Manuskripte

SWR3 Worte

Gott, wir Menschen sind Sternstunden, wenig geringer nur als du selbst, fast grenzenlos in unseren Möglichkeiten und doch oft armselig im Konkreten,
dich bitten wir,
dass leere Kassen und volle Arbeitsagenturen uns nicht in Verzweiflung treiben und dass jede Art von Armut zum Einstehen für ein Leben in Würde drängt,
dass unsere Vergangenheit ein Fundament ist, auf dem wir aufbauen und nicht ein Ballast, der uns niederdrückt, dass wir Geschichten von morgen erzählen können, die helfen, heute zu leben.

Bittgebet im Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr 2010

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Im Namen des Vatikan wandte sich Kardinal Jean Louis Tauran an Christen und Muslime:

Lasst uns als Christen und Muslime die interreligiöse Gewalt überwinden.

Die Religionen an sich sind nicht die Quelle von Spannungen zwischen Christen und Muslimen, vielmehr sind es die Gläubigen, die ihr religiöses Erbe verraten.

Unsere Angst vor dem anderen muss zur Angst für den anderen werden. Das heißt, wenn die Rechte meines Bruders nicht garantiert sind, wenn er misshandelt wird, leide auch ich, dann geht es auch mich etwas an.

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28OKT2010
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Gott ist bei dir stärker als die Ereignisse der Zeit, größer als die Mächtigen der Erde, weiter als die Grenzen der Welt, mächtiger als die Herrscher aller Länder. Gott ist bei dir. Gott ist mit dir, sicherer als alle Sicherheiten, reicher als alle Reichtümer, ewiger als alle Zeiten, gewaltiger als alle Kräfte.

Er ist der eine Gott, der seine Hände über dir hält und dessen Liebe dich trägt, der dich beschützt im Leben und im Tod und dich am dritten Tag zum Ostermorgen auferweckt: Der Vater und der Sohn und der heilige Geist. 

Mutsegen

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27OKT2010
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Ich bin ein Sucher eines Weges. Zu allem was mehr ist als Stoffwechsel, Blutkreislauf, Nahrungsaufnahme, Zellenzerfall.

Ich bin ein Sucher eines Weges der breiter ist als ich. Nicht zu schmal. Kein Ein-Mann-Weg. Aber auch keine staubige, tausendmal überlaufene Bahn.

Ich bin ein Sucher eines Weges. Sucher eines Weges für mehr als mich.

Günter Kunert, Schriftsteller

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Du väterlicher und mütterlicher Gott bist es, der uns ins Leben rief und immer Ja zu uns sagt.
Du väterlicher und mütterlicher Gott bist es, den wir in manchen Lebenssituationen zunächst nicht sofort erkennen können. Bisweilen haben wir sogar Angst, dass du uns vergessen und allein lassen, dass du dich uns entziehen und von uns abwenden könntest. Und doch wissen wir, dass du uns in allen Dunkelheiten ein Licht aufstrahlen lässt, das uns neue Hoffnung und neues Leben in Fülle schenkt.
Du väterlicher und mütterlicher Gott - du umgibst uns mit all deiner Liebe, Güte und Treue; du bist in allen Augenblicken des Lebens in unserer Nähe; du bist die Kraftquelle unseres Lebens.
Wir danken dir und preisen dich - du Gott unseres Lebens.

Gebet einer Christin

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25OKT2010
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Glaubt, dass unter den verschiedenen Möglichkeiten, in Frieden zu leben, diese noch die beste ist: Kein Aufhebens um kleine Dinge machen, denjenigen gut behandeln, der uns schlecht behandelt, und lieber unten als oben sein.

Papst Johannes XXIII.

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24OKT2010
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Sei vorsichtig und fahre nicht zu schnell! Die Straßen sollen frei sein und die Ampeln alle grün. Das Wetter sende dir die besten Grüße und die Sonne möge dich nicht blenden. Und Gottes Engel bleibe stets an Deiner Seite. Sei vorsichtig und komme gut ans Ziel, sei vorsichtig und wage nicht zu viel. Gott gebe Dir Gelassenheit, Humor und bringe dich gesund nach hause.

Segen für Autofahrerinnen und Autofahrer

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