Manuskripte

SWR3 Worte

Die Schauspielerin und Musikerin Jasmin Tabatabai darüber, was Freiheit für sie bedeutet:

„Freiheit ist auf jeden Fall nicht, immer das zu machen, was ich gerade will. Die größtmögliche Freiheit ist, das zu entdecken, was mich wirklich ausmacht. Sich selbst zu kennen und angstfrei zu handeln. Ob mir das gelingt? Manchmal!“ 

 

 

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Vor 500 Jahren hat Martin Luther die Welt verändert. Er hat öffentlich gesagt, was in der katholischen Kirche verändert werden muss.

Der Fußballtrainer Jürgen Klopp über Martin Luther: 

„Ich mag Luther, weil er für die Unterprivilegierten und Ausgeschlossenen gekämpft hat. Martin Luther wieder in unser Bewusstsein zu rufen, passt gerade jetzt sehr gut in unsere Zeit, in der wir viel darüber diskutieren, ob wir Menschen Zuflucht bieten oder sie ausschließen sollten.

Er hat viel dafür riskiert, damit wir ein positives Gottesbild haben können und damit Menschen ihren Glauben ohne Angst und mündig leben können.“ 

 

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Jasmin Tabatabai ist Schauspielerin und erfolgreiche Sängerin. Über Schuldgefühle sagt sie:

„Wenn ich mich wirklich schuldig fühle, dann hilft es mir, auf diesen Menschen zuzugehen und mich aufrichtig zu entschuldigen.

Es ist wichtig, dass man sich selbst verzeihen kann. Kein Mensch ist frei von Fehlern. Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass man schlechte oder verletzende Sachen gemacht hat.

Diese Energie, die manche verwenden, um sich über Fehler in der Vergangenheit zu grämen, die könnten sie besser dafür verwenden, etwas Positives zu gestalten. “

 

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Die Schauspielerin und Musikerin Jasmin Tabatabai über ihre Vorstellung von Gott und über ihren Zugang zur Kirche: 

„Ich weiß, dass es Gott gibt. Ich kann nicht erklären, wie ich zu dieser Gewissheit komme, das möchte ich auch gar nicht. 

Ich habe in Kirchen nie etwas Negatives gehört, nie eine Hassbotschaft, sondern es ging immer um Liebe, dass man sein Herz öffnen soll für die anderen. Und ich finde es schön, dass die Familien in der Kirche zusammen sind, dass ich neben meinem Mann sitzen kann. Es ist egal, ob wir verheiratet sind, niemand fragt mich, ob ich überhaupt Christin bin, niemand guckt mich schief an, wenn ich das Vaterunser nicht mitspreche. So sollte es sein. Dann ist Religion schön: wenn es keinen Zwang gibt.“

 

 

 

 

 

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 Der Fußballtrainer Jürgen Klopp über seinen Glauben an Gott: 

„Der Glaube an Gott ist wie ein Fixstern, der immer da ist. Er war aber nicht von Kindheit an gewiss, er ist irgendwann zu mir gekommen. Der Glaube führt mich durchs Leben, ist meine Leitlinie und Reißleine.“  

 

 

 

 

 

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Jasmin Tabatabai ist Schauspielerin und Musikerin. Auf die Frage, wann sie sich besonders lebendig fühlt, sagt sie: 

„Wenn ich mit meinem kleinen Sohn auf dem Sofa liege und er schläft. Das sind Momente, in denen ich nichts anderes brauche, da fließt die Liebe. Ich weiß schon jetzt, dass es später mal diese Augenblicke sein werden, an die ich mich erinnere.

In meinem Beruf fühle ich mich lebendig, wenn ich singe und ich weiß, dass ich nichts falsch machen kann, weil ich ganz entspannt bin und mich verbunden fühle mit der Musik, mit den Musikern, dem Publikum.“ 

 

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Ein ganz alter Text aus der Bibel, der sehr aktuell ist. Er stammt vom Propheten Jesaja aus dem Alten Testament: 

„So spricht der Herr:

Teile an die Hungrigen dein Brot aus, nimm die obdachlosen Armen ins Haus auf, wenn du einen Nackten siehst, bekleide ihn und entziehe dich nicht deinen Verwandten.

Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Wunden werden schnell vernarben.

Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich.“  

 

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