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SWR3 Worte

14NOV2020
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Nur Mut! Bundespräsident Frank Walter Steinmeier schaut zuversichtlich in die Zukunftund sagt:  

 

„Unser Land zeigt in diesen Corona-Zeiten, dass wir zusammenstehen, dass wir stark sind, dass wir verantwortungsvoll handeln. Wir haben wirklich allen Grund, zuversichtlich zu sein. Die Pandemie jedenfalls wird uns die Zukunft nicht nehmen.

Deshalb: Vorsicht, ja. Konzentration auf die Bekämpfung des Virus, ja. Aber wir sollten nicht in Sorge erstarren. Wir sollten unseren Blick auf das richten, was dringend zu tun ist. Die Zukunft nach Corona wird jetzt verhandelt - weltweit: Klima, Digitalisierung, Zusammenhalt. Wir müssen mit dabei sein, wir müssen gut sein, und schnell, und bereit sein umzudenken. In manchen Fällen radikal umzudenken.“ 

 

Aus: https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2020/10/201003-TdDE-Potsdam.html

https://www.kirche-im-swr.de/?m=31990
13NOV2020
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Die Autorin Jana Hensel darüber, was sie tut, wenn sie sich schuldig fühlt:

 

„Ich habe überhaupt kein Problem zu sagen: „Es tut mir leid.“ Das ist mir sogar wichtig.
Ich habe nur ein paar sehr enge Freunde, und da gucke ich, dass ich keinen verletze. Auch gegenüber meinem Sohn bin ich aufmerksam, gerade im Verhältnis zu Kindern muss man oft nachjustieren. In Familienkonstellationen wird man permanent schuldig. Man versucht sich zu behaupten und verdrängt damit andere. Mutter und Vater stehen in Konkurrenz zueinander, die Kinder auch. Was dagegen hilft, weiß ich auch nicht.
Sprechen ist natürlich gut, so viel wie möglich transparent machen. Man sollte sich immer wieder überprüfen: Wie spreche ich mit anderen? Bin ich klar, bin ich freundlich?“

 

Aus: chrismon. Das evangelische Magazin, 12.2019, S. 34.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=31989
12NOV2020
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Der Journalist und Blogger Sascha Lobo erzählt, in welchen Momenten er sich lebendig fühlt:

 

„Wenn ich zusammen mit meiner Frau in der Natur bin, frei von den Zwängen der Zivilisation. In der Natur kann man laut schreien, wenn einem danach ist, oder sich auf den Boden legen oder sich umarmen und küssen.“

 

Aus: chrismon. Das evangelische Magazin, 10.2019, S. 36.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=31988
11NOV2020
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Heute beginnt offiziell dieFasnachts- oder Karnevalssaison. Dabei ist überhaupt nicht klar, ob nächstes Jahr Fasnacht wie gewohnt gefeiert werden kann. Gerade deshalb heute ein Zitat über das Lachen des britischen Schauspielers John Cleese:

 

„Das Schöne am Lachen ist, dass es alle Strukturen auflöst, die Menschen voneinander trennen.“

 

Aus: https://www.myzitate.de/john-cleese/

https://www.kirche-im-swr.de/?m=31987
10NOV2020
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Im Oktober 2019 hat ein rechtsextremer Attentäter in Halle zwei Menschen ermordet. Vorher hatte er versucht, in die Synagoge zu kommen, ist aber an der Tür gescheitert. Der Tischler Thomas Thiele hat die alte und jetzt die neue Tür für die Synagoge in Halle gebaut. Er sagt:

 

„Ich bin stolz darauf ein guter Handwerker zu sein, und ja, durch diese gute Handwerksarbeit konnten Leben geschützt werden. Aber ich bin doch deswegen kein Held oder Supermann.

Die neue Tür kann bei guter Pflege 50 oder 60 Jahre halten. In Wahrheit wünsche ich mir aber, dass sie gar nicht halten muss. Weil nie jemand wieder auf so eine idiotische Idee kommen sollte. Ich hoffe, dass die Tür den Menschen auch im mahnenden Sinne im Kopf bleibt.“

 

Aus: KNA-Newsletter, 29.07.2020, per Email.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=31986
09NOV2020
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Der 9. November ist ein krasser Tag für Deutschland. 1918 ist die erste Republik ausgerufen worden, 1938 hat das Hitlerregime Synagogen und jüdische Einrichtungen zerstört und 1989 haben Menschen es friedlich geschafft, die Mauer einstürzen zu lassen.

Deshalb ist es heute umso wichtiger, an einem Strang zu ziehen und dafür zu kämpfen, dass wir frei leben können. Dazu ein Zitat von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier:

 

„Durch das Zusammenwachsen von Ost und West, durch Zuwanderung und Integration ist unser Land in den letzten dreißig Jahren vielfältiger und unterschiedlicher geworden. Das friedliche Miteinander der vielen verschiedenen Menschen in unserem Land immer wieder zu organisieren, das ist die Aufgabe, vor der wir heute stehen. Das ist nicht immer einfach. Aber es ist eben Ausdruck der Freiheit, die dieses Land auszeichnet, für die so viele vor uns gekämpft haben, und ohne die wir nicht leben wollen.“

 

Aus: https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2020/10/201003-TdDE-Potsdam.html

https://www.kirche-im-swr.de/?m=31985
08NOV2020
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Bundespräsident Frank Walter Steinmeier darüber, was gesellschaftlich nötig ist, damit wir weiter zusammenwachsen und zusammenhalten. Er sagt:   

„Das Gefühl dazuzugehören, auf Augenhöhe wahr- und ernstgenommen zu werden, entscheidet sich nicht allein am Gehaltsstreifen. Es bleibt unsere Aufgabe uns auch menschlich näher zu kommen, neugierig zu bleiben, zu wissen und zu respektieren, wie andere denken und leben.

[…]

Wir dürfen nicht ignorant sein. Hören wir uns gegenseitig zu, lernen wir voneinander - egal ob im Osten oder Westen, im Norden oder Süden unseres Landes! Das ist die Aufgabe heute.“ 

 

Aus: https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2020/10/201003-TdDE-Potsdam.html

https://www.kirche-im-swr.de/?m=31984