Manuskripte

SWR3 Worte

Gegenrede  
Wenn der Lohn nicht reicht trotz  Arbeit  soll ich dazu Ja und Amen sagen? 
Und andere werden reich im Schlaf  
Wenn der Urlaub längst unbezahlbar ist 
darf ich nicht wütend werden? 
Und andere fliegen um die Welt     
Wenn niemand nach meiner Meinung fragt  
soll ich bescheiden stillhalten?
Und andere stehen im Rampenlicht   
Erzählt mir nichts von Gottes Güte      
Erzählt mir von Gottes Gerechtigkeit

Gegenrede – von Carola Moosbach  

Quelle: „Für jeden neuen Tag – Gedanken Geschichten Gebete“ Heft 43, Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Berlin 2014, S. 26

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Geh heiter in den neuen Tag mit leicht beschwingtem Schritt, hab Mut und sei gelassen, trag keine Sorge mit. Mag sein, es ist kein großer Tag, sag, muss es das denn sein? Es kann ja auch ein kleiner Tag ein wunderbarer sein

Geh heiter in den neuen Tag – von Carola Merkel

Quelle: „Für jeden neuen Tag – Gedanken Geschichten Gebete“ Heft 43, Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Berlin 2014, S. 25

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Ein Segensgebet von Sabine Naegeli 

Der mütterlich-väterliche Gott sei Dir nahe in allem was Dir begegnet auf dem Weg Deines Lebens. Er umarme Dich in Freude und Schmerz und lasse aus beidem Gutes wachsen. Ein offenes Herz schenke er Dir für alle die Deiner bedürftig sind. Er gebe Dir Selbstvertrauen und den Mut, dich verwunden und heilen zu lassen. In allen Gefährdungen bewahre er Dir Seele und Leib und lasse Dein Leben gelingen.

 Quelle: „Für jeden neuen Tag – Gedanken Geschichten Gebete“ Heft 43, Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Berlin 2014, S. 30

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Ein Liebesgedicht von Walter Helmut Fritz: 

Weil Du die Tage zu Schiffen machst, die ihre Richtung kennen. Weil Dein Körper lachen kann.  Weil Dein Schweigen Stufen hat. Weil ein Jahr die Form Deines Gesichts annimmt.          Weil ich durch Dich verstehe, dass es Anwesenheit gibt, liebe ich Dich. 

Quelle: „Für jeden neuen Tag – Gedanken Geschichten Gebete“ Heft 43, Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Berlin 2014, S. 17

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Ein Text von Hildegard König. Für Situationen bei denen man nicht weiß was einen erwartet:                    

Was wartet hinter verschlossenen Türen? Wohlwollen oder Ablehnung?  Gemischte Gefühle zwischen Angst und Wagemut,  Flucht oder Angriff, zurück oder vorwärts.                                Stehen bleiben, einmal durchatmen  und hineinhören in den eigenen Aufruhr.                                 Da vernehm ich mein lebenserfahrenes Herz: Bleib bei Dir. Fasse Dich.  
Sei Du – mit Angst und Wagemut.  Das bist Du. Mehr hast Du nicht zu bieten.  Aber das ist mehr als genug.

Quelle: „Für jeden neuen Tag – Gedanken Geschichten Gebete“ Heft 43, Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Berlin 2014, S. 25

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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Hoffnung von Vaclav Havel

 Quelle: „Für jeden neuen Tag – Gedanken Geschichten Gebete“ Heft 43, Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Berlin 2014, S. 28

 

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 Grabe innen. Innen ist die Quelle des Guten

Und sie kann aufsprudeln, wann immer du gräbst.

Grabe innen von Marc Aurel

 Quelle: „Für jeden neuen Tag – Gedanken Geschichten Gebete“ Heft 43, Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Berlin 2014, S. 16

 

 

 

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