Manuskripte

SWR3 Worte

Wer das Glück ernst nimmt, kann nicht Krieg führen! Das erzählt auch ein altes chinesisches Märchen:

„Als ein Krieg zwischen den beiden benachbarten Völkern unvermeidlich war, schickten die feindlichen Feldherren Späher aus, um zu erkunden, wo man am leichtesten in das Nachbarland einfallen könnte.

Die Kundschafter kehrten zurück und berichteten ungefähr mit den gleichen Worten ihren Vorgesetzten, es gäbe nur eine Stelle an der Grenze, um in das andere Land einzubrechen.

‚Dort aber‘, sagten sie, ‚wohnt ein braver kleiner Bauer in einem kleinen Haus mit seiner anmutigen Frau. Sie haben einander lieb und es heißt, sie seien die glücklichsten Menschen der Welt. Sie haben ein Kind. Wenn wir nun über das kleine Grundstück in Feindesland einmarschieren, würden wir ihr Glück zerstören. Also kann es keinen Krieg geben.‘ Das sahen die Feldherren wohl oder übel ein, und der Krieg unterblieb, wie jeder Mensch begreifen wird.“

Bärbel Wilde: Nur ein altes Märchen?, in: Christoph Morgen (Hg.), Suche Frieden und jage ihm nach

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