Manuskripte

SWR3 Worte

23AUG2008
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Komm heraus!
Lange genug die Augen zugemacht
nur nach dir selbst geschaut
lange genug Watte in den Ohren gehabt
nur auf dich gehört
lange genug ruhig gewesen
Selbstgespräche geführt
Das versöhnende Wort verweigert
Die Anerkennung nicht ausgesprochen
Stumm geblieben
Es ist genug
Komm heraus!
Du warst tot genug
Jetzt gilt es zu leben

Andrea Schwarz, Komm heraus
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22AUG2008
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Es werden Zeugen gesucht!
Gefragt sind Frauen und Männer, die überzeugen, weil sie überzeugt sind von dem was sie verkünden.
Gefragt sind Menschen, die das ausstrahlen, was sie sagen und verkörpern, wovon sie reden, die einfach glaubwürdig sind.
Gefragt sind Frauen und Männer, die Zeugnis geben von der Hoffnung, die sie trägt, vom Vertrauen, das sie prägt, von der Sehnsucht, die sie bewegt, von Gott, der zu uns steht.

Aus: Seid meine Zeugen!
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Ich glaube an Gott. Aber ich bin mir der Grenzen Gottes bewusst geworden. Seine Grenzen liegen in den Naturgesetzen, in der Entwicklung der menschlichen Natur und der menschlichen Freiheit. Ich mache Gott nicht mehr verantwortlich für Krankheiten, Unfälle und Naturkatastrophen, weil ich klar erkenne, wie wenig ich gewinne und wie viel ich verliere, wenn ich Gott wegen solcher Dinge zürne. Es fällt mir leichter, einen Gott zu verehren, dem Leiden verhasst sind, der sie aber nicht verhindern kann, als einen Gott, der Kinder leiden und sterben lässt, aus welchen Gründen auch immer.

Harold Kushner in: „Wenn guten Menschen Böses widerfährt“
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20AUG2008
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Gott ist groß, aber sobald ich bete, ist er der Zuhörende. Im Gebet ist er da. Da ist seine Präsenz für mich zu spüren. Gott ist eher ein Hauch, ein Begleiter, als eine Macht. Ich bete nicht zu Jesus. Ich bete zu dem Gott, zu dem Jesus gebetet hat. Im Gebet erinnere ich mich an Jesus.

Klaus Schilling, Religionslehrer
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19AUG2008
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Der brasilianische Ex-Fußballnationalspieler Zé Roberto bekennt:

„Ich habe als Jugendlicher in der Favela entdeckt, dass Gott nicht nur unser Vater sein will – der Vater, den ich nie hatte – sondern dass er etwas Besonderes mit meinem Leben vorhat. Mir wurde klar, dass ich bei Gott Kind sein darf und er als liebender Vater immer für mich da ist. Er möchte nicht, dass ich irgendwelche Formeln zu ihm spreche, sondern ich kann ihm einfach alles erzählen, was ich auf dem Herzen habe. Wie einem besten Freund. So habe ich also angefangen, mit Gott zu reden. Nicht nur, wenn es mir schlecht ging, sondern auch in guten Zeiten, um ihm für so viel Schönes zu danken.

Zé Roberto „Gott“
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18AUG2008
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Ist ein Computer das gleiche wie ein menschliches Gehirn? Darauf der Neurologieprofessor Todd Feinberg:

„Ich bin der Überzeugung, dass nur lebendige Wesen ein Bewusstwsein und einen Geist besitzen können. Silizium-Chips und Computer sind keine Lebewesen. Sie werden kein Bewusstsein erreichen, denn um das zu können, müssten sie werden wie wir: aufgebaut aus lebendem Material wie wir, wachsen wie wir und – sterben wie wir.“

Todd Feinberg „Gehirn“
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Albert Schweitzer „Grundsätze“

Wieviel soll ich mir für mein Leben vornehmen?
Der Arzt Albert Schweitzer antwortete darauf: „Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer Acht lässt.“
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