Manuskripte

SWR3 Worte

Fußball-Star Franz Beckenbauer ist Gott dankbar:

„Ich bin ein Lieblingskind des Schicksals.
Ich habe auch schon viele andere Persönlichkeiten getroffen.
Aber die Begegnung mit dem Papst
war einer der bewegenden Momente in meinem Leben:
diese innere Ruhe, die Würde und die Herzlichkeit;
ich werde ihn nie vergessen.
Seitdem gehe ich auch wieder häufiger in die Kirche.
Aber wenn ich dann mit Gott spreche,
bitte ich nicht mehr,
sondern ich danke nur noch."

Zitiert nach: Julien Wolf, „Mein Leben als Idol";
in: „Welt am Sonntag" Nr.23 vom 03.06.12

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Die Musical-Sängerin Zodwa Selele erkennt in vielem einen Sinn:

„Ich glaube, dass jeder Mensch
für eine bestimmte Zeit und für einen bestimmten Zweck hier ist,
um etwas zu erfüllen oder etwas zu erleben oder etwas zu erledigen -
und dass es dann nach dem Tod weitergeht.
Dass es also nicht aufhört mit dem Tod.
Und dass in allem ein Sinn liegt.
Vielleicht kann man diesen Sinn noch nicht sehen,
aber nichts ist grundlos."

Zodwa Selele im Gespräch mit Iris Macke:
„Meinen Glauben kann mir keiner wegnehmen"; in: „Andere Zeiten" Nr. 2/2012,

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Die Schriftstellerin Gabriele Wohmann hat intensiv über den Tod nachgedacht:

„Meinen Tod fürchte ich nicht; aber ich fürchte das Sterben,
womöglich langwieriges, ekelhaftes Leiden.
Wäre das Sterben zu qualvoll, kann ich mir vorstellen,
mein Leben selbst zu beenden.
Gott würde mir dies verzeihen;
mein Gott verzeiht alles.
Der nimmt mich auch,
wenn ich ein Selbstmörder bin.
Den Tod selbst fürchte ich nicht - im Gegenteil,
denn dann bin ich frei von Angst.
Das ist das Schönste."

Gabriele Wohmann im Gespräch mit Dirk von Nayhauß;
in: „Chrismon" Nr.5/2012

 

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Die Rock-Sängerin Nina Hagen sagt von sich selbst:

„Ich bin ein Kind der Ewigkeit
und bin auf einer Reise durch die Zeit.
Weil ich durch meinen Glauben Vergebung gefunden habe,
brauche ich nichts zu bereuen.
Mein weiterer Lebensweg führt mich wohl durch die ganze Welt,
wo ich mit Musik und mit meiner Stimme
die frohe Botschaft Gottes zum Klingen bringe."
Zitiert nach: Ulrich Friese, „Catharina die Große";
in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung" Nr.122 vom 26.+27.05.12

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Die Schriftstellerin Gabriele Wohmann kennt ihn, den göttlichen Glücksrausch:

„Ich glaube an den Gott meiner Kindheit.
Als Kind lebte ich in dem Gefühl: Es kann mir nichts passieren;
ich fühlte mich völlig sicher in der Welt,
solange meine Eltern da sind und aufpassen.
So denke ich auch über Gott:
Er ist ein ganz großer Trost in meinem Alltag.
Ein Leben ohne Gott wäre furchtbar.
Aber Bibelworte können mich
in einen regelrechten Glücksrausch versetzen."
Gabriele Wohmann im Gespräch mit Dirk von Nayhauß;
in: „Chrismon" Nr.5/2012

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Und wie beginnt die Rock-Sängerin Nina Hagen  ihren Tag?

„Ein guter Arbeitstag beginnt für mich
mit dem Griff zur Bibel und einer Tasse starkem Bohnenkaffee
mit viel heißer Milch und Honig.
Und wenn ich nicht weiter weiß,
suche ich Rat im Gespräch mit Gott,
in der Bibel und bei meinem Pastor Kalle."

Zitiert nach: Ulrich Friese, „Catharina die Große";
in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung" Nr.122 vom 26.+27.05.12

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Dankbarkeit hat was mit Glauben zu tun,
meint der Manager des deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund,
Hans-Joachim Watzke,

„Mein Leben ist bisher völlig ohne Brüche verlaufen.
Da gab es keine Niederlagen, keine Schicksalsschläge in der Familie.
Das ist außergewöhnlich - und dafür bin ich dankbar.
Ich bin gläubig - und deswegen weiß ich, wem ich dafür danken muss.
Natürlich, ich bin auch tüchtig, aber das ist nicht entscheidend.
Denn auf der Titanic waren bestimmt auch sehr viele tüchtige Menschen."

Zitiert nach: Carsten Knop, „Klopps Chef";
in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung" Nr.111 vom 12.+13.05.12

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