Manuskripte

SWR3 Worte

15OKT2011
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Sagen die Menschen:
tot ist tot
alles aus
da kannst nichts machen
da stehst du machtlos gegenüber
Sage ich:
Ich weiss nicht
Ich rechne mit Gott
Bei ihm ist alles möglich
Sagt Gott:
Tot ist nicht tot
Ich mache alles neu
Ich bringe Geist in euch
Dann werdet ihr lebendig

Anton Rozetter, Theologe

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14OKT2011
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Felix Mendelssohn-Bartholdy, der große Komponist, wurde gefragt, welche Musik er für die schönste halte, ob Bach, Händel oder Mozart. Er erwiderte: „Die schönste Musik, die ich jemals gehört habe, stammt nicht von einem der alten noch von einem der neuen Komponisten, sondern von einem der allerneusten. Das Schönste, was ich jemals gehört habe, war der erste Schrei meines erstgeborenen Kindes."

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Ein besonders eifriger Mann meditiert Tag und Nacht: Er schläft kaum und
isst so gut wie nichts. Wenn Freunde ihn besuchen, schickt er sie bald davon,
und für seine Liebste hat er erst recht keine Zeit. Schließlich begegnet
er eines Tages dem Rabbi. "Mein Lieber", ruft der, "du bist ja völlig erschöpft.
Nimm dir Zeit und schone dich!" "Aber ich suche Gott", erwidert
der Mann. "Und woher weißt du", fragt der Rabbi, "dass Gott vor dir herläuft
und du ihm nachrennen musst? Vielleicht ist er hinter dir und vermag
dich bei deinem Tempo nur nicht einzuholen."

Aus: der Arbeitshilfe „Zeit für" des Jugendverbandes BDKJ

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12OKT2011
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Herr, erfülle mich mit Deiner Liebe
und mein Herz mit Freude,
meinen Verstand mit klaren Gedanken,
meine Augen mit Lachen,
meine Ohren mit Musik,
meine Nase mit Wohlgeruch,
meinen Mund mit Frohsinn,
meine Hände mit Zärtlichkeit,
meine Arme mit Kraft,
meine Beine mit Schwung,
meine Füße mit Tanz,
meinen ganzen Leib mit Wohlbehagen.
Vor allem Unheil bewahre mich:
Auf allen meinen Wegen führe mich,
mit Deinem Segen umfange mich.
Im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
Amen.

Irischer Segenswunsch

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Zeit, so sagen wir oft,
Zeit müsste man haben!
Zeit für dieses.
Zeit für jenes.
Zeit für sich.
Zeit füreinander.
Zeit haben.
Zeit haben, heißt:
Die Uhr vergessen,
abschalten und ruhen,
sich entspannen,
Atem holen,
gut zu sich selber sein.
Gott einen Platz im Terminkalender geben,
mit ihm sprechen,
die Verbindung zu ihm nicht abreißen lassen,
still sein und hören.
Zeit haben.

Aus: der Arbeitshilfe „Zeit für" des Jugendverbandes BDKJ

 

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10OKT2011
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Väter

von

Was bedeutet das 4. Gebot, Du sollst Vater und Mutter ehren?
Der Fünfjährige sagt: „Vater kann alles."
Der Fünfzehnjährige: „Vater war schon besser."
Der Fünfundzwanzigjährige: „Der Alte hat sich ganz gut gemacht."
Der Fünfunddreissigjährige: „Das besprech ich am besten mit Vater."
Der Fünfundvierzigjährige kann nur noch bedauernd sagen: „Wenn ich doch noch einmal Vater fragen könnte!"

Aus „Abenteuer Familie"

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09OKT2011
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Die 13jährige Katharina hat ihr eigenes Glaubensbekenntnis formuliert. Sie schreibt:

„Ich glaube an Gott: der mich geschaffen hat, und der mir ein zuhause gibt, der mir wenn es mir nicht gut geht Hoffnung spendet und der an mich glaubt.
Der mich so gemacht hat wie ich bin und der mir vertraut. Ich glaube an Jesus Christus: der uns alle zum Überlegen bringt und uns aus dem Träumen holt, um unsere Träume zu leben, der uns dazu ermutigt hat unsere Meinung zu sagen und fair zu unseren Mitmenschen zu sein. Und an den heiligen Geist: der immer bei mir ist und trotzdem nicht. Der uns beschützt vor uns und anderen Gefahren. Der da ist wenn man ihn braucht. Und das von unserer Geburt an bis zu unserem Tod."

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