Manuskripte

SWR3 Worte

Die SPD-Vorsitzende und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich als Erwachsene taufenlassen. Ihr Taufspruch aus dem 2.Timotheusbrief lautet: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2Tim 1,7).Dazu schreibt Schwesig:

 „Mein Glaube gibt mir Kraft und Orientierung […]. Das gilt in guten wie in schlechten Zeiten. Ich will dabei helfen, unsere Gesellschaft gerechter und lebenswerter zu machen. Und ich weiß: Gott ist für mich und meine Familie da. Er hält mich, er stärkt mich, er schützt mich. […] Die Geburt meines Sohnes war der wichtigste Grund, mich taufen zu lassen. Als er zur Welt kam, war das für mich ein kleines Wunder und mir war klar: Als Mutter trage ich Verantwortung für ihn. Aber es ist auch gut, die schützende Hand Gottes über meinem Sohn, meinem Mann und mir zu wissen.“

Quelle: Nikolaus Schneider (Hg.): Glaube, Liebe, Hoffnung: Die Bibel der Politikerinnen und Politiker, kreuz-Verlag, Hamburg 2018, S.210-212.

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