Manuskripte

SWR3 Worte

23FEB2008
DruckenAutor



Wer arbeiten will muß eine Chance auf Arbeit bekommen. Denn die Arbeit ist ein Gut für den Menschen – für sein Menschsein. Weil der Mensch durch die Arbeit nicht nur die Natur umwandelt und seinen Bedürfnissen anpasst, sondern auch sich selbst als Mensch verwirklicht, ja gewissermaßen Mensch wird.“

Johannes Paul II.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=3174
22FEB2008
DruckenAutor
Der Fasan, der in einer sumpfigen Gegend lebt, muß zehn mühsame Schritte
machen, um zu einem einzigen Bissen Futter zu kommen; will er trinken,
muss er gar erst hundert Schritte tun. Trotzdem verlangt er nicht nach
einem Käfig, in dem er alles haben könnte was ihm gefällt.

Tschuang Tsu


https://www.kirche-im-swr.de/?m=3173
21FEB2008
DruckenAutor


Gott, wir haben viele eigene Probleme, mit denen wir nicht fertig werden.
Aber lass uns darüber hinaus nicht vergessen, dass auch andere Menschen Probleme haben, die oftmals schwerwiegender sind als unsere eigenen.
Deshalb gib uns die Kraft zu helfen, wo wir helfen können.

Heidi Carl
https://www.kirche-im-swr.de/?m=3172

Es gibt Menschen, die es für unernst halten auf eine bessere irdische Zukunft zu hoffen und sich auf sie vorzubereiten. Sie glauben an das Chaos, die Unordnung, die Katastrophe als den Sinn des gegenwärtigen Geschehens.
Mag sein, dass der Jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht.

Dietrich Bonhoeffer
https://www.kirche-im-swr.de/?m=3171



Es hat keinen Sinn, das Kriegsbeil zu begraben, wenn man die Stelle markiert, an der es vergraben ist.

Aus einem Kalenderblatt
https://www.kirche-im-swr.de/?m=3170


Wenn du wirklich das letzte Wort in einer Diskussion haben willst, versuch´s mal damit: „Ich glaube, du hast recht.“

Aus einem Kalenderblatt

https://www.kirche-im-swr.de/?m=3169


Der abgerissene Strick!
Der abgerissene Strick kann wieder geknotet werden. Er hält wieder, aber er ist zerrissen.
Vielleicht begegnen wir uns wieder, aber da wo du mich verlassen hast triffst du mich nicht wieder.

Berthold Brecht
https://www.kirche-im-swr.de/?m=3168