Manuskripte

SWR3 Worte

Wann ist man ein richtig guter Mensch?
Dazu Formel-1-Rennfahrer Lewis Hamilton:
„Wenn ich das Bild eines richtigen Champions zeichnen müsste,
dann wäre er ein richtig harter Rennfahrer.
Aber als Mensch wäre er noch mehr.
Er wäre zugleich liebenswürdig gegenüber jenen Menschen,
mit denen er zusammenarbeitet.
Er wäre demütig und bescheiden;
er würde junge Leute inspirieren
und dürfte nicht einfach nur gewinnen wollen.
Mit seinem Leben müsste er einen Unterschied in der Welt ausmachen.
Aber ich weiß nicht, ob es so einen Menschen
in der Formel-1 gegeben hat.“

Michael Wintershagen: „Alonso ist der Schnellste von allen“;
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 231 vom 05.10.2013, S. 28.

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Wie geht das Sterben?
Die Palliativ-Ärztin Elisabeth Lohmann kennt sich da aus:
„Ich finde es schade,
dass es zwar Geburtsvorbereitungskurse gibt,
aber keine Sterbevorbereitungskurse gibt.
Viele Menschen wissen nicht,
was natürlicherweise zum Sterben dazugehört
und gar nichts mit Leiden zu tun hat.
Sterben ist die Vollendung des Lebens;
es gehört zum Leben wie die Geburt.
Deshalb empfinde ich mich auch
als Hebamme am Lebensende.“

Lucia Schmidt: „Fünf Fagen zum Umgang mit dem Tod“;
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 243 vom 19./20.10.2013, S. C2.

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Gibt es den Himmel?
Dazu der Schauspieler und Filmemacher Til Schweiger:
„Meine Filme haben alle am Ende Hoffnung.
Auch der Film ´Knockin´ on Heavens Door` –
ein Film über das Sterben und das Leben und den Himmel.
Die Hauptfiguren sterben am Ende des Films,
aber sie haben ihr Ziel erreicht: das Meer.
Und sie werden im Himmel eine tolle Zeit haben.
Das ist vielleicht nicht ganz realistisch,
aber es wäre doch toll, wenn es auch im Himmel so wäre.“

Til Schweiger im Gespräch mit Stefan Hauck und Christian Seidl,
„Sind Sie in ihren Filmen glücklicher als im Leben, Herr Schweiger?“;
in: „Bild am Sonntag“ Nr. 37, 15.09.13, Axel-Springer-Verlag Berlin, S. 23.

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Wofür brauchen wir die Kirche?
Dazu Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg:
„Sinn zu stiften ist die Aufgabe von Religion.
Ich engagiere mich, weil ich einen Sinn darin erkenne.
Das bekommen wir ja immer von Jesus gesagt:
Euer Lohn wird groß sein im Himmel.
Damit meint Jesus, dass es Sinn macht, sich zu engagieren.
Kirche soll also politisch wirken.
Sie soll die Menschen motivieren, sich zu engagieren.
Das ist wichtig; und es kann ja kein Zufall sein,
dass christliche Gesellschaften auch starke Gesellschaften sind.
Das Grundgesetz, die Menschenwürde –
das ist doch alles christlich imprägniert.
Darauf baut alles auf.“

Arnd Brummer und Ursula Ott, „Bei uns in der Gemeinde …“;
in: „Chrismon-plus-Rheinland“ Nr. 10/2013,
Hansisches Druck-und Verlagshaus, Frankfurt am Main, S. 71

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Glaube gehört zum Leben,
sagt die amerikanische Sängerin Nicole Scherzinger:
„Ich bin Christin und habe einen starken Glauben.
Ich versuche, mich christlich zu verhalten
und andere Menschen so zu behandeln,
wie auch ich gern behandelt werden möchte.
Ich gehe auch regelmäßig in den Gottesdienst.
Und wenn mein Freund,
der Formel-1-Rennfahrer Lewis Hamilton,
bei mir ist, kommt der selbstverständlich mit in die Kirche.“

Magazin „Credo“, Credo-Medien-GmbH München 2013, S.14.

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Formel-1-Rennfahrer Lewis Hamilton über seinen Glauben:
„Ich bin mit dem Glauben an Gott groß geworden.
Bevor ich mit Kartrennen angefangen habe,
war ich beinahe jedes Wochenende in der Kirche.
Viele andere in meiner Familie sind auch sehr religiös.
Ich selber bin Gott von Jahr zu Jahr näher gekommen in meinem Leben.
Das ist eine Entwicklung, und das fühlt sich großartig an!“

Michael Wintershagen: „Alonso ist der Schnellste von allen“;
Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 231 vom 05.10.2013, S. 28.

 

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Wozu braucht man Gott?
Dazu der Journalist und Regierungssprecher Steffen Seibert:
„Gott hat durch eine große Leere zu mir gesprochen.
Ich habe diese Leere schmerzlich gespürt.
Ich habe etwas vermisst in meinem Leben.
Ich habe Gott vermisst.
Der Glaube ist ein großartiges Universum.
Ich habe danach gehungert; es hat mich danach gedürstet.
Mein Glaube hilft mir auf meinem ganz persönlichen Weg durchs Leben.“

Magazin „Credo“, Credo-Medien-GmbH München 2013, S.14.

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