Manuskripte

SWR3 Worte

Wir Europäer sind stolz auf unsere freiheitliche, demokratische, westliche Welt, meint die Auslandskorrespondentin Antonie Rados. Dass das nicht immer so war, wird ihr durch eine ägyptische Bekannte klar, die ganz anders auf dieses Europa schaut.

"Sie … kam nach Berlin, um dort zu studieren. Sie erzählte mir, sie habe sich wenig mit der europäischen Geschichte beschäftigt, und sie wusste tatsächlich nichts über den Holocaust. Ihr war es unverständlich, wie im Herzen der westlichen Zivilisationen systematische Massenmorde geschehen konnten, und meinte, bei allem Schlechtem im Nahen Osten, ist derart Schlimmes dort nie geschehen."

Galore Interviews, DIALOG GmbH Dortmund, Ausgabe 8/2016, S. 66

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Die Schauspielerin Anke Sevenich hat bei vielen Tatort- Krimis mitgespielt. Zu Gott hat sie vor allem eine dankbare Beziehung. Sie sagt:

Ich bete, wenn etwas auf der Haben-Seite steht, wenn etwas gelungen ist. Ich bin zum Beispiel einfach dankbar, dass ich meinen Sohn habe, ein ganz großes Geschenk. Eine Vorstellung von Gott? Nein. Auch kein klares Bild. Aber ich glaube an den christlichen Gott und an das was die Bibel vorgibt. Das sage ich so dezidiert, weil ich den Eindruck habe, dass es nicht mehr so angesagt ist, Christ zu sein. 

Aus CHRISMON-Plus, Hg. v. Heinrich Betford-Strohm u.a.

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Der Geigenbauer Martin Schleske war einmal so verzweifelt, dass er seine Geigenbauwerkstatt aufgeben wollte. Aber vorher wollte er doch mit Gott noch ein Wörtchen darüber reden und hat gebetet: 

"Dies ist deine Werkstatt, Vater, es ist deine Werkstatt! Die Leute glauben, ich sei der Meister dieser Werkstatt, aber du bist der Meister. Wenn ich das hier tun soll, dann musst du es segnen! Ich kann auch etwas Anderes machen, ich klebe nicht an dieser Arbeit." ..." Du kannst diese Werkstatt auch dichtmachen. Dann mache ich etwas Anderes. Aber du solltest schon daran denken, dass du dann eine gute Werkstatt verlierst!"

Martin Schleske: Herztöne, Lauschen auf den Klang des Lebens

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Was ist Feindesliebe? Der kürzlich verstorbene Pfarrer und Theologe Jörg Zink beschrieb sie so:

Den Feind lieben heißt gewiss nicht sich anbiedern oder unterwerfen, es heißt gewiss nicht Grausamkeit hinnehmen, ohne sich zu wehren und den Verfolgten zur Seite zu stehen. Aber es heißt sehen, dass auch unsere Feinde Menschen sind wie wir: fehlerhaft, verängstigt, irrend, gebunden an Interessen und Vorurteile. […]

Den Feind lieben – das heißt in den Spiegel sehen … und darauf achten, nicht ungewollt ähnlich zu handeln wie er.

Den Feind lieben – das heißt …davon ausgehen, dass Menschen sich ändern können, Feindschaften beigelegt und Konflikte versöhnlich beendet werden können.

Aus: Entrüstet euch! Hg. v. Margot Käßmann und Konstantin Wecker

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