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SWR3 Worte

18SEP2021
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Es ist für mich einer der schönsten Texte der Bibel. Er ist vom Apostel Paulus und beschreibt wie er sich die Begegnung mit Gott nach seinem Tod vorstellt. Und was ihm davor am wichtigsten ist:   

Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin. Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe. 

Quelle: Die Bibel, Neues Testament, 1 Kor 13, 12-13

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17SEP2021
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Was ist Liebe? Was macht sie aus? Was unterscheidet sie von Verliebtheit oder Liebelei? Der Apostel Paulus hat vor rund 2000 Jahren einen Text über die Liebe geschrieben, der zeitlos gültig ist. Für Liebespaare und für die Liebe als Lebenshaltung:

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. 
Die Liebe hört niemals auf. 

 

Quelle: Die Bibel, Neues Testament, 1 Kor 13, 4-8

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16SEP2021
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Es ist einer der schönsten Texte der Bibel. Geschrieben vor rund 2000 Jahren vom Apostel Paulus an die erste christliche Gemeinde in Korinth. Bis heute wird er auch gern bei Hochzeiten gelesen. Weil es darin um das Wichtigste und Schönste im Leben geht:

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib opferte, um mich zu rühmen, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.  

Quelle: Die Bibel, Neues Testament, 1 Kor 13, 1-3

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15SEP2021
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Wogegen ich hochallergisch bin ist, wenn jemand tolle Predigten hält, aber das, was er sagt, nicht lebt. Darum mag ich auch diesen Text aus dem Jakobusbrief im Neuen Testament der Bibel. Der Verfasser dieses Briefes schreibt vor rund 2000 Jahren an eine christliche Gemeinde:

Brüder und Schwestern, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von Euch zu ihm sagt, geht in Frieden und wärmt und sättigt Euch, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen, was nützt das?! So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.

Quelle: Die Bibel, Neues Testament, Jakobus 2, 14-17

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14SEP2021
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Auch wenn es leider immer wieder so aussieht, aber das Christentum ist keine Religion der Reichen und Mächtigen. Der Urbeweis dafür sind die Seligpreisungen Jesu. Er hat sie an den Beginn seines öffentlichen Wirkens gestellt. Sie sind quasi sein Programm und klingen so:

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich. 

Quelle: Die Bibel, Neues Testament, Matthäus 5, 3-10

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13SEP2021
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Es gibt ein uraltes Gift in den Religionen der Welt: Das Gift der Macht. Wenn Religionsführer die Seelen Menschen durch Gesetze knechten wollen. Jesus von Nazareth hat das auch erfahren. Die religiösen Machthaber haben immer wieder versucht, ihn in eine Falle zu locken. So zum Beispiel als sie ihn fragten, welches Gesetz denn das wichtigste sei. In seiner Antwort hat er ihnen gezeigt worauf es beim Glauben einzig und allein ankommt. Und gesagt: 

Du sollst den Herrn, Deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit Deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst.

Quelle: Die Bibel, Neues Testament, Matthäus 22, 37-39

 

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12SEP2021
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Jemanden zu segnen ist eine liebevolle religiöse Geste. Gläubige Menschen bitten im Segen um das Wohlwollen Gottes für Mensch, Tier und Natur. Der sogenannte aaronitische Segen ist über 3000 Jahre alt, für mich der schönste und er geht so:

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Quelle: Die Bibel, Altes Testament, Numeri, 24-26

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