Manuskripte

SWR3 Worte

Guter Gott,
Es gibt viele Menschen auf der Erde. Jeder von uns ist anders. Manchmal ärgern wir uns gegenseitig oder verstehen uns nicht. Zeig Du uns, dass jeder von uns, so wie er ist, wichtig ist, und hilf uns, dass wir in Frieden miteinander leben.
Amen

Judith Arnold, Erzieherinhttps://www.kirche-im-swr.de/?m=7864
„Gnädiger Vater,
Dein Friede ströme wie ein Fluss in unsere Herzen und Häuser.
Entferne die Hürden zum Frieden und gib uns ein lebendiges herz, damit wir,
Deine Kinder aller Kulturen und Religionen, wirklich glücklich leben und gedeihen.
Unsere Welt sei eine echte Nachbarschaft, in der niemand aufgrund seines Glaubens oder seiner Farbe unter Diskriminierung leidet.“

Ignatius Kaigama, Erzbischof in Nigeriahttps://www.kirche-im-swr.de/?m=7863
Angesichts der Katastrophen unserer Welt bewundere ich wie sehr Frauen in Kamerun Gott vertrauen, wenn sie zu ihm beten:

Gott, du bist unsere Zuflucht und Stärke. Immer bist du da, uns zu helfen, zu stärken, zu leiten und zu erleuchten, in Zeiten der Freude und der Traurigkeit. Wir wissen, Gott, dass du uns nahe bist. Wir brauchen uns nicht zu fürchten, wenn die Trockenzeit anhält und das dürre Land kein Getreide mehr hervorbringt, wenn Überschwemmungen, Erdrutsche und andere Katastrophen unser Land zerstören. Komm, Heiliger Geist, durchströme mit deinem Atem die Völker der Erde und alles Lebendige. Erfülle alles mit deiner Kraft und Liebe. Richte unsere Herzen auf und segne uns. https://www.kirche-im-swr.de/?m=7862
17MRZ2010
DruckenAutor
„Geld arbeitet. Auch so´n Quatsch! Das Einzige, was arbeitet, sind Menschen. Legen Sie mal 100 Euro in die Ecke. Da können Sie sehen, wie die arbeiten.“

Jürgen Becker, Kabarettisthttps://www.kirche-im-swr.de/?m=7861
Heute ist der Welttag der sozialen Arbeit. Viele Menschen brauchen die Hilfe, der Sozialarbeit, denn sie stehen am Rande. Dazu der schweizer Dichter Adolf Muschg:

„Wie hält es die Mitte mit ihren Rändern? Es ist weise und klug so zu fragen. Denn die Ränder bestimmen insgesamt die Form einer Gesellschaft, ihre Lebensform; von den Rändern entwickelt sie sich oder sie stirbt ab; dort sitzt ihr Tastsinn für das Neue, das auf sie zukommt, dort entscheidet sich die Gesundheit ihres Stoffwechsels, die Gutartigkeit ihres Wachstums; dort an den Rändern lernt das System – oder es verschließt sich gegen sein eigenes Überleben.“ https://www.kirche-im-swr.de/?m=7860
Jesus gibt mit seinem Reden, Tun und seinem ganzen Leben eine eindeutige
Wertung ab: Orientiert euch an den Kleinen, Schwachen, Ausgegrenzten, an
den Armen, Verstoßenen, aus dem Netz Gefallenen. Holt sie in eure Mitte. Stellt
die Verhältnisse auf den Kopf und macht ihr Wohlergehen zum Maßstab eures
Handelns. Ihr Wohl ist der Gradmesser für das Wohlergehen der ganzen Gesellschaft. Die
Werke der Barmherzigkeit genießen ein höheres Ansehen als die Orientierung
an Leistung und Profit.

Susanne Herzog, Geistliche Begleiterin beim Sozialdienst Katholischer Frauen https://www.kirche-im-swr.de/?m=7859
Vor kurzem las ich auf einer Bäckertüte: „Feiertäglich geöffnet… in allen Filialen, die sonntags geöffnet haben.“ Für viele ist es schon zur Selbstverständlichkeit geworden, an Sonntagen einzukaufen, und darüber hinaus auch an den Feiertagen. Vor allem die im Handel beschäftigten, meist Frauen, leiden unter den Marktsonntagen und den sich immer mehr ausdehnenden Ladenöffnungszeiten. Die christliche Tradition, am Sonntag den Gottesdienst zu besuchen und die Arbeit ruhen zu lassen, wird immer mehr verdrängt. Aber der freie Sonntag gewährt uns Zeit für das Leben in Beziehungen, Partnerschaften und Familien. Der arbeitsfreie Sonntag ist das Symbol dafür, dass Leben mehr ist als Arbeit. Der Sonntag ist für den Menschen da.

Wedigunda Zillner, Allianz für den freien Sonntaghttps://www.kirche-im-swr.de/?m=7858