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SWR3 Worte

26JUN2021
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Wer bist Du? Das fragt die Fotografin Anne-Sophie Stolz die Menschen vor ihrer Kamera. Beni Wonka aus Karlsruhe antwortet:

 

„Ich bin ein Mensch der kleinen Worte. Eher ein Zuschauer, ich beobachte und höre hin. Vielleicht bin ich schüchtern, vielleicht introvertiert - oder einfach ein ruhiger Mensch.
Damit musste ich erstmal klarkommen, dass ich so bin. Man kriegt ja immer gesagt, man soll mehr reden. Aber ich find´s schön so.“

 

Aus: chrismon. Das evangelische Magazin, 03.2021, S. 6.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=33376
25JUN2021
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Die ungarische Autorin und Songwriterin Zsusanna Budapest über das Feiern:

 

„Was nicht gefeiert wird, geht unbemerkt vorbei. Man kann die kleinsten Ereignisse zu einem großartigen Moment des Lebens gestalten, indem man sich die Zeit nimmt, sie zu feiern.“

 

 

Aus: Ursel Bühring, Praxis Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde, Kräuterbräuche heutzutage, S. 661.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=33375
24JUN2021
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Sr. Philippa Rath ist Nonne und sehr engagiert rund um die Frauenfrage in der katholischen Kirche. Sie ist überzeugt davon, dass es der Kirche richtig an den Kragen geht, wenn Frauen und Männer nicht endlich so behandelt werden, wie sie sind: gleichberechtigt. Sr. Philippa sagt:

 

„Wir brauchen die Frauen für die Verkündigung. Wie viele Männer schreiben mir, sie würden so gerne bei einer Frau beichten gehen.
Wir riskieren die Auflösung aller Sakramente, weil gar keiner mehr da ist, der sie noch spendet. Und die Frauen würden es mit Leib und Seele tun.
Wir schaden der Botschaft und dem ganzen Anliegen so sehr. Und da müssen wir dran bleiben um der Botschaft Jesu Willen.“

 

 

Aus: SWR 1 Begegnungen vom 9.5.2021.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=33374
23JUN2021
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Der Comedian Markus Maria Profittlich hat Parkinson. Wie er mit der Diagnose umgegangen ist, beschreibt er so:

„Der Glaube hat mir in meiner Situation sehr geholfen. Selbst in den dunkelsten Stunden oder wenn mal keiner da ist, bei dem ich mich ausheulen kann, kann ich mich immer beiseitesetzen und beten und auch mal sauer sein.
Ich habe mal meinen Pfarrer gefragt: «Warum habe gerade ich Parkinson bekommen?» Und er antwortet: «Warum denn nicht du?»“

 

 

Aus: KNA-Newsletter per Email vom 25.01.2021.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=33373
22JUN2021
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Julia Leeb ist Fotoreporterin und überwiegend in Kriegsgebieten unterwegs. Oft unter widrigsten Umständen. Warum macht sie diesen lebensgefährlichen Job? Sie sagt:

„Mein Ziel ist es auch, eine andere Seite vom Krieg zu zeigen, weil Krieg sehr männlich dominiert ist. Es geht eigentlich nur um Truppenbewegungen und militärische Einsätze. Aber wer kocht denn und wer unterrichtet und wer heilt und wer vergibt und wer liebt? Und diese Menschen, diese stillen Heldinnen und Helden kommen nie zu Wort. Das ist auch ein Teil von einem Krieg, der nie erzählt wird. Das ist die Menschlichkeit.“

 

 

Aus: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/br/julia-leeb-kriegsreporterin-menschlichkeit-in-zeiten-der-angst-100.html.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=33372
21JUN2021
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Sr. Philippa Rath ist Nonne. Auf vielen Ebenen setzt sie sich dafür ein, dass Frauen und Männer endlich gleichberechtigt werden in der katholischen Kirche. Sr. Philippa antwortet auf die Frage, wie es ihr mit „ihrer“ Kirche geht, so:

 

„Ich liebe meine Kirche, und ich leide an ihr. Die Skandalgeschichten unserer Kirche in den letzten zehn Jahren, haben mich sehr gebeutelt.
Die katholische Kirche ist meine Heimat, und die möchte ich nicht so schnell aufgeben, und vor allem möchte ich sie nicht den Kräften überlassen, die diese Skandale ausgelöst haben, oder nicht zur Aufklärung der Skandale beitragen. Ich möchte Veränderungen bewirken in unserer Kirche. Ich denke Veränderungen müssen von innen kommen, sonst werden sie nicht wirksam werden.“

 

 

Aus: SWR 1 Begegnungen, gesendet am 9.5.2021.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=33371
20JUN2021
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Unbegleitete junge Geflüchtete haben auf ihrer Reise Dramatisches erleben müssen. Ein 17-jähriger Junge aus Somalia erzählt:


„Meine Mutter sagte zu mir: rette du wenigstens dein Leben. Und dann bin ich losgezogen. Die Flucht hat ein Jahr und fünf Monate gedauert, bis ich in Deutschland angekommen war.“

Und ein 17-jähriger aus Afghanistan berichtet:

„Es gab Feuer im Boot, die Küste war in Sicht, um zu überleben, sprangen wir ins Meer, einige konnten nicht schwimmen. Am Strand wartete ich noch stundenlang auf einige bekannte Gesichter, die von einem besseren Leben träumten. Ich sah sie nie wieder. Das Meer hat sie behalten.“

 

Aus: https://www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/fluechtlingskinder/meldungen/zitate-von-fluechtlingskindern/.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=33370