Manuskripte

SWR3 Worte

Bundesaußenminister Heiko Maas nennt als seine Lieblingsbibelstelle Verse aus Psalm 34. Dort heisst es: Bewahr deine Zunge vor Bosheit, deine Lippen vor listiger Rede! Lass ab vom Bösen und wirke das Gute, suche den Frieden und jage ihm nach.“

Dazu Heiko Maas: Diese Stelle aus den Psalmen klingt für mich fast wie das biblische Stellenprofil eines idealen Außenministers. Die Wahrheit zu sagen[…]-darin sehe ich in Zeiten, in denen Menschen durch „fake news“ und Propaganda manipuliert und verunsichert werden, eine der wichtigsten Aufgaben von Politik. […] Das mag utopisch klingen in einer von Krisen und Konflikten gezeichneten Welt. Aber bei meiner Arbeit sehe ich täglich, wie Menschen sich furchtlos für Frieden einsetzen […]. Das macht mir Mut, bei der Jagd nach Frieden nicht nachzulassen.

Heiko Maas, Wahrhaftig sein, in: Glaube, Liebe, Hoffnung. Die Bibel der Politikerinnen und Politiker, Kreuz-Verlag, S.46-47.

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Der Journalist Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung hält viel vom Sonntag als arbeitsfreiem Tag:

Sonntage […] sind Freiräume und Schutztage des Menschen vor pausenlosem Schaffen […] der Mensch soll Rue haben vor der Arbeit, gegebenenfalls auch vor der eigenen Arbeitssucht. […] Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke verrichten, doch der siebte Tag gehört Gott, da sollst du keinerlei Arbeit verrichten, steht in den Zehn Geboten. Dies ist wohl das früheste und wichtigste Sozialgesetz der Menschheitsgeschichte. Ein Tag ist frei von Schaffen und Geschäften; und zwar nicht dann, wenn es gerade wirtschaftlich passt; er ist also unprofitabel. Er will lehren, dass es jenseits des Mehr und immer Mehr ein Genug gibt.

Auszug aus einer Fastenpredigt in der Basilika St. Emmeram zu Regensburg am 22. März 2018, in: Heribert Prantl, „Ein Widerstandstag. Der Sonntag ist wichtig, weil er den Zwang zur Arbeit bezwingt.“, in Vom großen und kleinen Widerstand. Gedanken zu Zeit und Unzeit, Süddeutsche Zeitung Edition, S. 361.

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