28h

http://www.presseportal.de/pm/45267/3580372, am 10.07.2017 – 16.33h

https://www.kirche-im-swr.de/?m=24874

In einem Interview wurde der ehemalige Fußballnationalspieler Arne Friedrich gefragt: Was ist Ihnen wichtiger: Der Fußball oder der Glaube?

„Das ist eine ziemlich harte Frage, aber ich lege mich da gerne fest: Ich möchte lieber ohne Fußball leben als ohne meinen Glauben. […] Ich habe durch den Glauben einen Anker im Leben, der mir Ruhe gibt, vor allem in schwierigen Situationen. Dafür bin ich sehr dankbar. […] wenn ich auf das Spielfeld marschiere, danke ich Gott für die Gelegenheit, dass ich Fußballspielen kann. Das ist ja auch nicht selbstverständlich. Ich bete dafür, mein Bestmögliches geben und Spaß haben zu können. Und dafür, dass alle Spieler gesund wieder vom Feld kommen. Für drei Punkte bete ich nicht.

Quelle: http://www.zeit.de/sport/2013-02/arne-friedrich-glaube-fussball-gott am 10.07.  16.54h

https://www.kirche-im-swr.de/?m=24873

Unterdrückt und ausgenutzt – so fühlten sich die Menschen im Volk Israel zur Zeit des Mose.  Die Bibel erzählt, dass Gott sie befreien will und dass er dem Mose deshalb seinen Namen verrät:

Gott sprach zu Mose: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid. […] Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus!

Mose antwortete Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen könnte?

Gott aber sagte: Ich bin mit dir […]

Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen darauf sagen?

Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der «Ich-bin-da».

Quelle: Die Bibel. Einheitsübersetzung,   Ex 3, 7.10-14

https://www.kirche-im-swr.de/?m=24872