Manuskripte

SWR3 Worte

In Hamburg-Altona gibt es seit fünf Jahren eine „Kirche der Stille“. Das ist eine Kirche, in der Menschen durch spezielle Angebote zu still werden und zur Meditation eingeladen sind. Pastorin Irmgard Nauck erklärt, worum es dabei geht:

 „Es geht um Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit. Wir sind ja mit unseren Gedanken dauernd in der Zukunft oder in der Vergangenheit unterwegs. Unser Hirn produziert unaufhaltsam Gedanken, täglich rund 60 000. Davon haben wir 40 000 schon gestern gehabt. Wir können unsere Hirntätigkeit nicht zum Stillstand bringen, aber wir können ihr etwas entgegenhalten, wenn wir achtsam auf unseren Atem sind, auf einen Rhythmus, eine Melodie. Dadurch sammeln wir uns in der Gegenwart. Und wenn ich gegenwärtig bin, dann begegne ich Gott.

 Aus: Andere Zeiten, Magazin zum Kirchenjahr, Heft 2/2014, Andere Zeiten e.V, Hamburg 2014, S. 5.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=17919


Heute ist der Internationale Nelson-Mandela-Tag. Seit einigen Jahren würdigt man mit diesem Tag Nelson Mandelas Leben und sein Engagement für Frieden und Freiheit. 67 Jahre lang hat sich Mandela für diese Werte eingesetzt. Deshalb rufen die Organisatoren dazu auf, am heutigen Tag 67 Minuten etwas für andere zu tun. Zu diesem Gedenktag ein Zitat von Nelson Mandela:

 „Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen zu hassen. Menschen müssen zu hassen lernen und wenn sie zu hassen lernen können, dann kann Ihnen auch gelehrt werden zu lieben, denn Liebe empfindet das menschliche Herz viel natürlicher als ihr Gegenteil.“

Aus: http://www.poeteus.de/zitat/Niemand-wird-geboren-um-einen-anderen-Menschen-zu-hassen-Menschen-m%C3%BCssen-zu-hassen-lernen-und-wenn-sie-zu-hassen-lernen-k%C3%B6nn/387.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=17918


Ein Gebet aus dem Gebetbuch für Jugendliche Gott4you.

„Die kleinen Fluchten des Alltags:

durchatmen,

zur Ruhe kommen,

eine Pause machen.

 Der Körper muss regenerieren und die Seele verschnaufen.

 Still und leise, nur ich mit mir allein.

 Nur so verliere ich nicht das Gespür für das Wesentliche,

für das wirklich Wichtige,

für das Geheimnis hinter allem,

für dich, mein Gott.“

 Aus: Giemens, Bruno: Gott4you, Gebete für Jugendliche, Butzon&Bercker Kevelaer 2004, S. 41.

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Das Magazin chrismon hat jungen Europäern drei Fragen gestellt:

Was willst du machen?

Worauf freust du dich?

Wovor hast du Angst?

 Lukasz, 26, aus Polen antwortet:

„Ich will leben, arbeiten, lieben, heiraten, Kinder machen und mit Würde sterben.

Ich freue mich auf Sport, Sympathie der Kollegen, Freude, Lebenszufriedenheit, Liebe.

Ich habe Angst davor, dass mir etwas Unerwartetes im Leben widerfährt, etwas sehr Schlimmes.“

 Aus: chrismon 01.2014, Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbH, Frankfurt am Main, S. 18.

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Der Europa-Politiker Martin Schulz auf die Frage, ob das Leben einen Sinn hat.

 „Ja, die Gaben und Talente, die uns gegeben sind, zum Nutzen anderer einzusetzen. Mit den Überzeugungen, die wir im Laufe unseres Lebens entwickelt haben, und mit unseren Erfahrungen dazu beizutragen, dass der Respekt vor anderen Menschen die Grundlage unseres Zusammenlebens ist. Wir haben alle dasselbe Recht, auf dieser Erde zu leben.“

 Aus: chrismon 01.2014, Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbH, Frankfurt am Main, S. 22.

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Das Magazin chrismon hat jungen Europäern drei Fragen zu ihrem Leben gestellt. Zum Beispiel Lorraine, 24, aus Großbritannien:

Was willst du machen? - Mich verlieben, Kinder haben, die Welt bereisen, etwas bewirken, Fallschirmspringen, nach Australien gehen und arbeiten.

Worauf freust du dich? - Auf den Rest meines Lebens. Auf Grillfeste im Sommer mit Freunden und Familie.

Wovor hast du Angst? - Vor der Angst.

Das waren die Antworten von Lorraine. Und was würden Sie antworten?

Was wollen Sie machen?

Worauf freuen Sie sich?

Wovor haben Sie Angst?

 Aus: chrismon 01.2014, Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbH, Frankfurt am Main, S. 13.

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Heute Abend findet das WM-Finale statt. Bei der WM vor vier Jahren hat der Stuttgarter Stürmer Cacau einen kleinen Einblick in sein Seelenleben gegeben. Er hat gesagt:

«An einem Tag feiern sie dich als Helden, kurz darauf bist du der Depp. Aber auf Jesus kannst du dich immer verlassen.»

 Aus: http://www.jesus.ch/magazin/people/103765-held_oder_depp_im_fussball.html.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=17913