Manuskripte

SWR3 Worte


Aus dem Buch „Kinder schreiben an den lieben Gott“:

Lieber Gott, Du hast uns eine prächtige, bunte Welt geschaffen. Dazu hast Du uns die Tiere als Freunde geschenkt. Du hast uns auch zehn Regeln gegeben, damit wir uns nicht immer streiten. Leider glauben heute viele Menschen nicht mehr an Dich. Sie haben ja Fernsehen, Computer und Internet. Mit ihren schlechten Manieren haben sie angefangen Deine Welt zu zerstören. Lieber Gott, könntest Du uns vielleicht all Deine Engel schicken, damit sie die Menschen neu programmieren?

Liebe Grüße Dein Martin
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Aus dem Buch „Kinder schreiben an den lieben Gott“:

Hallo lieber Gott!
Du hörst Dir meine Sorgen an. Gut, dass ich sie Dir sagen kann: Sage mir bitte: Was soll ich tun damit sich Mama und Papa wieder vertragen? Sage mir bitte: Wann sagen sie sich wieder liebe Worte? Sage mir bitte: Warum soll ich mich entscheiden bei wem ich lieber bin? Ich bin doch ein Kind und möchte es schön haben! Wenn ich allzu traurig bin, denke ich an schöne Sachen: Mit Freunden zu spielen und zu lachen, mit meinem Onkel rum zu albern, mit Oma eine Radtour mit Picknick zu machen. Ich will nie mehr sagen: „Ich halte das nicht mehr aus.“ Und bin ich dann müde, dann schlafe ich mit einem Gebet ein. Danke, dass es Dich gibt!!!
Amen
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Aus dem Buch „Kinder schreiben an den lieben Gott“:

Hallo lieber Gott! Ich muss Dir mal etwas sagen. Ich möchte Dir danken. Danken dafür, dass Du die Welt erschaffen hast. Dass ich leben kann. Dass Du von jedem Menschen der Freund sein kannst. Dir kann man vertrauen. Ich kann Dich zwar nicht sehen, aber in meinem Herzen bist Du immer drin. Denn ich glaube an Dich. Wie geht es Michaels Oma? Kommt sie dort gut zurecht? Kommen die Tiere auch in den Himmel? Gibt es einen extra Himmel für Kinder und Tiere? Hoffentlich geht es allen dort oben im Himmel gut. Ich finde diese Welt schön. Aber am schönsten ist Du magst jeden. Egal wie er aussieht oder wie er ist. Danke!

Deine Maria
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Aus dem Buch „Kinder schreiben an den lieben Gott“:

Hallo, lieber Gott, ich wollt mal wissen, wie es meinem Papa so geht, er ist bald schon 7 Jahre bei Dir. Ich spüre, dass Du und Papa immer Eure schützende Hand über uns haltet. Ich vermisse ihn sehr. Aber es gibt noch jemanden den ich sehr vermisse und das ist meine Uroma. Sie war ein sehr lieber Mensch. Ich hoffe es geht ihnen gut bei Dir… Ich bete zu Dir und ich hoffe Du hörst sie.
Aber es gibt sehr viele arme und kranke Menschen und Kinder auf der Welt, warum ist das so? Kannst Du da nicht mal was besser machen? Du kannst ja mal Papa fragen, der wusste immer eine Lösung. Oder Uroma, sie war sehr weise und klug.

Deine Luisa Sophie
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1. Ziehe stets die nicht materiellen Freuden den materiellen vor. Dass Geld nicht glücklich macht, ist schließlich eine Binsenweisheit.

2. Behalte den Überblick über Dein Leben. Plane Deine Zeit und Deine Einkäufe. Halte Ordnung und vermeide es, Dich berieseln zu lassen.

3. Gönne Dir Zeit um Dich auszuruhen und zu besinnen.

Aus dem Buch „Kann ich die Welt retten?“ von Katrin Schüppelhttps://www.kirche-im-swr.de/?m=5953
1. Versuche mit wenig Geld auszukommen. Dann brauchst Du nicht so viel zu arbeiten und hast Zeit für Dinge, die Dir Freude machen.

2. Versuch nicht, anderen zu imponieren, sondern finde für Dich selbst heraus, was Dein Leben wirklich bereichert.

3. Trenne Wichtiges von Unwichtigem. Und verbanne alle unnötigen Dinge aus Deinem Leben. Das gilt sowohl für Tätigkeiten als auch für Gegenstände. Denn auch die brauchen Pflege und beanspruchen Deine Zeit.

Aus dem Buch „Kann ich die Welt retten?“ von Katrin Schüppelhttps://www.kirche-im-swr.de/?m=5952
Aus dem Buch „Kinder schreiben an den lieben Gott“:

Lieber Gott!

Wir müssen Dir jetzt unbedingt einmal schreiben, weil wir einige Fragen an Dich haben, die uns sonst niemand beantworten kann, die aber sehr wichtig sind für uns: Wie sieht es bei Dir im Himmel aus? Scheint bei Dir wirklich immer die Sonne? Wie viele Menschen wohnen schon bei Dir, die bereits gestorben sind? Sind das mehr Frauen, Männer oder Kinder? Gibt es bei Dir auch ein Klo und wo schlafen alle? Gibt es da ein Bett? Wir finden es toll, dass Du der Chef vom Himmel bist und dass es bei Dir allen gut geht… Ich, Bernhard, wünsche mir von Dir, dass Du mir dabei hilfst, dass ich mir meinen Arm nicht mehr breche und dass meine Freunde keine so blöden Spitznamen oder Wörter zu mir sagen. (Das mag ich nämlich gar nicht und ich werde dabei immer sehr böse.) Bitte schick uns nicht immer so starke Stürme, denn dann wird es immer sehr gefährlich und wir können draußen nicht Fußball spielen. Ich hoffe, dass Du unsere Eltern noch lange leben lässt und wenn wir sterben, dann lass uns bitte auch zu Dir kommen.

Dein Bernhard und Dein Daniel
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