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SWR2 Wort zum Tag

Gestern Mittag schon, die Kolleginnen und Kollegen sind fertig mit der Wochen-Arbeit und gehen nach Hause: Schönes Wochenende rufen sich die meisten zu – über den Gang, über den Hof, auf dem Parkplatz. Ist einfach der Standard-Wunsch. Bei manchen sogar schon seit Donnerstag Abend... Und im Supermarkt heißt es auch heute Nachmittag oder sogar abends zum Abschied an der Käsetheke und dann an der Kasse:  „schönes Wochenende“... Dabei ist das Wochenende für Verkäuferinnen und Verkäufer doch gelaufen, samstags um sechs Uhr abends oder später, nach dem ganzen Stress. Wenigstens das halbe Wochenende ist weg. Und den Sonntag werden die meisten brauchen,  um sich von dem schönen Wochenende ein bisschen zu erholen…

Vorbei ist das Wochenende jedenfalls, wenn es nach dem kirchlichen Kalender ginge. Da ist der Sonntag nämlich der erste Tag der Woche. Feiertag, eigentlich gar kein „Wochentag“ im engeren Sinn. Genau hingeschaut eben der Tag nach dem jüdischen Schabbat;  was wir heute Samstag nennen, den sechsten Tag von sieben, war der siebte Tag im jüdischen Kalender. Der Tag, an dem Gott von der Schöpfungsarbeit ausgeruht hat. Wochenende.

Und unser Sonntag, der Tag, an dem die Christen feiern,  dass Jesus von den Toten auferstanden ist: Das ist so gesehen der erste Tag der Woche.

Ich hab das noch so gelernt.  Erst 1978 hat eine weltweit gültige Norm es anders geregelt.  Es ist wahrscheinlich praktischer – eins bis fünf oder sechs sind Wochentage, sechs und sieben eben Wochenende. Einfacher als früher: Besondere Fahrpläne gab es da  für die Tage eins und sieben... Aber schade ist es schon, aus jüdischer wie aus christlicher Sicht.

Na gut – wir leben in einer Welt, die manchmal eben anders tickt. Aber wir dürfen uns ausdenken, wie wir die biblische Sicht trotzdem deutlich machen. Zumal ja der Sonntag als der eine gemeinsame arbeitsfreie Tag der Woche immer weiter bedroht ist und verloren zu gehen scheint.

Ich habe mir jedenfalls angewöhnt, auf den „schönes Wochenende“-Wunsch ein bisschen speziell zu antworten: Dir auch – und danach noch einen guten Sonntag! Weil der Sonntag sich hoffentlich noch mal abhebt;  für meine Kolleginnen und Kollegen, für die Verkäuferinnen, deren Wochenende-Samstag  hinter der Käsetheke oder an der Kasse stattgefunden hat – und für alle anderen auch. Also auch für Sie:  Ein schönes Wochenende – und danach einen guten Sonntag wünscht altfried rempe, Trier – katholische Kirche.

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Vor zweihundert Jahren, im Mai 1818 ist er zur Welt gekommen: Karl Marx, der – nun ja: Philosoph, der die Welt verändert hat  wie wenige vor und nach ihm. In Trier ist er geboren worden und zur Schule gegangen; da muss dieses Gedenk- und Jubiläumsjahr natürlich gefeiert werden. Spannende Frage: Soll die Kirche da mitmachen?

In Trier haben sie das Karl Marx-Haus ; und gute Erfahrungen gemacht mit großen gemeinsamen Ausstellungen  in den drei wichtigen Museen – zuletzt zu Kaiser Nero  und vorher zu Konstantin dem Großen.

Karl Marx dagegen…  Schon auch Geschichte; schließlich sind die Staaten zusammengekracht, die sich auf seine Ideen zu Kommunismus und Revolution und Herrschaft der Massen berufen hatten.

Ausstellungen gibt es also zu Karl Marx und seinem Leben und seiner Lehre –  beleuchtet aus allen möglichen Perspektiven. Aber ob das kirchliche Museum da mitmachen sollte? Und die Kirche überhaupt – wie zuletzt bei Nero und Konstantin? Wo Karl Marx doch behauptet hat, Religion sei Opium für das Volk; Religion und Christentum seien also schlecht,  weil sie die Menschen angeblich auf ein Jenseits vertrösten und sie damit beruhigen und vom revolutionären Kampf abhalten?

Katholische Kirche in Trier und das kirchliche Museum am Trierer Dom lenken im Karl Marx-Jahr den Blick auf ein Thema,  das Marx seinerseits in den Blick gerückt hat: die Arbeit. Arbeit, die den Menschen von sich selbst entfremdet, war das bei ihm oft. „LebensWert Arbeit“ heißt das Projekt dagegen auf katholisch. Weil Arbeit aus Sicht der katholischen Soziallehre  zur Würde des Menschen gehört; als Mitarbeit an Gottes Schöpfungsarbeit. Und weil es deswegen gilt, das Menschenrecht auf Arbeit  endlich für alle durchzusetzen – und das Recht auf gerechten Lohn. Und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern auch.

Solche Themen bearbeiten auch Künstlerinnen und Künstler im Dommuseum;  die schaffen dort live an ihren Projekten als Teil der Ausstellung.  Viel zu sehen und zu diskutieren.  Aber keine Spur von Opium des Volkes.

Schließlich stehen wir alle auf den Schultern von Karl Marx –  hat der wichtigste Vertreter der katholischen Soziallehre öfter mal gesagt. Oswald von Nell-Breuning. Der kam übrigens auch aus Trier. und war auf der gleichen Schule wie Karl Marx vor ihm. Er hat für einen Pius-Papst die Kritik der Kirche aufgeschrieben  an der kapitalistischen Klassengesellschaft,  hat die Gleichwertigkeit von Lohnarbeit und Kapital gefordert  und die Sozialbindung des Eigentums…

LebensWert Arbeit gegen Entfremdung durch Arbeit.  Da bleibt noch eine Menge zu tun.

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Ich habe es für Satire gehalten, natürlich. Ist aber echt: Fünf oder sechs von den angeblich reichsten Menschen der Welt -  Superreiche jedenfalls laden sich einen Referenten ein zu einem Treffen – angeblich soll er was über die Zukunft sagen. In Wirklichkeit wollen sie wissen, wie sie ihre eigene Zukunft  und ihren eigenen Reichtum sichern können. Denn sie haben Angst. Alles könnte so schlimm kommen, wie sie es aus den schwärzesten ScienceFiction-Filmen kennen und noch bisschen schlimmer.

Deswegen auch ihre gezielten Fragen: ob vielleicht Neuseeland besonders wenig leiden könnte unter der Klimakatastrophe; oder besser nach Alaska umsiedeln? Wieviele hundert Meter unter der Oberfläche der Atombunker sein muss. Ob man den Inhalt seines Hirns sicherheitshalber auf externe Festplatten tut, damit all die wertvollen Ideen und Gedanken überleben, wenn man selbst schon dahin geht.

Und schließlich: Wie schütze ich mich vor den eigenen Sicherheitsleuten und den anderen Angestellten, wenn ich nach der Katastrophe  mit denen in der Bunkersiedlung eingeschlossen bin. Und was, wenn sie mir meine Vorräte wegfuttern…

Wie gesagt: das klingt nach bitterböser Satire. Lässt aber immerhin erkennen, dass die Herren eine Ahnung haben; die könnte sie in die richtige Richtung blicken lassen. Und vor allem könnte unsdsollte sie vielleicht Anlass sein, dass sie endlich anfangen, aufzuhören mit dem, was sie tun. Mit den Angestellten und Sicherheitsleuten  könnte man ja mal zu reden anfangen.

Und – es ist diesen Sommer schon ein bisschen lächerlich, es noch mal sagen zu müssen: statt sich persönlich in Sicherheit zu bringen vor den absehbaren Folgen des Klimawandels, könnten sie doch vielleicht ihr vieles Geld und ihren erheblichen Einfluss einfach mal einbringen in die Beratungen  und die richtigen Entscheidungen herbeiführen und dann auch umsetzen, statt zum Shoppen kurz nach London zu fliegen oder zum Dinner nach Paris…

Schon klar: das würde Veränderungen brauchen,  auch im persönlichen Lebensstil bei denen da oben wie bei uns Normalos. Aber wenn die endlich anfangen würden, gerne auch nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ mit einem breiten Werbe-Effekt, dann hätten auch die Armen und die weniger Armen der Welt eine Chance – und auf Hochsicherheits-Trakte für die Essensvorräte  und auf Roboter, die die bewachen, würden wir alle gern verzichten.

Sie sollten die Sicherheitsleute einfach besser behandeln,  hat der Referent ihnen geraten; und sie und alle Menschen in ihrer Umgebung und überhaupt ihren ganzen Geschäftsbetrieb wie die eigene Familie behandeln. Den Wohlstand gerechter verteilen, eben in der ganzen Menschheitsfamilie – schon möglich, dass da ein paar mehr mitmachen müssten. Aber wenn die paar Milliardäre schon mal anfingen…

Die Story: Süddeutsche Zeitung, 10. Juli 2018, Zukunft der Technologie: „Nur die Reichsten überleben“ von Douglas Rushkoff

https://www.kirche-im-swr.de/?m=27072

Natürlich spricht Jesus nicht vom Arbeitsmarkt. Aber seine Winzergeschichte hätte auch dazu was zu sagen – auch für heute noch

Auf den ersten Blick ist das eine Geschichte gegen einen vernünftigen und gerechten Arbeitsmarkt. Ein Winzer sieht, dass die Trauben reif sind in seinem Weinberg. Also geht der Weinbauer früh morgens auf den Marktplatz und heuert Arbeitskräfte an; Tagelöhner also. Sie verabreden den Lohn – vermutlich per Handschlag –  und die Jungs legen los mit der Ernte im Wingert.

Ob der Winzer sich verschätzt hat?  Jedenfalls sieht er nach ein paar Stunden, dass er mehr Arbeiter braucht. Und wieder findet er sie auf dem Markt; Handschlag für den Tageslohn wieder ein Silberdenar, und ab an die Arbeit. Das gleiche Spiel wiederholt sich noch drei Mal an diesem einen Tag. Und gleiches Spiel bedeutet: auch wieder gleicher Lohn.

Dieser Arbeitgeber verdirbt die Preise, wenn er das durchhält: Ein Denar für eine Stunde –  da müsste er mindestens zehn oder zwölf rüberschieben für die Männer, die schon morgens um sechs angefangen haben. Aber die werden sich wundern. Als sie nämlich als letzte zur Auszahlung kommen, bekommen sie – wie morgens abgemacht: einen Silberdenar.

Sie murren, heißt es in der Geschichte. Wir haben den ganzen Tag in der Hitze geschuftet  und die haben herumgegammelt und sacken jetzt so viel ein wie wir!?

Sorry – aber du kriegst doch genau den Denar, den wir abgemacht haben. Der Gutsbesitzer lässt sich auf die Debatte ein und ihre miese Stimmung. Ich halte mich an unseren Vertrag – wo geschieht dir Unrecht? Ich darf mit meinem Geld tun, was ich will –  und du hast genug, deine Familie morgen satt zu kriegen…

Sie kennen die Geschichte:  In Wirklichkeit erzählt Jesus da von der anderen Gerechtigkeit bei Gott. Die richtet sich nur nach Gottes Liebe – und die gilt allen gleich, ohne Rücksicht auf irgendwelche Leistung.

Schon klar: auf dem richtigen Arbeitsmarkt muss es anders zugehen. Gerechte Löhne müssen einerseits miteinander vergleichbar sein; wirklich gerecht sind sie aber andererseits erst,  wenn jeder genug hat zum Leben  für sich selbst und für die Familie. Das muss auch für Mini-Jobs und Mindestlöhne gelten. Da sollte der Arbeitsmarkt sich ruhig ein Vorbild nehmen  an dem Winzer aus der Geschichte.

Und wohl auch daran, wie der mit den sogenannten Langzeit-Arbeitslosen umgeht. Die können nur noch wenig beitragen zur Ernte an diesem Tag; aber er nimmt sie wahr und er sorgt für sie.  Nur eine Stunde Arbeit…  Das hilft ihnen, ihre Würde zu wahren; und außerdem kommen sie wieder rein in die Abläufe  und hoffentlich auch in den regulären Arbeitsmarkt.

Ich möchte wetten: die stehen am nächsten Tag schon um sechs auf dem Markt; oder spätestens um neun, wenn die Kinder in der Schule sind…

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Gottes Rückenwind und Segen hat Kollege Stephan Wahl oft gewünscht am Schluss seiner Worte zum Sonntag. An diesen schönen Segenswunsch musste ich im Urlaub ein paar Mal denken – weit weg von hier, tief im Süden.

Wo ist denn der Wind geblieben, fragte meine Frau, als wir unser Kanu  vom Badestrand auf dem Stausee zurückpaddelten; hin zu war es ganz schön anstrengend gewesen: gegen den Wind. Und jetzt dürfte der Rückenwind uns doch gern ein bisschen schieben. Tat er auch – aber es war mal wieder so, wie viele es auch vom Radfahren kennen: Wenn der Wind von vorn kommt, ist er ein Gegner, allzu oft ein starker und anstrengender. Und auf der Rückfahrt ist er fast nicht zu bemerken…

Mit Gottes Rückenwind und Segen ist es, glaube ich, oft genug ziemlich ähnlich. Ja, der Lebens-Weg hat anstrengende Abschnitte; da geht’s schon mal holperig zu;  wie bei Gegenwind verlangt das Vorwärtskommen einem alles ab;  manche Lebenssituation überfordert fast. Hilf mir, lieber Gott, betet da manche und mancher; viele wenden sich auch an ihre Lieblingsheiligen, etwa an die Mutter Maria. Not lehrt beten, sagt das Sprichwort.

Und dann gibt es wieder Wochen und Monate und Tage, wo es irgendwie gut läuft – und wo das Beten gern in Vergessenheit gerät. Dabei sind das oft genug die Wegstrecken mit dem Rückenwind. Mit Gottes Segen also auch. Gottes Rückenwind und Segen begleitet die Menschen in Not und wenn sie es gerade besonders schwer haben. Und Gott ist wie der leise Wind von achtern, der kaum zu spüren ist, ganz ohne Getöse und großen Wellenschlag.

Als Radfahrer weiß ich,  dass Rückenwind auch dann hilfreich ist, wenn er nur ganz leicht weht. Das gilt auch für Gottes Segen. Ich finde, dass ich auch dann allen Grund habe, für Gottes Nähe dankbar zu sein, wenn er sie mir einfach nur so schenkt, unauffällig, kaum zu spüren.

Schon klar: Not lehrt beten – und Nicht-Not könnte danken lehren. Hinschauen üben auf das Leben, auch auf den Alltag ohne die besonderen Tiefpunkte oder Höhepunkte. Gott danken (und wahrscheinlich auch den lieben Menschen in der Nähe), die einfach so mit unterwegs sind und ein bisschen vorwärtsschieben.

Das ist alles andere als langweilig; es zeigt, dass das Leben viel mehr ist als das,  was auf den ersten Blick bedeutsam scheint. Gottes Rückenwind und Segen begleite Sie und uns  auch heute und in dieser ganzen Woche!

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Herzliche Glückwünsche darf man, glaube ich, auch heute noch sagen – allen Paaren,  die sich letzten Samstag getraut haben. Glückwunsch zu ihrem Entschluss und zu ihrer Entscheidung füreinander und zu dem Mut, für ein ganzes Leben Ja zu sagen zu der Frau und zu dem Mann, die oder den sie lieben. Glückwunsch aber auch schon,  dass sie tatsächlich den Termin bekommen haben: Achtzehnter Achter Achtzehn – das merkt sich schön leicht und war bei Standesämtern und bei Pfarrern ein begehrtes Datum.

Dabei ist es doch bestimmt eigentlich nur Klischee: dass die Männer immer so leicht den Hochzeitstag vergessen würden; und dass sie da eigentlich ganz von selbst dran zu denken hätten und den Blumenstrauß mitbringen oder zum Essen einladen. Keine Ahnung, ob Männer da wirklich vergesslicher sind. Und ob sie wirklich so eine Eselsbrücke brauchen  wie das Schnapszahlen-Datum 18-8-18.

Wenn es mal so weit ist mit einem Paar; wenn es auf den Jahrestag ankommt und darauf, ob er (oder sie) dran denkt oder wieder nicht: dann ist es doch eigentlich schon ziemlich kritisch mit der Liebe.

Die Paare, die letzten Samstag den Bund für’s Leben geschlossen haben, müssen es wahrscheinlich noch lernen. Viele andere wissen es längst – und sind trotzdem immer noch zusammen oder vielleicht gerade deswegen. Liebe – das sind heiße und wilde Gefühle, große Sehnsucht und heftiges Verlangen  und viele schöne Stunden miteinander. Liebe ist es aber auch, wenn das Leben deutlich ruhiger geworden ist und langsamer – und immer noch ist da die Zuneigung zu diesem Menschen; er oder sie ist es, für die oder den ich alles andere stehen und liegen lasse.

Denn: Wir haben uns versprochen, ein ganzes Leben miteinander zu teilen. Die  guten Stunden Tage Wochen Jahre – und die anderen, wenn das Leben sich alles andere als locker und leicht, verliebt und romantisch anfühlt. Es ist dieses gemeinsame Leben, das Miteinander Aushalten  und das SichGegenseitig aushalten auch. Das ist manchmal schwierig. Aber es bleibt richtig.

„Amoris laetitia“,“ hat Papst Franziskus es genannt –  „fröhliche Liebe“, möchte ich das übersetzen. Er weiß vermutlich, dass diese fröhliche Liebe auch anstrengend sein kann; und dass Männer und Frauen und Paare sie üben können und müssen.

Wobei – und auch deswegen nennen die Katholiken das ja auch ein Sakrament, das Frau und Mann sich gegenseitig schenken, ein Leben lang: Sie können sich darauf verlassen, dass da auch Gottes Kraft und Liebe dabei ist; und sie trägt, immer und gerade auch in dunklen Zeiten,  in denen die eigene Kraft zu klein zu werden scheint.

Also auch in diesem Sinne: noch mal herzliche Glückwünsche –  und dass es sie gemeinsam weiter trägt – auch noch am achtzehnten Achten Achtundsechzig oder so!

https://www.kirche-im-swr.de/?m=27069