Manuskripte

SWR3 Worte

Muss man den Tod fürchten?
Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, meint:
„Für mich ist das Allerwichtigste,
das Leben richtig gelebt zu haben.
Dann kann ich auch gut sterben, ohne Angst und ohne Reue.
Wenn es soweit sein sollte, dann wünsche ich mir,
nicht einfach zu sterben.
Ich habe das ganz große Bedürfnis, mein Leben abzuschließen,
mich zu verabschieden."

Malu Dreyer im Gespräch mit Dirk von Nayhauß,
„Zu wachsen ist etwas Schönes, auch wenn man erwachsen ist";
in: Chrismon 7/2013, Hansisches Druck- und Verlagshaus Frankfurt, S. 22.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16124

Geheimnisse sind das Schönste,
meint Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein:
„Ich bin Forscher und natürlich neugierig.
Aber das Schönste, was wir erleben können,
ist das Geheimnisvolle.
Wer keine Geheimnisse aushalten möchte
und sich nicht mehr wundern kann,
wer nichts mehr hat, um darüber zu staunen,
der ist sozusagen tot."

Zitiert nach: „Werkstatt für Liturgie und Predigt" Nr.7/2013,
Bergmoser+Höller-Verlag Aachen, S. 290.

 

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16123

Sollte man sich politisch engagieren? Ja, weil es Ehrensache ist,
meint der Rhetorikprofessor Walter Jens, der kürzlich verstorben ist.
„Ich habe nicht gern verloren;
aber ich habe oft verloren.
Aber wenn was falsch läuft,
müssen wir uns doch einmischen.
Das wenige, was wir tun können,
das müssen wir auch tun.
Das kann man von uns erwarten,
sonst mag man auch nicht mehr so gern in den Spiegel schauen.
Aber man muss eben lieber verlieren können,
als sich anzupassen."

Wilfried Mommert, „Walter Jens war eine moralische Instanz";
in: Rhein-Hunsrück-Zeitung Nr.132 vom 11.06.13,
Mittelrhein-Verlag Koblenz, S. 27.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16122

Gibt es den Himmel?
Fragt der Schauspieler Til Schweiger und meint:
„Es wäre doch toll, wenn es so wäre.
Deshalb bin ich auch ein Fan von Happy-ends.
Meine Filme haben alle am Ende Hoffnung.
Das muss nicht immer zuckersüß sein,
aber es sollte zumindest Hoffnung geben.
Glaub ich an den Himmel?
Ich weiß es nicht,
aber es wäre schön, wenn es den Himmel gäbe."

Til Schweiger im Gespräch mit Stefan Hauck und Christian Seidl,
„Sind Sie in ihren Filmen glücklicher als im Leben, Herr Schweiger?";
in: „Bild am Sonntag"Nr. 37, 15.09.13, Axel-Springer-Verlag Berlin, S. 23.

 

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16121

Die Film-Regisseurin Jutta Winkelmann,
ist durch ihre Krebserkrankung dem Tode nah.
Für sie ist es wichtig, Fragen nicht auszuweichen.
„Ich wollte gut alt werden,
mit einem geistigen Reifungsprozess.
Ich wollte das Gefühl, im Leben alles gegeben zu haben.
Aber jetzt: Wie ist es eigentlich mit dem Sterben?
Hilft dir jemand dabei? Wie elend wird das alles noch?
Wie ist das, wenn der Tod kommt:
Holt er dich ganz vorsichtig, oder ist er brutal und gemein?
Und was kommt danach: Gibt es so etwas wie Seele?
Und gibt es Gott wirklich?
Das ist die wichtigste Frage meines Lebens."

Jutta Winkelmann im Gespräch mit „Taube": „Das Leben, der Tod und der ganze Rest"; in: „Welt am Sonntag" Nr.34 vom 25.08.13, Springer-Verlag Hamburg, S. 15.

 

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16120

Jesus hilft mir, mein Leben selber in die Hand zu nehmen,
meint der erfolgreiche Skispringer Gregor Schlierenzauer:
„Da ist jemand,
dem ich meine Gedanken und Wünsche mitteilen kann.
Bei dem kann ich alles loswerden;
und den darf ich auch in gewissen Lebenssituationen um Hilfe bitten.
Ich glaube, dass alles, was im Leben passiert, einen Grund hat.
Für mich regelt dies jemand,
und das ist Jesus."

Zitiert nach: Magazin „Credo", Credo-Medien-GmbH München 2013, S.14.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16119

Was hilft, wenn das Leben anders läuft, als man es sich wünscht?
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer,
ist schon viele Jahre schwer gehbehindert. Sie meint:
„Ich hatte schon als Kind ein tiefes Gottvertrauen.
Wenn etwas nicht so war, wie ich dachte, dass es sein müsste,
habe ich irgendwann aufgehört, herumzunölen.
Dann habe ich abends im Bett gesagt:
Lieber Gott, wenn du willst, dass das so ist,
dann muss da wohl etwas dran sein.
Und so konnte ich total gut einschlafen.
Dieses Gottvertrauen ist geblieben."

Malu Dreyer im Gespräch mit Dirk von Nayhauß,
„Zu wachsen ist etwas Schönes, auch wenn man erwachsen ist";
in: Chrismon 7/2013, Hansisches Druck- und Verlagshaus Frankfurt, S. 22.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=16118