Manuskripte

SWR3 Gedanken

Sie sind wieder da. Mit dem ersten Sonnenstrahl: Frühlingsgefühle. „Schön bist du! Deine Augen sind wie Tauben. Dein Mund lieblich.“ Gut, klingt bei Helene Fischer etwas anders, ist ja auch ein biblischer Schlager. „Du hast mir das Herz genommen, mit einem einzigen Blick“, schmachtet jemand vor 3000 Jahren, im Hohelied der Liebe.

Tja, so oder ähnlich ist Verliebt sein. Es prickelt auf der Haut, das Herz hüpft und bald steht man da und - stammelt. Zumindest ich, mit Siebzehn. „Ääahm, äh, deine Aufführung war... toll.“ Sage ich selten dämlich zu Martin aus dem Schultheater. Und sehe nur Locken und tiefschwarze Augen. Schön war er, Martin, meine erste Liebe. Mit ihm zusammen zu sein, war bald nicht mehr so schön. Es ist bekanntlich nicht leicht, einander zu finden, kennen und lieben zu lernen, mit Haut und Haaren. Aber manche – ich habe es gerade in der Familie erlebt – verlieben sich noch mit achtzig, samt Stammelei und Herzrasen.

Die Liebe kann jederzeit Lust machen. Heute vielleicht früher denn je…Als ich siebzehn war, da gab´s ja noch kein Internetgestöhne, kein „Ich will Dich, nehm dich, ich fessle dich“.  Anders die meisten Jungs und Mädels heute. Sie ploppen sich im Teeniealter schon durch einige Sexseiten. Macht das Lust, Angst, Druck? Neulich will ich meine 17jährige Patentochter mal vorsichtig dazu fragen. „Ach, Tante, das ist doch langweilig“, meint sie, „aber ich bin verliebt, der Stefan hat soo tolle Augen.“ Na dann - ist ja alles Frühling.

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