Manuskripte

Handwerklich bin ich unbegabt. Da bin ich mir sicher. Vor einiger Zeit allerdings hat jemand meine Überzeugung ins Wanken gebracht. Weil er das nicht einfach so akzeptiert hat, sondern meinte: „Mit den Händen arbeiten kann man üben. Man muss eben wollen. Und ein bisschen Geduld haben.“

Ich habe gemerkt: Die Überzeugung „Das kann ich halt nicht“ ist für mich auch eine praktische Entschuldigung, mich um manche Dinge nicht kümmern zu müssen.

Inzwischen ist mir klar geworden: Menschen leben oft mit einer ganzen Reihe solcher Glaubenssätze über sich selbst und das eigene Leben. Und manche davon sind nicht sehr hilfreich. Weil sie verhindern, dass man sich weiterentwickelt oder etwas verändert in seinem Verhalten oder seinen Beziehungen. Sätze wie: Ich habe immer zu wenig Zeit. Oder: Mich nimmt da doch keiner ernst. Oder: Mir wird nie was geschenkt.

Der Autor und Benediktinerpater Anselm Grün hat darüber ein kleines Buch geschrieben (Anselm Grün, Einreden – Der Umgang mit den Gedanken, Münsterschwarzach 18. Auflage 2006). Er hat entdeckt: Dieses Phänomen haben schon die christlichen Mönche in der Antike beschrieben. Einer von ihnen hat sechshundert solcher negativer Sätze gesammelt – und ihnen positive „Gegenworte“ aus der Bibel entgegengesetzt. Die alten Mönche waren der Überzeugung: Es ist nötig und möglich, den lähmenden oder schädlichen Gedanken zu widersprechen. Weil sie sich dann nicht breit machen und die eigenen Gefühle bestimmen können.

Für die Mönche war das keine allgemeine Erkenntnis, sondern eine ganz konkrete, praktische Übung. Von Abba Agathon, der oft zu schnell in seinem Urteil war, wird zum Beispiel erzählt: „Wenn er etwas sah und sein Herz über die Sache urteilen wollte, sprach er zu sich: „Agathon, tu das nicht!“ Und so kam sein Denken zur Ruhe. (zitiert bei Grün, Einreden, S. 33)

Auch das regelmäßige Rezitieren von Psalmen im Alltag erfüllte diesen Zweck: Wenn du dich vom Schlaf erhebst – so rät einer der alten Mönche – so öffne als allererstes deinen Mund und stimme Lieder und Psalmen an. Denn die erste Beschäftigung, mit der sich der Geist morgens abgibt, hält an, so wie ein Mahlstein den ganzen Tag über mahlt, was ihm vorgesetzt wird, sei es Unkraut oder Weizen. Daher sei du immer der erste, der Weizen hineinwirft, bevor dein Feind Unkraut hineinwerfen kann. (zitiert bei Grün, Einreden, S. 37)

Die negativen Gedanken der antiken Mönche, die in strenger Askese lebten, waren oft andere als unsere heute. Ihre Methode damit umzugehen, kann aber, glaube ich, auch heute noch hilfreich sein. Vielleicht sollte ich es auch mal mit einem Gegenwort probieren, wenn ich wieder einer praktischen Aufgabe aus dem Weg gehen will. Es ist ein köstlich Ding, geduldig zu sein (Klagelieder 3,26), heißt es ja zum Beispiel in der Bibel.

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Es passiert immer wieder – auch mir. Ich sage Dinge, die ich nachher bereue: zu harte oder zu laute Worte, unnötige, manchmal auch abfällige Bemerkungen. Manchmal ist es auch einfach eine unbedachte Äußerung, gar nicht böse gemeint, die andere verletzt. Meist tut es mir kurz danach schon leid – aber zurückholen kann ich meine Worte nicht mehr.

Dass Worte nicht harmlos sind, sondern große Macht haben, das ist auch immer wieder Thema in der Bibel. Der Jakobusbrief im Neuen Testament widmet der „Macht der Zunge“ einen ganzen Abschnitt – anscheinend hat der Verfasser des Briefes mit der Macht der Zunge besonders schlechte Erfahrungen gemacht, denn er schreibt:

Der Mensch hat es fertiggebracht, alle Tiere zu bändigen: Raubtiere, Vögel, Schlangen und Fische. Aber die Zunge hat noch niemand bändigen können, diesen ruhelosen Störenfried […]. Mit der Zunge loben wir Gott, unseren Herrn und Vater – und mit ihr verfluchen wir unsere Mitmenschen, die nach Gottes Bild geschaffen sind. (Jakobus 2,7-9)

Ein eher düstereres Bild – dabei kann die Macht, die unsere Worte haben, doch durchaus auch Gutes bewirken. Wir können einander mit Worten trösten, beruhigen, anderen Wertschätzung entgegenbringen und sogar Liebe zeigen. Was also braucht es, damit die Zunge kein Störenfried unserer menschlichen Beziehungen ist, sondern sie verbessert?

Der Jakobusbrief hat dafür eine kurze Formel gefunden, die mir sehr einleuchtet: Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn! (Jakobus 1,19)

Ja, ich glaube tatsächlich: das Geheimnis liegt im Hören. Wenn ich öfter dem Zuhören die Priorität geben würde vor dem Reden, könnte ich manche verbalen Missgeschicke verhindern. Und wenn ich dazu noch bereitwillig und genau zuhören würde, wäre manches schnelle oder gar zornige Wort vielleicht sogar unnötig. Und wenn das alle so machen würden, könnte sich auch in unserer Gesellschaft etwas verändern: Mehr Verständnis füreinander könnte entstehen, Vertrauen wachsen. „So ein Vertrauen!“ – von dem auch im Motto des Deutschen Evangelischen Kirchentags die Rede ist, der gerade in Dortmund gefeiert wird.

Gründlich zuhören, überlegt reden. Ich gebe zu: Für eine wie mich, die gerne redet, ist da keine ganz einfache Aufgabe. Aber sicher eine lohnende. Und eine, die leicht zu merken ist: Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn!

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Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

Der Segen ist für mich nicht nur der Schlusspunkt, sondern auch ein Anker-, vielleicht sogar Höhepunkt jedes Gottesdienstes. Der Mystiker und Liederdichter Gerhard Teerstegen hat die biblischen Segensworte aus dem vierten Buch Mose Mitte des 18. Jahrhunderts in Liedform gegossen. Die Melodie ist gerade schon angeklungen: Brunn alles Heils, dich ehren wir!

Das Besondere daran: Es ist ein Lied zum Sonntag Trinitatis, dem Dreieinigkeitsfest, das in den Kirchen heute gefeiert wird. Es erinnert daran, dass Christen Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist erfahren und verehren. Teerstegen hat die drei Teile des Segens jeweils einer der drei Personen der Trinität zugeordnet – und so die Worte aus der hebräischen Bibel neu, christlich interpretiert.

Musik

Der Herr segne dich und behüte dich – das Behüten ist für Teerstegen Sache des Vaters. Er bewahrt seine Geschöpfe an Leib und Seele. Dem Sohn ordnet Teerstegen das leuchtende Angesicht zu – Jesus hilft zu sehen und zu glauben, dass Gott ein gnädiger, ein freundlicher Gott ist.

Musik

In der vierten Strophe verbindet Teerstegen schließlich den Heiligen Geist mit dem dritten Teil des Segens: Als Heiliger Geist ist Gott bei den Menschen gegenwärtig und lässt sie Frieden finden.

Mir gefällt, wie Teerstegen das Geheimnis der Trinität Gottes an diesem Segensvers entfaltet. Weil ich glaube: Genau das ist die eigentliche und einfache Botschaft der Lehre von der Dreieinigkeit. Wenn Christen von der Trinität reden, ist das keine abstrakte dogmatische Lehre, sondern bedeutet: Gott wendet sich den Menschen auf unterschiedliche Weise zu. Er ruht nicht einfach in sich selbst, sondern ist in Beziehung: Mit sich selbst als Vater, Sohn und Heiliger Geist, und mit den Menschen, an die er sich ja in der Person Jesu selbst gebunden hat. Gott ist in Beziehung – vielleicht kann man sogar weiter gehen und sagen: Gott ist Beziehung.

In seiner letzten Liedstrophe nennt Gerhard Teerstegen Gott einen Segensbrunnen. Fließendes, erfrischendes Wasser – das ist für mich ein schönes Bild für den Gott, der in Beziehung zu uns Menschen ist – und uns segnet.

Musik

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Musikangaben:

Brunn alles Heil, dich ehren wir

Musik 1         Choralbearbeitung für Orgel, Helmut Brand
Musik 2         Strophe 2 Vokalensemble Schnitter
Musik 3         Strophe 3 und 4 Vokalsensemble Schnitter
Musik 4         Strophe 5 Vokalensemble Schnitter

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Was für ein Kunstwerk ist doch ein blühender Apfelbaum! Jetzt im Frühling fange ich wieder an zu staunen über die Natur, die um mich herum zum Leben erwacht. Die bunten Tulpen und Hyazinthen, das saftig grüne Gras, die pfeifenden Vögel – es ist mir nicht möglich, da gleichgültig dran vorbei zu gehen, wenn ich draußen unterwegs bin.

Eigentlich gäbe es aber noch viel mehr Gelegenheit zum Staunen. Immer und überall, nicht nur unterwegs und im Frühling. Ein Gedanke des Kirchenvaters Augustinus hat mich darauf gebracht. Er stammt aus dem 5. Jahrhundert nach Christus und klingt, finde ich, ziemlich modern:

Die Menschen, wundert sich Augustinus, machen weite Reisen, um zu staunen über die Höhe der Berge, über die riesigen Wellen des Meeres, über die Länge der Flüsse, über die Weite des Ozeans und über die Kreisbewegung der Sterne. An sich selbst aber gehen sie vorbei, ohne zu staunen.

Die Beobachtung von Augustinus hat mich angeregt, genau hinzuschauen: Es stimmt ja. Jeder Mensch ist ein staunenswertes Wesen. Und wenn ich die Menschen, die mir begegnen, wirklich wahrnehme, sie ansehe, ihnen zuhöre, dann bereichert mich das: Die tiefen Falten im Gesicht des alten Mannes, die aus einem langen Leben erzählen. Der lebenskluge Satz eines Zehnjährigen, der mich kurz aus dem Konzept bringt. Das gluckernde Lachen des vierjährigen Mädchens über einen ganz einfachen Spaß. Die Ausdauer der Joggerin, die mit ruhigem Atem und gleichmäßigen Schritt die Steigung nimmt. Die freundliche Geduld, die der Zugbegleiter ausstrahlt, ganz egal, wie aufgebracht die Fahrgäste sind.

Die Menschenmachen weite Reisen, um zu staunen über die Höhe der Berge, über die riesigen Wellen des Meeres… An sich selbst aber gehen sie vorbei, ohne zu staunen.

Dieser Satz von Augustinus wird mich begleiten, wenn ich mich in diesen Tagen an der Schönheit der frühlingshaften Natur freue – und mich daran erinnern, auch über uns Menschen zu staunen. Über die, die ich treffe. Und manchmal auch über mich selbst, wenn ich mir im Spiegel begegne. Dann kann ich vielleicht auch die Worte aus Psalm 139 nachempfinden, die davon sprechen, wie staunenswert auch ich bin – und sie nachbeten:

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

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Mein Lieblingsbuch war eine Zeit lang die Biografie der gehörlosen und blinden Helen Keller. Das Bändchen ist keine große Literatur. Aber als Jugendliche hat es mich fasziniert. Beim Wiederlesen habe ich gemerkt: Eigentlich ist diese Lebensgeschichte eine Geschichte über die Kraft der Worte und der Sprache. Und sie ist auch eine Ostergeschichte – eine Auferstehungsgeschichte:

Helen Keller wird 1880 im Süden der USA geboren. Als Kleinkind verliert sie durch eine Krankheit ihr Augenlicht und ihr Gehör. In den ersten Jahren ihres Lebens findet sie kaum eine Möglichkeit, sich mitzuteilen oder zu verstehen, was um sie herum geschieht. Je älter sie wird, desto wütender und verzweifelter ist sie darüber.

Als sie sechs Jahre alt ist, engagieren die Eltern eine Lehrerin. Sie bringt Helen bei, Wörter mit der Hand zu buchstabieren. Viele Wochen üben die beiden. Helen lernt zwar schnell, aber sie versteht nicht, zu was die Übung gut sein soll. Bis sie eines Tages im Garten spielt. Um ihr das Wort „Wasser“ zu verdeutlichen, pumpt die Lehrerin Wasser in einen Becher, den Helen in der Hand hält. Gleichzeitig buchstabiert sie ihr das Wort „Wasser“. Und da, als das Wasser über ihre Hand fließt, ist Helen wie vom Blitz getroffen. Über ihr Gesicht geht ein Leuchten. Ihr ist ein Licht aufgegangen. Sie hat verstanden, was der Sinn der Sprache ist.

Jetzt will sie alles wissen. In kürzester Zeit erschließt sich ihr die Welt. Viele Jahre später schreibt sie als junge Studentin: „Einst kannte ich den Abgrund, in dem es keine Hoffnung gab. ... Aber ein Wörtchen von den Fingern einer Anderen traf auf meine Hand, füllte die seitherige Leere aus, und mein Herz schlug höher vor Lust zu leben.“

Helen Keller hat später selbst zehn Bücher geschrieben. In Reden hat sie sich für Menschen mit Behinderungen, für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Die Geschichte von Helen Keller – für mich ist das eine Geschichte über die Kraft von Worten und Sprache. Und eine ganz besondere Ostergeschichte. Weil sie davon erzählt, wie einem Menschen ein neues Leben geschenkt wird.

Und ich glaube: Im Kleinen, weniger spektakulär, gibt es Auferstehungsgeschichten wie diese immer wieder, auch in meinem Leben. Wenn ein Wort, ein Satz, eine Geste mich lebendig machen. Wenn mir plötzlich ein Licht aufgeht. Solche Momente sind unverfügbar. Und sie sind wie ein Schatz, den ich aufbewahren kann.

Das Leben kann sich wieder verdüstern – auch Helen Keller hat das erlebt. Aber es kann nicht mehr ganz finster werden, sagt sie: „Die Dunkelheit kann mich nicht wieder umfangen. Ich habe die Küste erblickt und kann nun in der Hoffnung leben, das Land zu erreichen.“

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Pfarrerin Karoline Rittberger-Klas im Gespräch mit Professor Dr. Gerald Kretzschmar, Tübingen

Rittberger-Klas:
Auferstanden von den Toten! An Ostern feiert die Kirche das Leben, das stärker ist als der Tod. Aber: Wo ist der christliche Glaube selbst heute noch lebendig? Und was hält ihn am Leben – oder erweckt ihn wieder zum Leben? Darüber spreche ich heute, am Ostermontag, mit Gerald Kretzschmar, Professor für Praktische Theologie an der evangelisch-theologischen Fakultät in Tübingen. Herr Professor Kretzschmar, erinnern Sie sich an einen Ostergottesdienst, von dem Sie sagen würden: Da wurde von Auferstehung nicht nur geredet, da ist Auferstehung auch geschehen?

Kretzschmar:
„Geschehen“ ist vielleicht zu viel gesagt. Aber ich erinnere mich an sehr, sehr schöne Gottesdienste, an denen ich spüren und erleben durfte, was es mit dieser Osterbotschaft auf sich hat. Konkret waren das die Gottesdienstfeiern in der Osternacht. Ich habe zehn Jahre im Gemeindepfarramt gearbeitet, in einem größeren Dorf mitten im Pfälzer Wald. Und diese Osternachts-Feiern, früh morgens um halb sechs die mitten in der Nacht beginnen, in der Dunkelheit, die Kirche ist dunkel. Und gemeinsam mit diesen Menschen, die sich da versammelt haben, in den Ostermorgen zu starten, entsprechend liturgisch gestaltet als Übergang vom Dunkel ins Licht, mit wunderschöner Musik, das waren sehr ergreifende Momente, wo ich gespürt habe: So fühlt es sich auch gut an, so könnte Ostern sein.

Rittberger-Klas:
Hat es auch damit zu tun, dass das eine ganzheitliche Erfahrung ist, dieser besondere Gottesdienst? Dass da nicht nur der Kopf angesprochen wird durch die Worte, sondern verschiedene Sinne?

Kretzschmar:
Ja, auf jeden Fall! Für mich ist das ein Gottesdienst, der vorbildlich alle Ebenen anspricht und nutzt. Also, ich habe es eben schon angesprochen in diesen dunklen Raum reinzugehen, vielleicht eher tastend, vorsichtig, also dieses in die Dunkelheit reinzugehen, nicht zu wissen, wo bin ich hier eigentlich, was passiert um mich herum, wer ist eigentlich noch alles da. Dann die Stille, die dort herrscht. Dann die Musik, die erst in sanften, leisen Tönen begonnen hat, sich nach und nach aufbaut. Und dann dabei zu sein, wie die Kirche langsam hell wird, wie sich ein Licht ausbreitet, wie die Osterkerze in die Dunkelheit hineingetragen wird. Also ein ganzheitliches Erlebnis. Natürlich eben auch die ganz unterschiedlichen Texte: Alttestamentliche Texte, die gelesen werden aus der Perspektive von Ostern heraus, die man noch einmal ganz anders hört, in dem Sinne, dass ein roter Faden erkennbar wird, dass diese Geschichte Gottes mit uns Menschen von Anfang an besteht und sich durchzieht über Jesus Christus in die Gegenwart.

Rittberger-Klas:
Dass Gottesdienste lebensnah, lebendig und auch ganzheitlich gestaltet werden sollten, die Erkenntnis setzt sich – Gott sei Dank – immer mehr durch in der Kirche. Es gelingt nicht immer, natürlich, aber es ist doch bewusst. Gleichzeitig gibt es schon wieder, habe ich so den Eindruck, eine Gegenbewegung von Menschen, auch Theologinnen und Theologen, die sagen: Wenn man immer so viel an der Darstellung, an den Methoden arbeitetet, das immer weiter perfektioniert, dann trifft man den Kern auch nicht. Ein Kollege, der sich mit Gemeindeentwicklung beschäftigt, hat neulich provokant in einem Aufsatz formuliert: „Perfekt kommt der Teufel daher!“

Kretzschmar:
Ja, klar, das ist eine These, die ist provokant formuliert, sicher auch in der Absicht, dass man übers Thema ins Gespräch kommt. Wenn es um diese Fragen geht: Wie ansprechend sind Gottesdienste gestaltet, was kann man da tun, was sollte man tun, da haben wir es oft mit Polarisierungen zu tun. Die superperfekte Vorbereitung auf der einen Seite, oder auf der anderen Seite die Idee: es wird sich alles fügen, man muss alles auf sich zukommen lassen. Ich glaube, das ist eine ungute Alternative: Mir ist es immer wichtig gewesen, wenn bei Gottesdiensten, mir wirklich alle Mühe zu geben, das möglichst gut vorzubereiten, ganz entscheidend die Menschen im Blick zu haben, dass es für die Menschen passt, die dann da sind. Und da sollte man keine Mühen scheuen, wenn es um die Musik geht, um die Auswahl der Texte, natürlich um die Predigt oder den geistlichen Impuls, den man da präsentiert. Und gleichzeitig müssen wir uns natürlich immer im Bewusstsein halten, dass unserem menschlichen Tun an der Stelle Grenzen sind. Damit Gottes Präsenz spürbar wird, muss er tatsächlich selbst da sein, wir können ihn nicht herbeizwingen, das schafft nicht mal die größte Perfektion.

Rittberger-Klas:
Wir haben jetzt relativ viel über Gottesdienste gesprochen – es gibt aber noch ganz andere Lebensäußerungen, Formen des Glaubens. Wo sehen Sie da besondere Chancen?

Kretzschmar:
Man kann sich ja mal die Frage stellen, wie kam es denn dazu, dass die frühen Christen immer mehr wurden, dass immer mehr Menschen dazugekommen sind. Ich glaube nicht, dass die gekommen sind, weil sie gleich irgendeinen Gottesdienst dieser kleinen Gemeinschaft besucht haben. Ich glaube, die sind tatsächlich zu diesen Gemeinschaften gestoßen, aber in ganz anderen Zusammenhängen, nämlich aber dahingehend, dass sie gehört haben: Da gibt es eine Gruppe von Menschen, da kann ich hingehen, und da gelten, die Muster, die Regeln, die Konventionen, die sonst in der Gesellschaft herrschen, die mich einengen, die mich festlegen, regelrecht fixieren, die gelten da nicht: Männer und Frauen sitzen plötzlich an einem Tisch, was in der damaligen, antiken Gesellschaft so eigentlich gar nicht vorgesehen war – das war eine sehr starre Struktur mit sehr klaren Vorstellungen. Sklaven und Freie saßen zusammen, Menschen aus unterschiedlichen Regionen, unterschiedliche Religionen dann auch – die hatten ja alle irgendeine Religion. Die sind sich begegnet und haben die Erfahrung gemacht: Ich werde hier als Mensch wahrgenommen, nicht als Mitglied eines Standes oder aufgrund meiner ökonomischen Möglichkeiten. Wir begegnen uns hier in aller Freiheit. Und das zu erleben, das war eine ganz konkrete Erfahrung von Freiheit. Und ich glaube, wenn man das modern ausdrücken würde: Das war das Erfolgsrezept dieser frühen Gemeinden.

Rittberger-Klas:
Aus dieser urchristlichen Erfahrung sind ja sehr unterschiedliche Formen und Konfessionen erwachsen. Heute, bei uns im Kontext in Deutschland hat man manchmal den Eindruck, dass die freien Gemeinden lebendiger, vitaler wirken, auch mehr Menschen anziehen als die evangelische und die katholische Kirche. Das liegt meist, denke ich, an der Form der Verkündigung, dass vieles moderner gestaltet ist, aber, ich habe den Eindruck, manchmal liegt es auch an den Inhalten: Es scheint eine Sehnsucht zu geben nach klaren Aussagen, auch klaren Ansagen? Ist eine differenzierte Theologie – wie sie in den evangelischen Landeskirchen, aber auch in der katholischen Theologie gepflegt wird, eher hinderlich, wenn der Glaube lebendig werden soll?

Kretschmar:
Ja, das ist ein wichtiges Thema, wenn es um die religiöse Landschaft in der Gegenwart geht. Religionssoziologisch ist es so, dass wir über die faktischen Zahlen gar nichts wissen. Was wir allerdings wissen ist, dass es Veranstaltungen gibt, in denen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind. Von den Inhalten her wissen wir, dass gerade diese Gruppierungen, die sich an Jugendliche, junge Erwachsene, junge Familien wenden, im normativen Bereich sehr rigide sind. Wir haben es in der Regel mit einer Trias zu tun von hochproblematischen Vorstellungen, nämlich eines hochproblematischen Verständnisses der Rolle der Frau, dann ganz klar homophobe Vorstellungen, Ablehnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, und der dritte Punkt ein wortgetreues Schriftverständnis, auch das höchst problematisch. Ich denke, dass ist ein Feld, dass man im Blick behalten sollte, weil wir es hier de facto mit Wertvorstellungen zu tun haben, die in der Gesellschaft präsent sind, die vielem widersprechen, wofür das kirchliche Institutionen stehen, die aber auch im Widerspruch stehen zum Stand der Gesetzgebung in unserem Land.

Rittberger-Klas:
Auferstanden von den Toten – das Osterfest war unser Ausgangspunkt. Gibt es für Sie persönlich eine Geschichte oder einen Satz, der die Osterbotschaft in besonderer Weise zum Leben erweckt?

Kretzschmar:
Ja, den gibt es tatsächlich. Für mich persönlich ist der Satz vom Samenkorn, das in die Erde fällt und sterben muss, damit es Frucht trägt, eigentlich der Elementarsatz, wenn es um Ostern geht. Von daher habe ich versucht meinen Grundschülern Ostern zu erklären – was auch noch nicht leicht war, aber ich hatte etwas, wo ich doch bildlich einiges darstellen konnte. Und wie das so ist: In der Arbeit mit Kindern liegt für uns Theologinnen und Theologen oft die Nagelprobe, wenn wir herausfinden wollen: Sind wir überhaupt sprachfähig, können wir das, was wir glauben, überhaupt so weitersagen, dass es andere verstehen. Und mit diesem Satz habe ich gute Erfahrungen gesammelt: Also, der Satz vom Samenkorn, das sterben muss, um Frucht zu tragen – das wäre für mich so ein Satz!

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Jesu, meine Freude – wie ein Erkennungszeichen wirken die berühmten ersten sechs Töne des Liedes. Seit 350 Jahren wird die Melodie von Johann Crüger gesungen – und der Text, den der Jurist Johann Franck geschrieben hat. Am Ende des dreißigjährigen Krieges hat damit regelrecht gegen das Elend angedichtet.

Jesu, meine Freude? Wer ist dieser Jesus von Nazareth gewesen? Hat sein Leben und Sterben auch etwas mit mir zu tun – und warum? Diese Frage stellt sich in jeder Zeit neu. Und jede Zeit braucht neue Antworten. Eine, die mir aus dem Herzen spricht, hat der sächsische Liedermacher Gerhard Schöne gefunden. Ende der 1980er Jahre, in den letzten Jahren der DDR, hat er einen neuen Text zur alten Melodie geschrieben:

Du mit deiner Liebe – darauf läuft es für Gerhard Schöne bei Jesus hinaus. Auf die Liebe zu allen Menschen, zu allen Geschöpfen. Das ist es, was auch mich an Jesus berührt, an dem, was er gesagt und getan hat. Es berührt mich auch deshalb, weil so eine Art zu lieben alles andere als harmlos ist.

Jesu Liebe stört, sie ist subversiv. Und sie wurde und wird als Ärgernis, ja als politisches Sicherheitsrisiko wahrgenommen. Jesus selbst und viele Menschen, die ihm darin gefolgt sind, haben das am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Die Liebe – letztlich ist sie nicht zu besiegen, nicht totzukriegen. Wie ein Samenkorn trägt sie das Leben in sich. So deutet Schöne die Geschichte von Tod und Auferstehung Jesu für heute. Mir hilft das zu verstehen.

Wie und wo sich die Liebe aber zeigt und wirkt, ist immer wieder neu und überraschend. Schöne erkennt sie da, wo jemand wieder anfängt zu träumen von einer besseren Welt:

Und wenn ich ganz unten bin, weiß ich dich an meiner Seite: Jesu, meine Freude! Vielleicht ist es genau diese Erfahrung, von der die größte Kraft der Liebe Jesu ausgeht: Dass sie mir auch und besonders dann gilt, wenn ich selbst keine Kraft mehr habe, wenn ich mit meinen eigenen Plänen und Hoffnungen am Ende bin. Weil Jesus selbst ganz unten war, ist er genau dann bei mir.

Auch wenn ich Angst habe. Und selbst dann, wenn ich nichts davon spüre: Wenn ich ganz unten bin, weiß ich dich an meiner Seite: Jesu, meine Freude!

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Jesus, meine Freude (Gerhard Schöne)

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Die Tugend der Höflichkeit, das muss ich zugeben, stand lange nicht im Fokus meiner Aufmerksamkeit. Wenn ich anderen Menschen begegne, dann ist mir wichtig, dass die Begegnung echt ist, lebendig, wo möglich herzlich. Die formalen Regeln der Höflichkeit, so hatte ich lange den Eindruck, sind für einen authentischen Umgang miteinander eher hinderlich.

Inzwischen aber merke ich: Es tut mir gut, höfliche Menschen zu treffen. Wahrscheinlich, weil Höflichkeit auch eine Form von Aufmerksamkeit ist. Wenn jemand sich im Gespräch erst kurz erkundigt, wie es mir geht, bevor er zur Sache kommt, entsteht daraus meist kein tiefgründiges Gespräch – und trotzdem habe ich das schöne Gefühl, dass ich als Person wahrgenommen werde. Und wenn jemand sieht, dass ich die Hände voll habe und mir deshalb die Tür aufhält, freue ich mich nicht nur über die Hilfe, sondern auch schon darüber, dass mich jemand bemerkt hat.

Der Benediktinerpater Anselm Grün hat aber noch eine andere Begründung, warum es wichtig ist, höflich miteinander umzugehen. Höflichkeit, so sagt er, schützt uns vor der Grobheit des anderen und vor unserer eigenen Härte. Wir brauchen diesen Schutz. Denn es überfordert uns, den Aggressionen anderer schutzlos ausgeliefert zu sein. Höflichkeit, so Anselm Grün, ist letztlich das Eingeständnis, dass wir alle schutzbedürftig sind.

Vielleicht geht die Sache mit der Höflichkeit aber sogar noch weiter. Anselm Grün zitiert eine indianische Weisheit: „Du lächelst, ich lächle, so sind wir beide glücklich, aber tief drunten, im Innern, ist Hass zwischen uns. Lass uns nicht zeigen, was wir innen fühlen füreinander. Lächeln wir weiter, bis wir unseren Hass hinweglächeln.“

Zuerst hat mich der Gedanke abgeschreckt. Das klingt wie ein Plädoyer für Heuchelei. Aber ich glaube, es ist wahr: Ein höflicher Umgang miteinander kann mehr sein als eine schöne Fassade. Ein aufmerksames, freundliches Miteinander kann tatsächlich auch unser Inneres beeinflussen. Und dabei helfen, Hassgefühle zu überwinden.

Die Gedanken von Anselm Grün haben die Tugend der Höflichkeit für mich in ein neues Licht gerückt. Ich verstehe ihren Sinn jetzt besser, als Schutz für meine Seele und als Chance, friedlich miteinander umzugehen. Deshalb versuche ich auch, mich selbst mehr in Höflichkeit zu üben. Denn üben muss ich noch.

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Sprechen Sie manchmal über Religion? Oder gar darüber, woran Sie persönlich glauben – oder auch nicht? Viele Leute reden nicht so gerne darüber. Weil Religion als heikles Thema gilt und man hat Angst, den Gesprächspartner zu verletzen. Und auch, weil es oft gar nicht einfach ist, seine ganz eigenen Gedanken und Gefühle zum Thema Glauben verständlich zu machen.

Ich selbst finde in Gesprächen über Glaubensfragen noch etwas anderes kompliziert. Oft bin ich mir nämlich nicht sicher, ob mein Gegenüber und ich über dasselbe reden – obwohl wir dieselben Worte benutzen. Das gilt übrigens nicht nur in Gespräch mit Menschen anderer Glaubensüberzeugungen, sondern auch mit denen, die sonntags in derselben Kirche sitzen: Was meint der Nachbar eigentlich, wenn er „Gott“ sagt? Und die Kollegin, wenn sie sagt, dass sie „glaubt“? Und was genau tut sie, wenn sie „betet“? Wie fühlt sich das für sie an? Was bewirkt es?

Oft schon haben mich diese Fragen irritiert. Vielleicht aber, habe ich nun gemerkt, muss das auch so sein. Eine Kollegin hat mich auf einen Gedanken aufmerksam gemacht, den ich sehr erhellend finde. Er stammt von Baal Schem Tow, dem Begründer der chassidischen Bewegung im Judentum. Der jüdische Autor Gabriel Strenger zitiert ihn in seinem Buch über „Jüdische Spiritualität“. Es geht um die Frage nach dem Namen Gottes.

Einen richtigen Namen hat der Gott der Bibel – anders als die Götter in der Umwelt Israels – ja gerade nicht. Die anderen Götter heißen Aton, Baal, Aschera und so weiter. Im Hebräischen sind Gottesnamen eher Umschreibungen. Eine davon ist „Gott unserer Väter, Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs“. Merkwürdig, dass das Wort „Gott“ hier viermal wiederholt wird. Hätte es nicht ausgereicht zu sagen: Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Nein, sagt Baal Schem Tow. Denn Jakob gab sich nicht mit dem Gott seines Vaters Isaak zufrieden, und Isaak nicht mit dem seines Vaters Abraham. Jeder suchte und fand seine eigene Beziehung zu Gott. Die Botschaft ist: Es gibt keinen allgemeingültigen Gottesnamen – weil Gott für jeden und jede ein anderer ist. „Der namenlose Gott“, so schreibt Strenger, „drückt sich in der Besonderheit der Seele jedes Einzelnen aus“.

Mir gefällt der Gedanke. Weil er deutlich macht, dass es ein Geheimnis sein darf, was Gott für meinen Nachbarn bedeutet. Und der Gedanke ermutigt mich, wie Abraham, Isaak und Jakob meinen eigenen Weg zu gehen und dabei den Gottesnamen zu entdecken, der für mich da ist.

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Heute, am Valentinstag, sind sie wieder allgegenwärtig: Herzen in jeder Form und Farbe – in der Werbung, in den Schaufenstern, beim Bäcker und natürlich im Blumenladen. Der Valentinstag ist der Tag der Liebenden, und das Herz, das ist bei uns eben das Symbol für die Liebe. Im Herzen, da sitzt, so stellen wir es uns vor, das Gefühl.

Auch in der Bibel, besonders im Alten Testament, spielt das Herz eine wichtige Rolle. Allerdings: Das Herz als Sitz der Gefühle, besonders als Symbol für die Liebe, ist im hebräischen Denken völlig unbekannt.

Die Augen sind zum Sehen da, heißt es an einer Stelle im fünften Buch Mose, die Ohren zum Hören, und das Herz – zum Verstehen! Die Menschen zur Zeit der Bibel fühlen nicht mit ihrem Herzen, sie denken mit dem Herzen. Das Herz ist der Sitz der Vernunft, des Verstandes, des Überlegens und Planens und der Entschlüsse.

In der Sprache der Bibel ist es also das Herz, das nachdenkt und erkennt. Ich finde diesen Gedanken spannend. Denn wer mit dem Herzen denkt, so behaupte ich, der oder die denkt anders:

In unserer, vom griechischen Denken geprägten Vorstellung, da sind Denken und Fühlen streng getrennt. Der Kopf denkt, so ist unsere Idealvorstellung, schön abgesetzt vom Rest des Körpers, hoch erhaben und möglichst frei von Beeinträchtigungen durch Bedürfnisse des Körpers oder Aufwallungen der Gefühle.

Das denkende Herz dagegen, vom dem die Bibel spricht, das sitzt in der Mitte des Körpers. Sein Schlag wird schneller, wenn wir uns anstrengen, er wird langsamer, wenn wir ruhen. Und auch unsere Gefühle spiegeln sich in unserem Herzschlag wieder: Wir spüren Herzklopfen, wenn wir Angst haben oder freudig gespannt sind. Das Herz scheint zu stolpern, wenn wir uns sehr erschrecken.

Das denkende Herz, das überlegt und plant nicht abgehoben vom Rest des Körpers, und auch nicht unabhängig von dem, was wir fühlen. Verstand und Gefühl, Geist und Körper – im Herzen kommen sie zusammen.

Deshalb ist es, glaube ich, gut, mit dem Herzen zu denken – poetisch gesprochen. Das denkende Herz befreit davon, ausschließlich für unsere körperlichen Bedürfnisse zu leben oder allein von unseren Gefühlen getrieben zu werden. Aber das denkende Herz schützt uns eben auch davor, unseren Körper und unsere Gefühle zu vernachlässigen, als wären sie nur lästiger Ballast. Und wenn das Herz denkt, dann ist die Tiefe des Denkens auch nicht an der IQ-Zahl eines Menschen festzumachen.

Denken ist nicht nur Kopfsache – das kann man in der hebräischen Bibel lernen. Und daran lasse ich mich gerne erinnern von den vielen Herzen heute am Valentinstag.

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