Manuskripte

SWR3 Worte

24SEP2020
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Man kennt ihn als Frontmann der Kölner Gruppe „Bap“: den Musiker, Maler und Autor Wolfgang Niedecken. Von sich sagt er, dass er zu 51 Prozent gläubig ist. Und dazu gehört seine Art zu beten:

Ich habe eine Art agnostisches Beten für mich entwickelt, dann rede ich mit Gott, wie unter Kumpels, wie der Priester in den alten Don-Camillo-Filmen. Meist ist das recht ­flapsig: "Wat meinste Chef, ess dat okay?"

Es gibt auch Zeiten, wo ich denke: Du hast dich zu lange nicht mehr mit ihm unterhalten. Dann kriege ich ein schlechtes Gewissen.

Ich würde mit dem Herrgott gern mal einen trinken gehen. Ich halte ihn für sehr sympathisch. Manchmal habe ich das Gefühl, dass er sagt: Bleib in der Spur, zweifele nicht zu viel.

https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2019/44681/wolfgang-niedecken-ueber-familie-schlaganfall-und-das-katholische-internat

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