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SWR3 Worte

„Vor Freude an die Decke springen – das würde ich heute gerne.
Aber wie soll das gehen? Kommt Freude doch eher unvermittelt.

Deshalb beschließe ich: heute bereite ich einem anderen Menschen Freude durch ein Telefonat, ein Lob, eine Mail oder durch ein Kompliment.

Und zugleich werde ich Ausschau halten nach dem, was mich im Leben wirklich freut!“

Gisela Ibele und Therese Nolte, Franziskanerinnen
Die Freude suchen.
In: Sylvia Müller, Ulrich Sander, Schenk deiner Seele ein Lächeln. Worte, die gut tun.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21601

„Je mehr wir die Winkel des Himmels durchforschen, je gewisser wir sind, dass Gott dort nicht wohnt, umso klarer wird uns, wie sehr wir von unfassbaren Geheimnissen umgeben sind.

Die Entzauberung der Schöpfung durch die Naturwissenschaften hat uns in Wahrheit eine neue Verzauberung der Welt beschert. Wir werden bescheidener, wenn wir in den Sternenhimmel schauen, wir werden achtsamer, wenn wir Bilder unseres Planeten aus dem All betrachten.

Wir sehen dann nicht die Unendlichkeit, aber wir sehen die Grenzen der Endlichkeit – den Ort, wo Himmel und Erde sich berühren.“

Aus einem evangelischen Kirchenjahrmagazin von Frank Hofmann. Der Blick in den Himmel macht bescheiden. Andere Zeiten. Magazin zum Kirchenjahr, 16. Jg, Heft 2 /2015

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21600

Gemeinsam mit anderen unterwegs sein, nicht alles allein schaffen wollen, das macht innerlich reich und verändert die Welt, meint die Britin Nicola Slee:

„Ich sehe nicht den Weg; Aber mit anderen, die ihn mit mir gehen, bahne ich einen Pfad.

Ich kann nicht alle Belastungen übernehmen; Aber mit anderen, die sie teilen, kann ich meine eigene Last tragen.

Ich bin nicht im Besitz der Wahrheit; Aber mit anderen, die bezeugen, was sie wissen, kann ich wahrnehmen, was Recht ist.

Ich bin nicht immer konsequent; Aber mit anderen, die mit mir darüber lachen, kann ich meine Gelassenheit wieder finden.“

Nicola Slee
Mit anderen.
Bärbel Fünfsinn, Kerstin Möller (Hg.), Sister, carry on! Ökumenische Feministische Theologie. Ein Arbeitsbuch.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21599

Mitgefühl haben und anderen etwas Gutes tun, das ist zur Zeit besonders wichtig, meint der Liedermacher Konstantin Wecker:

„Ein Prozent unserer Weltbevölkerung wird im nächsten Jahr mehr als 50 Prozent des gesamten Weltvermögens besitzen. […] Es ist ungeheuerlich! In einer solchen Gesellschaft genügt es nicht mehr, sich auf einen Berg zurückzuziehen, zu meditieren und zu sagen: ‚Ich muss meinen Frieden finden`. Muss man und soll man. Keine Frage. Aber nicht nur. Es gehört auch das Tun dazu. […] Tätiges Mitgefühl, das ist genau das angesagte Wort der Stunde.“

Konstantin Wecker
Dem stillen Geschrei Gottes lauschen. Konstantin Wecker im Interview mit Iris Macke.
Andere Zeiten. Magazin zum Kirchenjahr, 16. Jg, Heft 2 /2015

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21598

Mitten im Trubel einfach mal innehalten und still sein –  das empfiehlt der  Schriftsteller Paulo Coelho:

„Wir sind immer damit beschäftigt, etwas zu tun, […], Probleme zu lösen, für andere zu sorgen. Ständig sind wir dabei, eine Sache zu planen, eine andere zu vollenden, eine dritte zu entdecken. Daran ist nichts Schlimmes, denn schließlich bauen und verändern wir so die Welt.

Doch zur Lebenserfahrung gehört auch das Gebet.
Hin und wieder innehalten, aus sich selbst heraustreten, angesichts des Universums still sein. […]
Ohne zu bitten, ohne zu denken, nicht einmal für etwas zu danken.

Nur die wortlose Liebe, die uns umgibt, erleben.I
n diesen Augenblicken können unerwartet Tränen fließen, die weder solche der Freude noch solche der Trauer sind.
Sei nicht überrascht. Dies ist eine Gabe. Diese Tränen waschen deine Seele.“

Paulo Coehlo
Aus sich selbst heraustreten
Unterwegs. Der Wanderer. Gesammelte Geschichten

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21597

Worum geht’s eigentlich im Leben? Was sollte man verstanden haben? Die Slammerin Julia Engelmann formuliert das so:

„Es geht nicht drum, was wir tragen, wie wir lächeln, wie wir reimen.
Es geht darum, was wir sagen, ob wir echt sind, was wir meinen. […]

Es geht nicht drum, was wir haben, sondern um, was wir daraus machen […]
Es geht nicht um das, was uns trennt, sondern um das, was wir gemeinsam haben […]

Vielleicht geht’s nicht darum, ob ich anders, sondern darum, dass ich Ich bin […]

Weil, es geht doch um den Inhalt, viel mehr als um die Form, Es geht um deinen oder meinen Einzelfall, viel mehr als um die Norm

[…] Und wer andere abgrenzt, grenzt sich selber ein Wer andere schwach macht, glaubt nicht stark zu sein ich mach mein Herz weit und lass Leben rein.“

Julia Engelmann
Stille Wasser sind attraktiv
http://genius.com/Julia-engelmann-stille-wasser-sind-attraktiv-annotated

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21596

Heute finden in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt die Landtagswahlen statt. Zur Wahl gehen oder nicht? - Der Schulleiter Bernhard Meffert sieht das so:

„Als Christ bin ich der Meinung, wir sind verantwortlich für diese Welt und insofern müssen wir uns einmischen. Das wäre das eine.

Und als Sozialkundelehrer bin ich darüber hinaus natürlich hoch motiviert, alle dazu zu bringen ihre politischen Möglichkeiten auch wahrzunehmen. Es bringt ja nichts, wenn alle meckern, dass sie irgendwas nicht gut finden, […] aber nicht das tun, was sie tun können – nämlich ihre Stimme abgeben.“

Bernhard Meffert Als Christ ist man eben verantwortlich
http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=ADF78E125302C0ACD2C7E129C361BA31&MODULE=Frontend.Media&ACTION=ViewMediaObject&Media.PK=12296&Media.Object.ObjectType=full

https://www.kirche-im-swr.de/?m=21595