Manuskripte

SWR3 Worte

Maike van den Boom ist in die 13 glücklichsten Länder der Welt gereist. Die Journalistin wollte rauskriegen, was die Menschen glücklich macht. In Kanada trifft sie den Handwerker Wes. Er sagt:

„Wenn wir wirklich auf unser Leben schauen und es hinterfragen, finden wir alle etwas, das uns glücklich macht. Wir müssen manchmal einfach daran arbeiten, mehr Zeit mit den Dingen zu verbringen, die uns glücklich machen.“

Aus: van den Boom, Maike: Wo gehts denn hier zum Glück? Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2015, S. 38.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=22709

Maike van den Boom ist in die 13 „glücklichsten Länder der Welt“ gereist. Die Journalistin wollte rauskriegen, was die Menschen glücklich macht. Sie erzählt von einer Begegnung in Mexiko-Stadt.

„Ich schaue María-Teresa lange fasziniert bei ihrem sinnlichen Salsa-Tanz mitten in Mexiko-Stadt zu. Dann erzählt sie: „Wir sind auf diese Welt gekommen, um glücklich zu sein, und das Glück befindet sich in uns. Du musst es nicht in materiellen Dingen, in Erfolgen, in Eroberungen suchen. Das Erste, was wir erobern müssen, ist unser Geist und unser Herz. Wenn uns das gelingt, sind wir glücklich. Das Glück befindet sich im Herzen.“

Aus: van den Boom, Maike: Wo gehts denn hier zum Glück? Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2015, S. 32.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=22708

Alain de Botton ist Philosoph und Schriftsteller. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen von schlechten Gefühlen zu befreien und ihnen so ein glücklicheres Leben zu verschaffen. Das sagt er über die Liebe:

„Das alte jüdisch-christliche Modell war, der Mensch sei fehlerhaft und braucht göttliche Vergebung. Heutzutage allerdings ist perfekt zu sein die neue Theologie. Das ist Gift für jede Beziehung. Wenn zwei Menschen der Ansicht sind, du bist perfekt und ich auch, dauert es nicht lange, bis Probleme auftauchen. Menschen trennen sich dann schnell, weil sie glauben, das sei das Ende ihrer Liebe. Dabei ist das ein guter Moment, sich gegenseitig wirklich kennenzulernen. Wahre Liebe besteht vor allem aus Vergeben und darin, schlechtes Verhalten gut zu interpretieren - wie wir es zum Beispiel auch bei Kindern tun.“

Aus: SZ Nr. 192  vom 20./21.8.2016, Seite 60.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=22707

Melanie Davern, wissenschaftliche Mitarbeiterin der „australischen Glücksliga“ sagt zum Thema Glück und Disziplin:

„Geistige Gesundheit ist das Gleiche wie körperliche Gesundheit. Du kannst nicht erwarten, dass du ohne Training einen Marathon gewinnst. Auch für dein Glück musst du dich anstrengen. Dir zum Beispiel eine Auszeit nehmen, dich an kleinen Dingen erfreuen. Oder einfach innehalten, um den Duft einer Rose zu genießen.“

 

Aus: van den Boom, Maike: Wo gehts denn hier zum Glück? Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2015, S. 40.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=22706

Es gibt eine Liste der glücklichsten Länder der Welt. Maike van den Boom ist in die 13 glücklichsten gereist. Die Journalistin wollte rauskriegen, was die Menschen glücklich macht. In Norwegen trifft sie Aron auf seinem Boot. Er verrät ihr das Glücksgeheimnis der Norweger.

„Es ist hier ein Wert, anderen Menschen zu vertrauen und nur das Beste über sie zu denken. Vielleicht kann man sagen, dass dies ein Teil der skandinavischen Kultur ist. Wenn wir gleich von Bord gehen, lassen wir all unsere Sachen im Boot. Wir schließen nicht ab.“

Aus: van den Boom, Maike: Wo gehts denn hier zum Glück? Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2015, S. 30.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=22705

Die 17-jährige Maria-José ist allein erziehende Mutter von kleinen Zwillingen. Sie wohnt in einem Armutsviertel in Costa Rica und scheint trotzdem glücklich zu sein. Sie sagt:

 „Es ist nicht gut, traurig zu sein, man sollte immer positiv eingestellt bleiben. Man muss dem Leben einen Sinn geben und sollte nicht mittelmäßig sein. Man muss das Beste von sich geben, damit man mit sich selbst zufrieden ist.“

 

Aus: van den Boom, Maike: Wo gehts denn hier zum Glück? Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2015, S. 29.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=22704

Heute wird Mutter Teresa heiliggesprochen. Die Nonne hat in ihrem Leben einer Menge Menschen geholfen und sich immer wieder für den Frieden eingesetzt. Von ihr stammt der Satz:

„Friede beginnt mit einem Lächeln. Lächle fünfmal am Tag einem Menschen zu, dem du gar nicht zulächeln willst: Tue es um des Friedens willen.“

 

Quelle: www.evangeliums.net, download: 24.8.2016

https://www.kirche-im-swr.de/?m=22703