Manuskripte

SWR3 Worte

Die Journalistin Corinna Mühlstedt folgt ihrem eigenen Stern:

Jeder Mensch hat im Leben „seinen“ Stern. Ich muss ihn nur erkennen zwischen all den grellen Lichtern, die um mich aufleuchten und auf mich einwirken: jenen einen Stern, der mich ganz persönlich meint.
Mag die Welt über mich den Kopf schütteln, weil sie den Stern nicht sieht: Was bedeutet das schon? Niemand außer mir weiß, dass sich dieser Stern in meiner Seele spiegelt.
Sein Licht lebt in mir und ich ahne, dass es mich zur Krippe führt – dorthin, wo ich Gott begegne.

In heiliger Nacht. Weihnachtliche Worte und Weisen

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21096

Weihnachten: eine Zeit voller Zauber. Aber was bleibt davon nach Weihnachten?

Die Luft voller Gesang. Irgendwie eine unwirkliche Welt, die uns heraushebt aus dem Alltäglichen, uns etwas erleben lässt wie ein wahr gewordenes Märchen. Unser Leben seit Kindertagen mitgeprägt von Weihnachtsbildern. Es hält etwas von dem fest, was weiter geflüstert wird alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit.
Nichts geht verloren. Da bleibt für alle Zeiten ein Funke Vertrauen, der uns trägt, eine Prise Glück, die uns leichter macht, ein inspirierender Blick heraus aus unserer Welt in eine andere. Momente der Erinnerung, des Anhaltens, des Staunens, eingebrannt in unser Leben wie kleine unauslöschliche Lichtpunkte.

http://www.weihnachten-und-sprueche.de/weihnachtsgedanken/

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Mit einem irischen Weihnachtssegen wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Fest:

Gott lasse dich ein gesegnetes Weihnachtsfest erleben.
Er schenke dir die nötige Ruhe, damit du dich auf Weihnachten und die frohe Botschaft einlassen kannst.
Er bereite dir den Raum, den du brauchst und an dem du so sein kannst, wie du bist.
Gott schenke dir die Fähigkeit zum Staunen über das Wunder der Geburt im Stall von Bethlehem.
Er gebe dir Entschlossenheit, Phantasie und Mut, damit du auch anderen Weihnachten bereiten kannst.
Er bleibe bei dir mit dem Licht der Heiligen Nacht, wenn dunkle Tage kommen.
Gott segne dich und schenke dir seinen Frieden.

http://www.familien-feiern-feste.net/150d437.html

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Weihnachten steht vor der Tür. Und worum geht es da eigentlich? In einer Predigt im Internet finde ich dazu eine Antwort eines engagierten Christen:

Ich liebe das Weihnachtsfest, mit allem, was dazugehört: Gottesdienst und Geschenke, Tannenduft und festliches Essen, Lieder und Gedichte. Aber ich muss daran erinnern, was Weihnachten bedeutet:
Wir feiern den Gott der kleinen Leute, den Gott der Einsamen, den Gott der Verzweifelten, den Gott der Heimatlosen, den Gott der Kaputten. Und das kann nur, wer sich ohne Wenn und Aber an deren Seite stellt. Wer das nicht will, der mag gerne die freien Tage für sein eigenes Fest nutzen. Er soll’s bitte nur nicht Weihnachten nennen!

http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/kvu132/gedankenvoss.pdf

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21093

Lena Erbacher ist 21 Jahre alt. Im Advent findet sie die kleinen und unscheinbaren Dinge wichtig:

Heutzutage nehmen wir vieles als selbstverständlich an und schätzen die kleinen Dinge des Lebens viel zu wenig.
In den unscheinbaren Dingen wie beispielsweise das gemeinsame Plätzchenbacken, das Haus schmücken oder auch das Beisammensein in den Adventstagen, also in den Momenten, in denen man mit anderen Menschen in Kontakt kommt, ihnen etwas Gutes tut, ein Lächeln und Zuneigung erfährt, sich wie Zuhause fühlt, in diesen Momenten erfahre ich etwas von diesem Jesus und meiner Menschwerdung.

http://www.main-echo.de/regional/stadt-kreis-aschaffenburg/art3983,3378347

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21092

Im Advent glitzert und glänzt es an allen Ecken. Das findet Pfarrerin Anna Görder manchmal zu viel des Guten. Deswegen hat sie sich was vorgenommen:

In diesem Jahr will ich mich im Advent mal ausnahmsweise nicht ärgern. Ich will jedes Glitzern, jeden Lamettafaden und jedes Goldpapier als ein Zu-Zwinkern Gottes nehmen, das mir sagt: „Ich will allen leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes.“
Ich will jeden Lichtstrahl, jedes Leuchten genießen als Zeichen von Gottes barmherziger Liebe und mich davon stärken lassen für den Weg des Friedens. Und ich werde mich freuen auf das aufstrahlende Licht aus der Höhe, das sich mir ankündigt.

http://www.advent-online.de/html/aktuell/aktuell_u.html?&cataktuell=&m=3342&artikel=9263&stichwort_aktuell=&default=true&archiv=1

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21091

Was um Himmels willen soll ich schenken. Die Autorin Iris Macke hat eine richtig gute Idee:

Gemeinsames Wandern ohne Meckern. Das schenkte ich meinen Eltern, als ich ein Kind war. Heute machen wir Weihnachten ein Spiel daraus: „Ich schenke dir Zeit. Was möchtest du damit machen?“
Ich wünsche mir von meiner Schwester, dass sie sich einen Tag um unsere Kinder kümmert. Meine Freundin will endlich mal wieder mit mir um die Häuser ziehen, ohne auf die Uhr zu gucken.
Meine Mutter schickt mich auf die Leiter. Für sie schneide ich die Gartenhecke. Und staune über das kostbarste Geschenk, das wir weitergeben dürfen.

Adventskalender „Andere Zeiten“ 2014/15

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21090