Manuskripte

Eine Hörerin schreibt mir: „Sie sind doch Pfarrer. Schreiben Sie mehr über Gott, und lassen Sie die Finger von dem, was in der Welt passiert. Das geht Sie nichts an.“ So eine Rückmeldung ist kein Einzelfall. Manche Menschen irritiert es, dass ich mich in meinen Beiträgen zu aktuellen Ereignissen äußere, zu allem, was um mich herum geschieht. Durchaus auch politisch, wenn es notwendig ist. Dazu stehe ich nicht nur. Ich finde, das gehört zu meinem Auftrag. Weil den Kirchen genau dazu hier im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Zeit zur Verfügung gestellt wird: damit ich vom Standpunkt Jesu und seiner Botschaft aus etwas sage, was einem gerechten und friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft dient.

Wer dazu ein Paradebeispiel sucht… Heute wird es in den katholischen Gottesdiensten vorgelesen: Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Dort wird erzählt, was einer tun muss, um das ewige Leben zu gewinnen? Es geht also von Anfang an in dieser Geschichte nicht um eine harmlose Handlungsanweisung oder einen pragmatischen Ratschlag. Es geht hier ums Ganze, um das, was nach dem Tod kommt, somit um eine Frage, die viele Menschen sehr beschäftigt, wenn sie ihr Leben überdenken, eine Frage, die mitten ins Herz des Glaubens an Gott trifft. Wie muss mein Leben ausschauen, wenn ich Gott gegenüber trete? Was Jesus zur Antwort gibt, ist nach wie vor höchst aktuell und provokant dazu. Jesus rät nicht zu Frömmigkeitsübungen oder einem Theologiestudium. Er verlangt Liebe, Nächstenliebe. Jesus sagt: Liebe ist der Schlüssel zum ewigen Leben. Fürs ewige Leben braucht es eine Liebe, die Grenzen überwindet. Und eben das gelingt dem Samariter. Nach der normalen Ordnung haben der unter die Räuber gefallene Jude und der Samariter, der zufällig da vorbei kommt nichts miteinander zu schaffen. Sie gehen sich aus dem Weg, weil sie zu einer anderen Volksgruppe gehören. Die anderen zuvor, die so einen Grund haben könnten, ihrem Landsmann zu helfen, der Priester, der Levit - zumal sie von Berufs wegen fromm sind - die schauen ja weg, wie das Gleichnis ausführlich erzählt. Erst der Fremde, der Samariter, besinnt sich auf sein Menschsein, und dass es sich offenbar doch gehört einem zu helfen, der in Not ist - unter Menschen. Er bringt ihn in Sicherheit, verarztet ihn und lässt soviel Geld zurück, dass für seine Pflege gesorgt werden kann, bis er wieder ganz gesund ist.

Ich finde, wer im Radio vom Glauben an Gott spricht, der sollte diese Szene immer vor Augen haben. Die Kirche ist nicht für sich selbst da, sondern für andere. Die Liebe muss zur Tat werden. Am Ende des Gleichnisses sagt Jesus dem Mann, der nach dem ewigen Leben gefragt hat: Geh und handle genauso! Genau das ist der Auftrag der Kirche.

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(GL 411)

Können wir uns das vorstellen, dass die ganze Erde singt, also erfüllt ist von schönen Stimmen und harmonischem Klang? Ich weiß, dass ich mich manchmal sehr danach sehne, nichts zu hören. Die Geräuschkulisse, die mich umgibt, macht mir nicht selten zu schaffen. Wenn ich das ausblenden kann ... Kein Problem! Aber manchmal wünsche ich mir die sprichwörtliche „himmlische Ruhe“ herbei.

Johannes von Geissel, nach dem das Lied zum Sonntag heute verfasst worden ist,  sehnt sich offenbar nach etwas anderem. Wenn es nach ihm geht, soll alles, was existiert, in einen gemeinsamen Jubel einstimmen. Die ganze Erde soll singen und der Himmel mit ihr. Ein gemeinsames Loblied auf Gott, den Schöpfer des Universums. So lautet das anspruchsvolle Programm.

Strophe 1

Erde, singe,
dass es klinge,
laut und stark dein Jubellied!
Himmel alle,
singt zum Schalle
dieses Liedes jauchzend mit!
Singt ein Loblied eurem Meister!
Preist ihn laut, ihr Himmelsgeister!
Was er schuf, was er gebaut,
preis ihn laut!

 

Alle vier Strophen des Lieds sind nur von dem einen Gedanken geprägt: dass eben alles mitmacht und jeder beteiligt ist. Die Himmelsgeister, der Mensch, die Tiere des Feldes, die Fische und die Vögel, aber auch alle Nationen.

Strophe 3 (sprechen!)

Nationen,
die da wohnen
auf dem weiten Erdenrund,
Lob lasst schallen,
denn mit allen
schloss er den Erlösungsbund.
Um uns alle zu erretten,
trug er selber unsre Ketten,
ging durch Tod die Himmelsbahn
uns voran.

 

Diesen Gedanken der dritten Strophe, den finde ich geradezu revolutionär. Sie ist zwanzig Jahre nach dem ursprünglichem Text verfasst worden, 1864. Dazwischen liegen die Unruhen der deutschen Revolution von 1848 und damit verbunden viele Veränderungen auf der politischen Landkarte Europas.

Das macht diese Strophe für mich höchst aktuell. Wo der Zusammenhalt in Europa zu zerbrechen droht. Wo der Ruf nach starken Führern laut wird, die sich abgrenzen gegen andere, vor allem gegen Fremde. Das Lied zum Sonntag heute setzt einen anderen Akzent. Es gibt über das politische Miteinander hinaus einen entscheidenden Grund, weshalb die Menschen zusammenhalten sollten - über alle staatlichen Grenzen hinweg: weil Jesus Christus die ganze Menschheit erlöst hat. Wer das glaubt, weiß sich mit allen anderen verbunden. 

Gott hat den Kosmos ursprünglich so geschaffen: als wohlklingende Harmonie. Der Lobpreis auf ihn ist dabei quasi automatisch entstanden. Alle haben gespürt, dass es gut ist, wie es ist. Und dieses Gefühl mündet in den Dank an Gott, den Schöpfer.

So einfach wie im Paradies, im Urzustand, ist es nicht mehr. Umso mehr freue ich mich an diesem Lied, das uns daran erinnert. Mit seiner bewegten Melodie, die sich aufschwingt und entspannt wieder hinuntersteigt; die sich selbstverständlich und frohen Mutes zwischen Erde und Himmel bewegt.

 

Verwendete Einspielungen:

Improvisation über "Erde singe, dass es klinge" für Orgel solo

Göstl, Robert

  

Erde singe, dass es klinge, laut und stark dein Jubellied! Bearbeitung für Chor und Orgel

Unbekannt; Geissel, Johannes von;

Chor der Stiftsmusik St. Peter Salzburg

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Angst und Furcht sind nicht dasselbe. Obwohl es sein kann, dass wir auf beides ganz ähnlich reagieren: Mit schnellerem Herzschlag, Atemnot, Schweißausbrüchen. Womöglich fällt es uns schwer, noch einen klaren Gedanken zu fassen. Trotzdem sind die Ursachen sehr verschieden.

Wenn uns etwas Angst macht, dann ist das ein umfassendes Gefühl, und gleichzeitig eines, das wir kaum zuordnen können. Angst ist existenziell. Es scheint so, dass zunehmend mehr Menschen unter solchen Ängsten leiden: dass sie etwas nicht schaffen; dass sie ihrem Partner nicht genügen; dass ihr Lebenshaus auf so wackeligen Füßen steht und sie denken: noch ein Schritt und ich bin darunter begraben.

Furcht dagegen hat ein klares Gegenüber. Man fürchtet sich vor der Dunkelheit, vor einer Spinne oder einer Prüfung. Weil die Furcht eine konkrete Ursache hat, die wir verstehen und benennen können, gelingt es uns besser, mit ihr umzugehen als mit der Angst. Furcht kann Kräfte freisetzen, und unseren Blick für die wahren Verhältnisse schärfen. Ich habe mir überlegt, welches Wort denn der Furcht am nächsten kommt und ihr den Schrecken nehmen könnte. Und ich bin am Wort Respekt hängen geblie-ben. Furcht flößt uns auch Respekt vor etwas ein. Und das ist eine kluge Reaktion, weil sie uns schützt und den Platz zuweist, der uns zusteht. Damit wir nicht übers Ziel hinausschießen oder anmaßend werden. Ich habe noch gelernt, dass es Respektspersonen gibt. Ihre Autorität war unangefochten, weil sie Spezialisten auf ihrem Gebiet waren oder ein Amt hatten, das natürlichen Schutz verdient hat. Natürlich habe ich im Laufe der Zeit gemerkt, ob sie ihren Respekt wirklich verdienen. Aber zunächst einmal war das so. Ich hatte Respekt.

Viele Menschen, die an Gott glauben, fürchten ihn auch. Weniger wegen Strafen oder dem letzten Gericht. Sondern wegen seiner unermesslichen Größe, seiner Allmacht und schöpferischen Kraft. Die können wir nur bestaunen und verehren. Gottesfurcht ist eine der sieben Gaben des Heiligen Geistes. Und damit ist eben nicht gemeint, dass wir uns vor Gott verstecken müssten, dass er uns klein machen will, sondern dass es klug ist, wenn wir ihn respektieren. Wer Gott in diesem Sinne „fürchtet“, wird sich nicht zum Maß aller Dinge machen. Sondern menschlich handeln - wie es sich für ein Geschöpf Gottes gehört.

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Stark sein will jeder. Weil Stärke uns vor Angriffen schützt. Vermutlich ist das schon rein biologisch in uns angelegt. Aus Verteidigungsgründen. Damit wir nicht von den großen, wilden Tieren gefressen werden. Manche gehen dazu ins Fitnessstudio und machen Krafttraining. Andere versuchen sich durch fernöstliche Meditationspraktiken zu stärken. Und Christen beten um die nötige Stärke, die sie in bestimmten Lebenslagen brauchen; besonders wenn sie merken, dass die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Sie hoffen auf eine Kraft „von oben“, die der Geist Gottes schenkt, wenn man darum bittet. Stärke wird als eine der Gaben beschrieben, die er gibt.

Nun macht Jesus aber zu allem, was wir unter Stärke verstehen, verstörende Aussagen:

Er sagt: Die Ersten werden die Letzten sein[1]. Und: Nicht die Gesunden brauchen der Arzt, sondern die Kranken[2]. Und: Wie schwer es für einen Reichen ist, in das Reich Gottes zu gelangen[3]. Jesus kehrt also die normalen Verhältnisse um. Er interessiert sich offensichtlich zuerst und vor allem für die Schwachen und nicht für die Starken.

Wie bringt man das dann damit zusammen, dass eine der Geistesgaben als Stärke beschrieben wird? Es muss sich um eine andere Form der Stärke handeln. Eine, die nichts mit körperlicher oder geistiger Überlegenheit zu tun hat, sondern den Menschen da unterstützt, wo er es braucht. Der Geist Gottes stärkt vor allem dort, wo ein Defizit vorliegt. Das kann bei einer Krebserkrankung sein, wenn der Boden unter den Füßen von einem Tag auf den anderen wackelig wird, und man stark sein will, um nicht zu verzweifeln. Da kann es helfen zu wissen, dass Gott mich nicht fallen lässt, wie auch immer die Prognose ausfällt. Es kann gut tun, dass der Wert meines Lebens und meiner Person nicht geringer wird, weil ich krank bin. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass mir da auf einmal neue Kräfte zugewachsen sind, so dass manch einer sich schon gewundert hat, wie stark ich dabei war. Und ich selbst erst recht.

Ich vermute, es gibt eine Voraussetzung, dass das funktionieren kann: Ich muss bereit sein, mich schwach zu zeigen. Es nützt nichts, mich in jeder Situation mordsmäßig ins Zeug zu legen, um alles aus eigener Kraft zu stemmen. Im Gegenteil: Es ist besser, meine Schwäche akzeptieren. Das ist menschlich. Und es gibt Gott überhaupt eine Chance, an mich heran zu kommen. Dann könnte der schwierige Satz des Apostels Paulus auf einmal eine tiefe Wahrheit erlangen: Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark[4].



[1] Matthäus 20,16

[2] Matthäus 9,12

[3] Markus 10,23

[4] 1 Korintherbrief 12,9

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Gibt es doch keinen Klimawandel? Es gibt Menschen, die das behaupten. Unter ihnen auch etliche, die das sagen, weil sie an Gott glauben. Und die Wissenschaft für sie ein Feind ist. Sie bestehen darauf: Wenn es Gott gibt, wenn er die Welt erschaffen und den Menschen zur Krone der Schöpfung berufen hat, dann kann es gar nicht sein, dass die Welt untergeht. Gott habe alles perfekt eingerichtet. Niemand kann seine Ordnung zerstören. Alle äußeren Anzeichen, die den Klimawandel für mich unmissverständlich belegen, leugnen sie. Zum Teil mit haarsträubenden Argumenten, die allen wissenschaftlichen Erkenntnissen Hohn spotten. Sie sagen beispielsweise: Die große Menge an CO2 sei für die Pflanzen gut, damit sie besser Photosynthese betreiben können und so unser Klima sogar verbessern. Oder: Deutschland produziere im globalen Zusammenhang eine Menge an Treibhausgasen, die absolut zu vernachlässigen sei. 

Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Beweisen doch alle, aber wirklich alle ernstzunehmenden Studien der Wissenschaft das Gegenteil. Wir produzieren viel zu viel CO2. Und müssen unser Verhalten unbedingt und schnell und nachhaltig ändern. In Deutschland sind wir nach vier Monaten im Jahr schon an dem Punkt, der uns für ein Jahr erlaubt ist. Also dreimal zu viel! 

Woher kommt diese Skepsis der Wissenschaft gegenüber? Sie bringt wohl Tatsachen auf den Tisch, die wir lieber nicht hören wollen, weil sie von uns verlangen, dass wir uns grundlegend ändern. Der Klimawandel hat mit uns zu tun. Und die Forschung analysiert die Ursachen und stellt diese in einen Zusammenhang mit unserem Verhalten. Das ist unbequem. Aber es ist wahr. Und vor der Wahrheit wegzulaufen, rächt sich immer. Aus diesem Grund gilt unter Christen die Wissenschaft mit ihren Erkenntnissen auch als eine Gabe des Heiligen Geistes. Weil nicht nur der Glaube allein in die Wahrheit führt, sondern erst das kluge Zusammenwirken von den vielen Gaben, die der Mensch hat. Eine davon ist eben, dass wir forschen und suchen, alles kritisch infrage stellen und immer wieder prüfen, ob wir die Welt richtig verstehen und das Richtige tun. Gott hat uns ausdrücklich auch diese Fähigkeit gegeben, damit wir sie einsetzen zum Wohl der Schöpfung und damit auch der Menschen. Gottes Geist wirkt also ganz ausdrücklich auch in den Wissenschaftlern. Er beflügelt sie, die Grenzen zu überwinden, die daran hindern, dass wir besser verstehen. Ich finde: Der Heilige Geist macht manche Wissenschaftler zu Propheten, die das Unbequeme aber Notwendige aussprechen. Und wir tun gut daran, auf sie zu hören. Gerade wenn wir uns auf Gott berufen.

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Pfingsten ist gerade vorbei. Aber mit dem Geist, auf den Christen sich berufen, ist es nicht vorbei. Der Geist Gottes wirkt weiter. Und es gibt einige Anhaltspunkte, wo er bei Menschen am ehesten zu finden ist. Charismen heißen diese Geistesgaben. Es sind also Begabungen, die Menschen haben, und in denen sich etwas davon zeigt, was Gott bewirken will. Eine dieser geistlichen Fähigkeiten ist es, ein guter Ratgeber zu sein. Also im Umkehrschluss: Dort, wo Sie einen wirklich guten Rat bekommen, einem Menschen begegnen, der das gut kann, dort dürfen Sie damit rechnen, dass Gott mit im Spiel ist.

Ich hatte lange Zeit so einen Freund, bis er im vergangenen Jahr überraschend gestorben ist. Wenn ich ihn um Rat gefragt habe, hatte er viele gute Ideen, die mich herausgefordert haben. Er hat mich ermutigt, Neues auszuprobieren und mich von alten Zöpfen zu verabschieden. Er hat mich darauf aufmerksam gemacht, wo ich unnötig Zeit und Kraft vergeude. Etwa bei menschlichen Eitelkeiten. Von ihm habe ich gelernt, dass es die bessere Wahl sein kann, auf einen Angriff, eine herbe Kritik erst mal nicht zu reagieren, mich nicht immer und für alles zuständig zu fühlen. Wenn ich mir über etwas im unklaren war, hat er mich erst lange angehört, dann irgendwann gedanklich eine Türe aufgemacht, und mir geraten, die auszuprobieren. Er hat mir nie fertige Konzepte präsentiert. Weil ihm klar war, dass ich meine Antwort selbst finden musste, so finden, dass ich dann auch den Weg gehen konnte. Aber sein Ratschlag war immer hilfreich, weil er seinen anderen Blick, seinen größeren Horizont mit einge-bracht hat.

Ich habe viel von ihm gelernt, was Ratschläge angeht. Wenn andere mich um Rat fragen. Dass es nicht darum geht, anderen ihre Entscheidung abzunehmen. Sondern dass der Rat viel früher ansetzt. Ein guter Ratgeber schenkt seinem Gegenüber das Vertrauen, dass er sein Problem bewältigen kann. Er nimmt ernst, wenn einer viele Bedenken trägt, und hilft ihm, nur die nötigen zu beachten.

Eine Freundin hat mir davon erzählt, dass sie sich mit einer Mitarbeiterin überworfen hat. Total. Früher waren sie ein Team, befreundet eigentlich. Seit fünf Jahren sprechen beide kein Wort mehr miteinander, obwohl sie sich täglich im gleichen Gebäude aufhalten. Die Freundin von mir will unbedingt etwas dagegen tun. Sie sucht nach Gründen und Auswegen. Sie leidet unter dem Zerwürfnis. Ich rate ihr: „Stell nicht die Schuldfrage. Bleib immer freundlich. Sende Signale, die die andere nicht einengen. Hab keine großen Erwartungen.“ Bisher haben die beiden nicht wieder zueinander gefunden. Ich bin auch gar nicht sicher, ob das unbedingt notwendig ist. Es kommt vor, dass Menschen auf einmal getrennte Wege gehen und das besser so ist. Aber meine Freundin beginnt inzwischen, gelassener damit umzugehen. Und ich bleibe an ihrer Seite und helfe ihr zu verstehen und zu verarbeiten.

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Erneuern und umgestalten. Die Kirche. Heute wird in den katholischen Gottesdiensten ein Gebet gesprochen, das in knapper Form das Thema von Pfingsten auf den Punkt bringt. Das Gebet lautet so:

 

Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,

im Neuen Bund

berufst du aus allen Völkern dein Volk

und führst es zusammen im Heiligen Geist.

Gib, dass deine Kirche ihrer Sendung treu bleibt,

dass sie ein Sauerteig ist für die Menschheit,

die du in Christus erneuern

und zu deiner Familie umgestalten willst.

 

Pfingsten wird oft als Geburtstag der Kirche bezeichnet. Wie hier von Kirche gesprochen und wie sie in die Pflicht genommen wird, das gefällt mir sehr gut. Es wird nicht vorausgesetzt, dass sie fertig und über alle Zweifel erhaben ist. Im Gegenteil, das Gebet spricht von einer Kirche im Werden. Sie ist keineswegs am Ziel, sondern muss ständig erneuert werden. Sie bedarf des Gebets. Offenbar fällt es ihr schwer, Jesus, ihrem Auftraggeber und seinen Weisungen treu zu bleiben. Wie wahr! Ich erlebe die Kirche oft genug als zu sehr mit sich selbst beschäftigt, statt sich so um die Menschen anzunehmen, wie Jesus es getan hat. Da geht es um Geld und Gebäude, und theologische Spitzfindigkeiten, die von außen betrachtet keiner versteht. Die Kirche ist doch aber in erster Linie für die Menschen da, und zwar für alle. So wie es das Pfingstmontagsgebet gleich am Beginn sagt: Aus allen Völkern entsteht Kirche. Sie hat ein internationales Gesicht, sie ist nicht an konfessionelle Grenzen gebunden. Das ist eine klare Ansage, wenn Vertreter der Kirche wieder einmal versuchen, sich abzugrenzen und Andersglaubende auszugrenzen. Die Kirche, wie Gottes Geist sie augenscheinlich will, ist offen für Fremdes und Neues. Daran ist Kirche zu messen. Wo sie sich abschottet und nur um den eigenen Besitzstand sorgt, wird sie unglaubwürdig. Und kann schon gar nicht das tun, was ihre ursprüngliche Bestimmung ist. Mich hat immer am meisten gefreut, wenn ich jemandem etwas Gutes tun konnte, der nicht zum engeren Kreis der Gemeinde gehört hat. Weil das kein Kriterium für Gottes Heil ist. Der Geist Gottes ist nicht auf die Kirche beschränkt. Er soll überall wirken - aus der Kirche heraus in die Welt hinein. Christen sollen mitsprechen und sich engagieren, wo sie leben: im Beruf, in der Nachbarschaft, in den Gemeinderäten und im Sportverein.

Unter allen Feiertagen ist Pfingsten der mit dem höchsten Maß an Aktualität. Gottes Geist will heute etwas verändern und neu machen. Nicht erst morgen. Deshalb hoffe ich, dass das schöne Gebet tatsächlich etwas nützt und die Christen nicht kalt lässt.

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Herzlichen Dank, Frau Beilschmidt, dass sie sich Zeit nehmen für unser Gespräch, heute am Pfingstmontag. Pfingsten gehört neben Ostern und Weihnachten zu den höchsten christlichen Feiertagen, deshalb wird es zwei Tage lang gefeiert und alle in unserem Land haben heute einen zusätzlichen freien Tag. Frau Beilschmidt, was verbinden sie persönlich mit Pfingsten? 

Pfingsten ist ja nicht gerade ein einfacher Feiertag und auch mir erschließt er sich nicht sofort. Aber das ist auch irgendwie schade; denn eigentlich ist es ja ein sehr wichtiger Feiertag. An Pfingsten ist die Herabsendung des Heiligen Geistes. Das ist die befreiende Kraft, die auf uns herabgelassen wird, und gleichzeitig werden Differenzen überschritten. Also es gibt an Pfingsten sozusagen, inmitten dieses Stimmengewirrs eine Einheit in der Vielfalt, und da werden aber die Unterschiede nicht gleich gemacht, sondern eben diese Vielfalt gefeiert und das ist das, was ich eben auch mit Pfingsten verbinde. 

Also, so wird es ja in der Apostelgeschichte erzählt, im 2. Kapitel, dass die Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Sprachen, dass die sich auf einmal verstehen. Aber sie meinen,  die behalten die Sprachen und es findet trotzdem eine Verständigung statt.  

Ja genau, nicht eine Gleichmachung, was man oft , wenn man das jetzt sofort  auf die politische Ebene stellt, was ja oft so verstanden wird unter Assimilation, das Verschiedenheit eben eingeebnet wird,  sondern dass ein Verständnis stattfindet trotz der Unterschiede oder vielleicht auch gerade eben wegen der Unterschiede. Dass wir diese Vielfalt eben auch feiern.

Ich würde gern noch ein bisschen persönlich bei ihnen nachfragen:  Wenn sie das Wort Geist hören, Heiliger Geist, Gottes Geist, woran denken sie dann? 

Ja, es ist im Grunde auch wieder wie Pfingsten, nicht so einfach. Heiliger Geist, das ist so ein Mysterium, man weiß nicht so richtig,  was das  ist. Man sagt ja auch: Der Heilige Geist ist einfach da oder eben nicht da. Ich verstehe das so, der Heilige Geist, wenn man auch sagt da ist jemand beseelt, ja es ist eine Kraft die uns gegeben wird, die uns eben auch stärkt und tröstet, uns aber auch Mut macht, Neues anzugehen, Veränderungen anzustoßen. 

Und haben sie diese Kraft schon mal erlebt? Es ist ja immer interessant, wenn man diese großen Themen Geist und Geist-Sendung, wenn man die persönlich an sich bindet und überlegt ja, hab' ich da selber schon eine Erfahrung damit gemacht. Also kennen sie Anhaltspunkte oder sind sie da eher skeptisch? 

Jetzt leider so im System Kirche muss ich sagen, dass ich finde, dass der Heilige Geist ja wenig deutlich wird oder nur ganz selten und wenn, dann natürlich, dann durch Menschen und zwar durch Menschen mit Charisma. Und da ist eben so, dass ich denke, das sind Menschen die beseelt sind, vielleicht auch vom heiligen Geist, die sich von dieser Kraft leiten lassen, die diese Kraft spüren und die sich ermutigen lassen, auch neue Wege zu gehen. Und auch Abseits vielleicht von dem, was von ihnen erwartet wird. 

Dem Geist Gottes werden ja - in der Tradition der Kirche der Kirche hat sich das so entwickelt -  7 Geistesgaben zugeschrieben. Im griechischen heißen sie Charismen und wenn wir da jetzt den Anknüpfungspunkt an uns Menschen suchen, dann wäre das ja, also wo Menschen auftauchen die auch so ein Charisma haben, so eine besondere Begabung. Frau Beilschmidt, Sie arbeiten als Referentin bei der Akademie des Bistums Hildesheim, in Goslar und dort sind ihre Schwerpunktbereiche gesellschaftliche Vielfalt und der interreligiöse Dialog. Mit welchen Themen, konkret, beschäftigen Sie sich denn? 

Ich bin der Auffassung, dass Kirche und dann eben auch ganz konkret eine katholische Akademie gesellschaftliche Veränderungen begleitet und eben aber auch gestalten soll. Und ein Thema, mit dem ich mich viel beschäftige, ist eben auch der christlich islamische Dialog. Und da haben wir vor ein paar Jahren zusammen mit den Universitäten Hildesheim, Osnabrück und dem Bistum Hildesheim Studientage initiiert. Da kommen junge Menschen, junge Studierende der Theologie zusammen, für ein paar Tage. Und wir haben ganz bewusst uns entschieden, dass wir viel Raum für Begegnungen eben lassen. 

Und da sind Christen und Muslime beieinander bei dem Studientag oder nur katholische Theologiestudenten? 

Da sind Studierende der katholischen, der evangelischen und der islamischen Theologie. Und es ist einfach so, dass diese Studierenden sagen, dass sie zum ersten Mal auch die Möglichkeit hatten, sich auszutauschen und auch Fragen zu stellen. Und dann eben auch zu merken, dass die Begegnung einfach viel Verständnis ermöglicht. Oft wird ja übereinander geredet, und das ist auch bei den Studierenden eben so, selbst die, die Theologie studieren, die sagen, wir haben nicht die Möglichkeit einander kennenzulernen und Fragen zu stellen, und das ist eben auch das was ich verstehe unter Dialog, das wir einander begegnen. Dass wir nicht nur auf einer Metaebene theoretisieren, sondern dass wir den Menschen sehen und auch sehen wo Gemeinsamkeiten sind. Also nicht schlecht machen, sondern irgendwie auch positiv sehen. 

Wie soll denn sonst Gottes Geist wirken, wenn Menschen nicht miteinander sprechen? Wenn sie sich nicht begegnen? Wenn sie nicht erleben wie der andere denkt und feiert und sein Leben gestaltet? Im Zusammenhang mit Gottes Geist sprechen die biblischen Texte ja eigentlich eine klare Sprache. Da ist von Visionen die Rede, dass die Menschen, die mit Gottes Geist in Berührung kommen, dass die Träume haben, dass dabei etwas in Bewegung kommt und das Neues entsteht. Wir beide haben natürlich Interesse daran, dass Gottes Geist, der an Pfingsten gefeiert wird, dass der auch in der Kirche wirkt. Was erwarten sie von einer Kirche die das für sich in Anspruch nimmt, dass Gottes Geist in ihr wirkt? 

Ich erwarte von einer Kirche, dass sie auch wirklich Raum gibt für den Heiligen Geist. Dass sie Räume öffnet, auf Befreiung setzt, statt auf Enge. Dass sie Menschen ermächtigt, statt nur auf Normen oder auf Regeln zu setzen. Dass sie an den Menschen glaubt und dass sie sich einmischt. Dass sie eine klare moralische Stimme ist in unserer Gesellschaft, die sich äußert. 

Wo soll sie sich einmischen? Wo müsste sie denn klarer moralisch sprechen, die Kirche? 

Politische Debatten, wo es um Ausgrenzung geht, wo Menschen diskreditiert und diskriminiert werden, vielmehr ganz konkret die Debatten in Deutschland, die ja noch immer polemischer wurden. Sind wir eine vielfältige Gesellschaft, sind wir eine offene Gesellschaft oder sind wir eine Gesellschaft, die ausgrenzt und Menschen, die anders sind - aber was ist schon anders - ausgrenzt? Und dass da die Kirche eben sagt: Wir sind auch eine Kirche der Migration. Und das muss man ja auch sagen, die Schriften schon, die Theologie sagt ja, Migration ist unser Fundament, Migration ist Normalität, Vielfalt ist Normalität.  Wir möchten, dass eben das auch Raum hat  und nicht das alles vereinheitlicht wird. Und auch, wir möchten dass der Mensch im Zentrum steht. 

Ich habe noch eine abschließende Frage an sie, Frau Beilschmidt: Was möchten sie den Menschen, die heute unserer Sendung zuhören, heute an Pfingsten mit auf den Weg geben? 

Pfingsten sagt ja auch im Grunde: Spürt die Kraft des Lebens und spürt die Kraft der Befreiung. Und das sollten wir uns, glaube ich, immer wieder vor Augen führen, dass der Heilige Geist uns ermutigt, etwas zu tun und etwas zu verändern. Und auch, dass wir diese Kraft und diese Möglichkeit in uns haben. Also nicht nur, dass wir aufgerufen werden, etwas zu tun. Ihr müsst etwas tun, sondern, nein, wir sind dazu auch befähigt. Und dass wir dieser Stimme im Grunde auch folgen, dass wir diese Kraft des Lebens erspüren und in uns Raum geben und dass wir Veränderungen anstoßen, Veränderungen begleiten, dass wir aufhören still zu stehen.  

Da steckt doch ein gerüttelt Maß an Hoffnung dahinter. Vielen Dank, dass sie sich Zeit genommen haben für unser Gespräch, heute Morgen. Ich geb' die Hoffnung auch nicht auf. Frohe Pfingsten!  

Danke.

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Morgen ist Pfingsten. Manchmal frage ich mich, ob meine Kirche selbst daran glaubt, was sie da feiert: dass die Welt von einem neuen Geist durchweht wird. Einem Geist, der aufräumt mit den vielen Ungerechtigkeiten unter den Menschen. Einem Geist, der hilft, den vielen Ballast loszulassen, der von dem ablenkt, was die Menschheit verbindet. Einem Geist, der sich nicht ans Alte klammert, sondern uns verstehen lässt, wo wir unsere Ansichten von früher aufgeben müssen, weil sie dem Menschen heute nicht mehr gerecht werden. Ich frage mich, ob meine Kirche daran glaubt, weil sie sehr am Alten hängt: wenn sie anderen Christen den Zugang zum Mahl Jesu verweigert; wenn sie Frauen den Zugang zum Priesteramt verwehrt; wenn sie allzu sehr an ihrem Besitz und ihren Strukturen  hängt. Da spüre ich wenig von Pfingsten.

Der Geist, den ich meine, kommt von Gott. Dass er etwas Neues bewirkt, durchzieht die Bibel wie ein roter Faden. Bereits die Erschaffung der Welt wird so beschrieben, dass Gottes Geist darin die treibende Kraft ist. Er richtet alles so ein, dass es für ein gutes Zusammenleben von allen passt. Für Tiere, Pflanzen und Menschen. Beim Propheten Ezechiel heißt es, dass der Gottesgeist den Tod bezwingt; alles, was dem Leben entgegen steht, wird neu belebt, und dort wo Neues entsteht, da wirkt dieser Geist. Wenn junge Menschen eine Vision davon haben, wohin unsere Welt steuern soll - genau dort ist er zu finden. Auch wenn manche Erwachsene das belächeln oder sich dagegen wehren. Bei Jesus schließlich - um zu verstehen, was seine Auferstehung bedeutet - hat der Geist vor allem einen Auftrag: Er sorgt für fundamentale Gleichheit. Alle Menschen haben ohne Unterschied den gleichen Wert, verdienen Respekt, ja sind allesamt Kinder der Liebe des einen Gottes. Sprache, Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung - alle sind gleich.

Ich bin fest davon überzeugt: Mehr denn je muss die Christenheit für diesen Geist eintreten, ihm zum Leben verhelfen, etwas dafür tun, dass er sich überall durchsetzen kann. Zuerst in den eigenen Reihen der Kirchen. Weil sonst jede Glaubwürdigkeit fehlt, anderen einen klugen Rat zu geben.

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Heute ist in Baden-Württemberg der letzte Schultag vor den Pfingstferien. Gleich heute oder morgen werden sich viele auf den Weg in den Urlaub machen. Zwei ganze Wochen weg von zu Hause, alle Pflichten in der Schule und im Beruf hinter sich lassen, Fremdes sehen, Neues erleben. Es ist so gut, dass es Ferien gibt und dass es sie jetzt gibt, in der warmen Jahreszeit, wo es abends lange hell ist und wir uns viel im Freien aufhalten können. Ich weiß von mir selbst, wie sehr ich hin und wieder Ferien brauche, wie gut sie mir tun. Manchmal lebe ich richtig auf sie hin, kann’s kaum erwarten, bis sie anfangen. 

Ich mag meinen Beruf und mache meine Arbeit gerne. Es gibt mir ein gutes Gefühl, für andere etwas Nützliches zu tun; ihnen ein gutes Wort in den Tag mitzugeben oder Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu begleiten - wenn zwei sich das Ja-Wort geben, wenn jemand nicht über den Tod des Geliebten hinweg kommt. Ich freue mich auch, wenn ich positive Rückmeldungen bekomme. Aber ich lebe nicht ausschließlich für meinen Beruf. Er ist mir nicht das Wichtigste. Ich lebe nicht, um zu arbeiten. Sondern umgekehrt: Ich arbeite, um zu leben. Und ich glaube auch, dass Gott sich das so gedacht hat, als er den Menschen erschaffen hat. Der Mensch findet erst dann richtig zu sich selbst, wenn er frei ist. Frei von den vielen Zwängen und Erwartungen, die von außen an ihn gerichtet werden. In der Schule einen möglichst guten Abschluss zu erreichen. Im Beruf erfolgreich zu sein. In kurzer Zeit so viel wie möglich zu erreichen. Das strengt nicht nur an. Ich spüre, wie das Menschen immer wieder aus dem Gleichgewicht bringt. Und ich frage mich, ob das der Sinn des Lebens sein kann. Da tun dann Ferien besonders gut. Wenn ich nichts tun muss, spüre ich mich besser. Ich bin dann näher an meinem Inneren, an meinem Charakter, meiner eigenen Persönlichkeit, als wenn mich so viel ablenkt. Und ich bekomme eine Ahnung davon, wie es im Paradies gewesen sein muss, jenem Urzustand der Welt, als alles noch im Gleichgewicht war: zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Tier, Mensch und Gott.

Ich glaube: Diese Freiheit von Pflichten und Erwartungen braucht jeder, um glücklich zu sein. Deshalb sind Ferien so wichtig. In diesem Sinne: Schöne und befreite Pfingstferien wünsche ich Ihnen.

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