Manuskripte

SWR3 Worte

Manchmal hat man das Gefühl auf der Stelle zu treten, man kommt einfach nicht vom Fleck: Ideen verlaufen im Sande, Projekte kommen nicht zu Stande. Antoine de Saint-Exupery rät uns, die Sehnsucht nicht aus den Augen zu verlieren:

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Die Stadt in der Wüste / Citadelle

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Vielen ist es ein Herzensanliegen, sich persönlich weiter zu entwickeln. Aber manchmal geht es einfach nicht weiter. Als ob man in der Mitte einer Leiter zum Stehen käme. Denen will Thomas Huxley Mut machen:

„Die Sprossen einer Leiter sind nicht dazu da, dass man sich auf ihnen häuslich niederlässt.
Sie sollen dem Fuß nur solange Halt geben, wie er braucht, um weiter hinaufzusteigen.“

 

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Viele Eltern geben ihren Kindern bei der Taufe diesen Spruch mit. Ein schöner Zuspruch auch an uns, er gibt Mut und Zuversicht:

„Gott hat seinen Engeln befohlen, dich zu beschützen, wohin du auch gehst. Sie tragen dich auf Händen, damit du nicht über Steine stolperst.“

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Für alle, die eine Entscheidung treffen müssen und Angst davor haben, für alle, die noch nicht spüren können, wie stark sie wirklich sind, steht in der Bibel:

„Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst und lass dich durch nichts erschrecken; denn ich, der HERR, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst!“

(Josua 1,9)

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Not lehrt beten, sagt man. Die Menschen müssen nur genug Angst haben, dann suchen sie von allein die Beziehung zu Gott. Der Theologe Dietrich Bonhoeffer hält das für schäbig. Er meint:

„Nicht erst an den Grenzen unserer Möglichkeiten, sondern mitten im Leben muss Gott erkannt werden; im Leben und nicht erst im Sterben, in Gesundheit und Kraft und nicht erst im Leiden, im Handeln (…) muss Gott erkannt werden.“

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Allen die lieber nichts unternehmen, als dass sie etwas falsch machen, rät der amerikanische Schriftsteller und Lebemann Mark Twain:

„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

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Im August wurde sie heiliggesprochen, Mutter Teresa. Aber sie hat ganz handfeste Vorstellungen vom Leben. Mutter Teresa sagt:

„Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist Herausforderung, stelle dich ihr.
Das Leben ist ein Traum, mache daraus Wirklichkeit.
Das Leben ist ein Versprechen, erfülle es.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.“

 

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