Manuskripte

SWR3 Worte

Glücklich ist, wer sein Glück mit anderen teilt.

Glücklich ist, wer einen Menschen kennt, vom dem er sagen kann: Ich bin froh, dass es dich gibt.

Glücklich ist, wer daran glaubt, dass es nie im Leben zu spät ist, neu zu beginnen.

 Adalbert L. Balling

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Manche Menschen arbeiten verbissen für ihr Prestige. Mit tödlichem Ernst sind sie von sich selbst erfüllt. Sie rackern sich ab für ihre Fassade. Wenn man das sieht, können sie einem ehrlich leidtun. ... Was kann man da machen? Lachen! Lachen ist gesund. Lachen befreit. Humor entkrampft. Die Welt sieht plötzlich anders aus. Viele Dinge sind wirklich nicht so entsetzlich wichtig.

 Phil Bosmans

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Liebhaben von Mensch zu Mensch: das ist vielleicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist.

 Rainer Maria Rilke

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Die meisten von uns möchten ausgefüllt sein und nicht leer. Wenn wir nichts zu tun haben, werden wir unruhig. Es  packt uns sogar die Angst, wenn wir nicht wissen, was wir tun sollen. Ausgefülltsein gilt ... als Segen, Leere als Fluch ... Das erklärt, warum das Schweigen so schwierig ist.

 Henri J.M. Nouwen, Der dreifache Weg

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Keine Bemühung um „Befriedung" wird von Dauer sein, keine Harmonie und kein Glück wird es geben für eine Gesellschaft, die einen Teil von sich ignoriert, ausgrenzt und an der Peripherie sich selbst überlässt. Eine Gesellschaft laugt sich so schlichtweg selber aus, ja, verliert etwas Wesentliches für sich selber. Lassen wir die Mentalität des Wegwerfens nicht in unser Herz hinein. ... Keiner ist zum Wegwerfen! ... Nur wenn man fähig ist zu teilen, wird man wirklich bereichert; [denn] alles, was man teilt, vermehrt sich!

 Papst Franziskus beim Besuch des Armenviertels Varginha in Rio de Janeíro am 25.7.2013

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Eltern sitzen bei einem Spiel ihrer Kinder auf der Tribüne und surfen mit dem Laptop im Internet, wir packen unser Handy beim Abendessen oder sogar während Beerdigungen aus, gehen durch die Straßen der Stadt und nehmen nicht wahr, was um uns herum passiert, sondern gucken auf unser Smartphone-Display.

Weil wir gerne woanders sein würden, versuchen wir uns digital an einen anderen Ort zu versetzen. Aber manchmal ist es wichtig, dort zu sein, wo man ist. 

Die Kulturwissenschaftlerin Sherry Turkle in einem Interview

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Immer wieder kommt es mir vor, als ob ich zwei Ichs hätte.

Ein Ich, das das Gute will und ein Ich, das das Böse tut.

Ein Ich, das für andere da sein möchte, und ein Ich, das nur an sich selber denkt.

Ein Ich, das sagt: Du bist in Ordnung und ein Ich, das sagt: Du bist unmöglich.

Ein Ich, das an dich glauben möchte, Gott und ein Ich, das mir den Weg zu dir versperrt. 

Petrus Ceelen

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