Manuskripte

SWR2 Wort zum Tag

Es gibt ein Phantombild Gottes. Forscher einer Universität in den USA haben es wirklich geschafft ein Phantombild von Gott zu erstellen. Dafür haben sie über 500 Christen befragt, wie sie sich eigentlich Gott vorstellen. Denn die müssen es ja am besten wissen. Und am Ende ist doch tatsächlich ein verschwommenes Bild eines Menschen herausgekommen.

Die Forscher haben dazu den Teilnehmern hunderte verschiedene Gesichter gezeigt. Die Portraits, die ihrer Vorstellung von Gott am nächsten gekommen sind, haben sie ausgewählt. Dann wurde aus den vielen Bildern ein Gesicht erstellt. Und wie sieht Gott aus? Zur Überraschung der Forscher ist es jedenfalls kein alter Mann mit weißem Bart. Das Phantombild zeigt einen freundlichen und intelligent aussehenden jungen Mann. Was bringt so eine Studie eigentlich?

Mit Sicherheit wird Gott nicht so aussehen, wie dieses künstlich erstellte Foto. Aber es kann trotzdem helfen sich ein Bild von Gott zu machen, um zu wissen an was man glaubt. Das für mich „coole“ am Christentum ist, dass wir uns nichts ausdenken müssen. Denn, Gott selbst ist ja mal auf der Erde gewesen. Vor 2000 Jahren hätten wir sehen können, wie er aussieht oder besser wie Gott ist.

Jesus von Nazareth war nicht nur ein Bild dafür, wie ich mir Gott vorstellen könnte. Ich bin überzeugt davon, dass Gott selbst Mensch geworden ist. In Jesus steckt also Gott höchstpersönlich drin. Also schaue ich darauf schaue was Jesus gesagt hat und wie er gelebt hat. Ich kriege dadurch auch heute ein Gefühl dafür, wie Gott ist.

Wenn Jesus sich zum Beispiel ganz klar auf die Seite von Leuten stellt, die nicht dazu gehören. Dann weiß ich, dass bei Gott alle gleich viel wert sind. Da werden keine Unterschiede gemacht.

Natürlich habe ich nie ein endgültiges Bild von Jesus oder von Gott. Das verändert sich über die Jahre hinweg. Aber ich habe einen Anhaltspunkt für Gott. Ich brauche gar kein Phantombild von ihm, ich habe ja Jesus.

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