Manuskripte

SWR3 Worte

Siehe zuerst was Du bist und was Du hast
Und was Du kannst und weißt,
ehe Du bedenkst was Du nicht bist, nicht hast,
nicht weißt und nicht kannst.

Johann Caspar Lavater
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Wissen Sie, dass das mit der Angst sich selbst zu begegnen verbreiteter ist als man so annimmt?
Wenn Sie bemerken, dass Sie total in Ihr Leben eingespannt sind, und ihm nicht mehr entrinnen können,
dass Ihr Tag nur noch Hast und Stress ist und Ihnen keinen Augenblick mehr für irgendetwas oder irgendjemanden lässt,
dass die 24 Stunden des Tages nicht mehr reichen und zwölf weitere notwendig wären,
dass Sie gereizt und elektrisch geladen sind, so dass die Funken sprühen und die Menschen um Sie herum Schocks abbekommen,
dann ist es dringend an der Zeit, sich um ein Treffen mit sich selbst zu bemühen.

Die Angst sich selbst zu begegnen von Helder Camarahttps://www.kirche-im-swr.de/?m=2138
Meine Assistenzärztin sagt, sie habe sich bei einer wichtigen Entscheidung mit einem Patienten eine Minute Zeit zum Nachdenken gelassen.
Anhand eines Tonbandmitschnitts dieses Gesprächs messen wir nach: Es waren genau neun Sekunden.
Sie kann es nicht glauben.

Neun Sekunden von Thomas Ripke
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Die Frösche machten einen Wettlauf. Um ihn besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen. Viele Frösche versammelten sich um dem Spektakel zuzuschauen. Keiner der zuschauenden Frösche glaubte jedoch, dass es auch nur ein einziger bis nach ganz oben schaffen würde.
Statt die Läufer anzufeuern riefen sie: „Oh je, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“ Es schien als sollten sie recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf. Das Publikum schrie immer weiter: „Oh je das schafft ihr nie!
Und bald hatten alle aufgegeben – bis auf einen der unverdrossen weiter kletterte – und als einziger das Ziel erreichte.
Die Zuschauer waren völlig verdattert. Einige näherten sich ihm um ihn zu fragen wie er es geschafft hätte den Wettlauf zu gewinnen. Da erst merkten sie, dass dieser Frosch taub war.

Für jeden neuen Tag – Gedanken, Geschichten, Gebetehttps://www.kirche-im-swr.de/?m=2136
Das nicht mehr ganz junge (schwäbische) Ehepaar hatte sich im Restaurant niedergelassen. „Sitsch bequem Ella?“ „I sitz bequem!“ Siesch d’Leit?!“ „I sehd d’Leut!“ Und s’tut dr net zieha Ella?“ Noi, s’ tut mer net zieha!“ „Komm, na tauscher mer d’Plätz.“

Spuren des Lebens. Biblische Texte, Gebete und Betrachtungen. https://www.kirche-im-swr.de/?m=2135
Die großen Lehrer der Meditation und des geistlichen Lebens weisen uns immer auf die erste Morgenstunde hin und sagen: Nimm den Anfang des Tages wahr,
er ist die Stelle an der du die Ewigkeit berührst.
In der Tat wäre uns in vielen Nöten und Krankheiten des Leibes und der Seele geholfen, wenn es uns gelänge die erste Morgenröte von Eile, von Lärm und Ärger freizuhalten.
Der Lauf des Tages hängt im allgemeinen nicht von unseren persönlichen Vorstellungen ab. Er wird uns aufgezwungen. Aber der Anfang sollte uns gehören.

Jörg Zink
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Gib der Seele einen Sonntag
und dem Sonntag eine Seele.


Peter rosseggerhttps://www.kirche-im-swr.de/?m=2133