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SWR2 Wort zum Tag

„Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Netz des Vogelfängers, das Netz ist zerrissen, und wir sind frei!" - Ja, dieser Psalmvers passt zu ihr und wie sie gelebt hat, ging es mir durch den Kopf. „Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Netz des Vogelfängers ..." - Ich sollte die Trauerfeier einer alten Dame gestalten. Sie hatte die die letzten Monate ihres Lebens hinter sorgfältig verriegelten Türen verbracht. Immer wenn ich zu Besuch kam, kontrollierte sie, ob auch keiner hinter mir stand, der sich womöglich mit ins Haus einschleichen wollte. Ich wusste allerdings nie, ob sie es wirklich ganz ernst meinte, oder ob sie sich nicht auch einen Spaß aus den sehr skurrilen Gesprächen machte, die das auslöste. Denn manchmal habe ich auch ihren wachen Verstand gespürt und ihre Interesse daran, wie es in der Welt draußen zugeht.

Sie war mir sehr sympathisch, obwohl sie auch ein wenig sonderbar oder schrullig gewirkt hat. Wie jemand, der auf einem schmalen Grat zwischen Realität und Traumwelt wandelt, manches Mal fast abstürzend, ein anderes Mal leichtfüßig balancierend. Schließlich wurde sie eines Tages tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Nur wenige gaben ihr das Geleit. Der Tag der Bestattung war ein Sommertag, heiß und drückend. Gewitter waren angesagt, und genau in dem Moment, als wir mit dem Sarg aus der Friedhofshalle traten, war ein gewaltiger Donner zu hören und die Luft vibrierte von der Energie der Blitze, die in der Nähe zu sehen waren. Wir mussten unter dem Vordach stehen bleiben, so heftig prasselten Regen und Donnerschläge herunter. Die Abläufe auf dem Friedhof waren unterbrochen, die Zeit angehalten. Es war nichts zu machen: die zehn Minuten des Gewitters - oder waren es weniger? Ich weiß es nicht mehr - standen wir da und beobachteten den Himmel. Als das Gewitter vorbei war, zogen wir in sanftem Licht mit dem Sarg zum Grab. Das Bibelwort passte dazu: Ihre Seele war wie der Vogel dem Netz des Vogelfängers entronnen. Sie war frei.

Mir kommt dieser Psalmvers seither immer wieder in den Sinn. Was für mich anfänglich so schrullig wirkte, ist mir heute gar nicht mehr so fremd. Denn das Netz des Vogelfängers spüre ich auch manchmal: in den fest eingespurten Abläufen meines Alltags, in den Erwartungen, denen ich mich nicht entziehen kann, in den Verpflichtungen, die ich eingegangen bin. Die alte Dame hat all das ausgesperrt und nur noch weniges und wenige eingelassen. Fast denke ich: Könnte ich das doch ab und an auch so machen. Ich will rechtzeitig erkennen, wo das, was ich tue, mir die Freiheit des Denkens und Handelns nimmt. Damit es nicht dazu kommt, dass die Seele gefangen wird wie ein Vogel im Netz. Sondern spürt, dass sie frei ist, Gottes Geschöpf, nicht der Macht der Menschen ausgeliefert.

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„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Verzagtheit, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit." (2. Tim. 1,7) 
Dieser Satz aus dem Neuen Testament ist mein Trauspruch. Er steht in vielen Erinnerungsalben zur Taufe, Konfirmation oder Hochzeit.

Er bringt Erfahrungen zum Ausdruck, die zeitlos sind: Dass man manches Mal verzagt ist und nicht weiß, wie es weitergehen soll. Die Furcht vor dem, was kommt, kann einen lähmen und klein machen. Sie lässt einen mutlos und zögerlich werden. Verzagt-Sein: Das kenne ich an manchen Tagen und vor manchen Aufgaben. Das biblische Mutwort und Trostwort sagt: Wo wir uns vom Geist der Verzagtheit beherrschen lassen, spüren wir nicht Gottes Geist, sondern den Geist der Zeit mit seinen Ängsten und Anforderungen.

Gottes Geist dagegen ist Liebe, ist Lebenskraft und Energie - Dynamis steht da im griechischen Originaltext.  Und er ist ein Geist der Besonnenheit. Was für ein merkwürdig altertümliches Wort. Manche übersetzen es mit Nüchternheit, andere mit: maßvoller Verzicht oder: Mit gesundem Sinn leben. Sophrosyne gilt als eine Tugend von höchstem Rang in der antiken Philosophie und wird an dieser und anderen Stellen auch in der Bibel zitiert.

Der Geist der Besonnenheit: Klingt das nicht ein bisschen sehr sachlich und furchtbar ausgewogen? Sind besonnene Menschen nicht arg langweilig, womöglich spießig? Soll man sich wirklich einen Geist der Besonnenheit für den eigenen Lebensweg wünschen? Ich finde schon. Denn: Besonnene Menschen sind Leute, die Maß halten können, die Gelassenheit zeigen und einen langen Atem haben. Besonnenheit sucht die Balance, nicht das Extrem.

Das ist bisweilen eine große Herausforderung. Erinnern Sie sich? Als Kinder stritten wir uns immer darüber, wer beim Wippen den Platz in der Mitte des Balkens einnehmen durfte. Dort zu stehen und mit dem eigenen Körper die Bewegung des Auf und Ab nach beiden Seiten auszugleichen, das war ein wichtiger Platz. Einen sicheren Stand finden inmitten des Bewegten, ja Stürmischen, der Platz in der Mitte der Wippe: Das verbindet sich für mich mit dem Begriff: Besonnenheit.

 „Besonnenheit" heißt also: abwägen, andere im Blick haben, nach vorne schauen, aus dem Zurückliegenden lernen, das rechte Maß finden, sich nicht haltlos hin- und her werfen lassen, sondern mit Kraft und Umsicht die Balance halten. Besonnenes Denken und Handeln achtet die Anderen wie sich selbst.

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„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat" -
Diesen Psalmvers hat sich eine meiner Freundinnen für ihre Bestattung ausgesucht. Sie ist erst Mitte vierzig und es gibt auch keinen Anlass, schon ans Sterben zu denken. Aber, so fragte sie in jenem Gespräch im Verlauf eines abendlichen Spaziergangs: Braucht es einen Anlass, um ans Danken zu denken? - Seit diesem Gespräch hat der Psalmvers einen besonderen Platz in meinem geistlichen Wortschatz. So möchte ich auch mein Leben sehen, auf diesen Grund möchte ich mein Leben aufbauen: Ich will das Gute nicht vergessen, das ich von Gott erfahre: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!"

Im Gottesdienst kommt dieser Psalmvers regelmäßig vor. In ihn stimmen Menschen ein, die sehr unterschiedliche Lebenserfahrungen mitbringen, so wie ich selbst auch: Ich weiß um die schönen und schwierigen Tage, um das Lachen und Weinen, um unbändiges Glück und tiefe Verzweiflung. Ich weiß: Zu einem Leben gehören Enttäuschungen, Schrecken und Misslingen. Es geht im Leben nicht immer alles glatt und leicht. Und dennoch: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!"

Dieser Gedanke stellt das Gute in den Vordergrund. Das fällt nicht immer leicht. Denkbar sind auch kritische oder bittere Sätze im Rückblick auf das, was gewesen ist wie zum Beispiel: Diese schreckliche Erfahrung hat mich geprägt, ich kann und will sie nicht vergessen. Oder: Wenn jenes nicht geschehen wäre, dann könnte, hätte, würde ich heute ... Oder: Das hätte ich gebraucht und habe es nicht bekommen, das fehlt mir bis heute, das hat man mir genommen ... - Manche persönlichen oder gesellschaftlichen Umstände tragen dazu bei, dass solche bitteren oder kritischen Sätze in einem Menschen groß und größer werden.

Dem Psalmbeter, der Psalmbeterin jedoch gelingt es, eine andere Perspektive einzunehmen: die der Dankbarkeit: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat".

Sicher würde nicht jede und jeder im Rückblick auf das eigene Leben oder auf ein Lebensjahr davon sprechen, dass er oder sie das Gute im Leben Gott zu verdanken hat. Manche würden sagen: Das Leben hat es gut mit mir gemeint. Oder vielleicht auch: Ich habe die richtigen Menschen getroffen. Der Psalm lädt zu einer anderen Sichtweise ein und sagt: Ich glaube, dass ich mein Leben nicht irgendeiner unbekannten und unansprechbaren Macht verdanke, sondern dem Gott, der Himmel und Erde und eben auch mich geschaffen hat. Mein Leben kommt von Gott und bleibt in Gott, an allen Tagen und in allen Nächten meines Lebens. Deshalb will ich nicht vergessen, was er mir Gutes getan hat.

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06OKT2010
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Nebel

von

Wer in diesen ersten nebligen Tagen durch den frühen Morgen läuft, der kennt das: Gestalten lösen sich aus der Nebelmasse, erst im letzten Moment werden die Gesichter erkennbar. Manchmal gibt es den ganzen Morgen keine klare  Sicht. Erst spät reißt der Nebel auf und die Sonne strahlt über dem Ort.
Im Nebel können auch Gedanken liegen. Und der ganze Mensch mit Leib und Sinnen. Wie ein Licht im Nebel will die Botschaft von der Liebe Gottes sein. Wir sind geliebt. Ein Wegweiser, mitten im Nebel.
Es ist lange her, da meinte ich, mit dem Auto dringend ein Ziel erreichen zu müssen. Schlechtes Wetter war angesagt, doch ich ließ mich nicht aufhalten. Zunächst war die Sicht noch klar, in der Mitte der Strecke kam dann dichter Nebel, ich sah gar nichts mehr. Es wäre lebensgefährlich gewesen, stehenzubleiben, so suchte ich nach den Leitplanken, ein Wahnsinnsunternehmen, ich habe mich in dieser Nacht buchstäblich von Leitpfosten zu Leitpfosten weitergetastet. Zwischendurch wollte ich es aufgeben, konnte kaum noch, aber ich bin weiter, bis die Nebelbank überwunden war, jeder hellere Schimmer eine kleine Erlösung, es war, als ob eine Stimme mir sagte: „Fahr weiter, du schaffst es." Später musste ich erkennen, dass es gar nicht so wichtig war, an diesem Abend anzukommen. Ich hatte mein Leben riskiert für eine Nichtigkeit. Letztlich hat das dazu geführt, dass ich mein Leben und meine Ziele neu überdacht habe. Noch einmal habe ich mich auf eine Nebel-Fahrt begeben, meine Großmutter lag im Sterben, ich wollte mich von ihr verabschieden. Es war eine grauenhafte Fahrt. Als ich ankam, lebte meine Großmutter noch, drei Stunden lang. Ich war sehr dankbar, dass ich den Weg durch den Nebel gewagt hatte.
Nicht immer weiß man vorher, ob es den Einsatz wert ist, durch den Nebel zu fahren. Doch an Nebelfahrten kommt man nicht vorbei. Manchmal ist man darauf angewiesen, dass man behütet wird, wenn man im Nebel unterwegs ist. Und manchmal darauf, dass einem einer zeigt: Du bist nicht allein. Gerade dann, wenn man meint, man könnte nicht mehr, die eigenen Kräfte wären aufgezehrt. Schau mal, du bist stark, sagt die Bibel, weil: du bist geliebt, und du bist nicht allein, und das ist wie ein Lichtschein in einer verdüsterten Welt.
Der Nebel, und dann, plötzlich, eine Klarheit, die von außen kommt und zeigt: Es wird hell, schau doch hin.
„Was bedeutet Ihnen der Glaube", fragte mich einmal eine Journalistin in einem Interview. Ich überlegte, und plötzlich war es, als ob Nebel aufreißt, und ich wusste, was mich und andere trägt, durch alle Nebel hindurch, in dunklen und in hellen Tagen, liebevoll, geduldig. „Er bedeutet mir alles."

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05OKT2010
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Psychosomatische Erkrankungen - die kannte schon die Bibel. Etwa bei Naeman, einem großen Feldherrn, der an schwerem Hautausschlag leidet. Seine letzte Hoffnung: Der Prophet Elisa. Naeman erwartet aufwändige Heilungsmethoden. Doch der Prophet lässt den großen Feldherren durch einen Diener an der Tür abfertigen mit dem Hinweis, sich im Jordan zu baden. Das wäre etwa so, als würde die Sprechstundenhilfe dem Bundespräsidenten an der Tür sagen: der Arzt lässt ausrichten, waschen sie sich die Hände, dann werden Sie gesund. Der Feldhauptmann ist empört. So ist noch niemand mit ihm umgegangen. Er entfernt sich beleidigt. Seine Diener aber reden auf ihn ein, versuchen ihn zu überzeugen, dass er es doch mit dem Ratschlag Elisas probieren soll. Vielleicht haben sie schon feinfühlig die ganze Zeit gespürt, dass ihr Herr etwas Einfaches braucht, eben nichts Großes, Pompöses, so wie er es jeden Tag gewohnt ist. Sicher ahnen sie als sensible Menschen, dass es seine Seele ist, die den Körper krank macht. Und Naeman ist klug und hört auf seine Diener. Er überwindet sich selbst und gewinnt damit einen schwierigen Kampf, der ihm sicher härter zusetzte als manche Schlacht, die er für seinen König geschlagen hat. Er gewinnt den Kampf mit sich selbst, überwindet seine inneren starren Vorstellungen, wagt etwas ganz Neues: die Einfachheit, das Schlichte. Sein Sieg über sich selbst wird belohnt, er steigt mit glatter Haut aus dem Wasser. Dankbar kehrt er zum Propheten zurück und will sich mit kostbaren Geschenken bedanken. Aber Elisa lehnt jede Bezahlung ab. Da begreift der General noch mehr, als er bisher schon begriffen hat. Er erkennt, dass es Gott allein ist, dem Lohn und Ehre gebühren, dass sein dankbares Gebet viel mehr wert ist als alle Perlen und Edelsteine.
Naeman kehrt nach Hause zurück, geheilt. Er ist geheilt von sich selbst, braucht nichts mehr von dem, was ihm zuvor so wichtig schien.
Nur einer ist nicht zufrieden - ein Diener, der sich nichts sehnlicher wünscht, als all die kostbaren Geschenke für sich zu gewinnen. Durch einen Trick ergaunert er tatsächlich diesen Reichtum, doch zuletzt ist sein Körper übersät mit dem Ausschlag, der Naeman gequält hat.
Manchmal ist es lebensnotwendig, den eigenen heißen Wünschen kritisch gegenüberzustehen - was wäre, wenn sie sich erfüllen würden? Und manchmal ist es sinnvoll, über die engen Grenzen der eigenen Erwartungen hinwegzuspähen und besonders dann ganz hellhörig zu werden, wenn uns ein Ratschlag so gar nicht in den Kram passt. Vielleicht verbirgt sich dahinter der Fingerzeig Gottes: Versuch es mal mit einem anderen Weg, vielleicht brauchst du nicht mehr, sondern weniger, befreie deine Seele, versuchs mit der Einfachheit, lass deinem Herzen ein Licht aufgehen.

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04OKT2010
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Ich brauche einen Schatz. Unter einem Schatz läuft gar nichts. Ich glaube, wir sind alle geborene Schatzhüter, mit einem Schatzsucher-Gen ausgestattet. HABEN WOLLEN schreit meine Seele, wir brauchen ihn einfach: Unseren ganz persönlichen Schatz. Wer keinen Schatz hat, der lechzt ihm hinterher, womöglich jedoch in der falschen Richtung. „denn alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher," dichtete Bert Brecht. Alle rennen, denn einen Schatz braucht jeder! Deshalb suchen alle Menschen danach, sammeln und horten. Viele suchen an der falschen Stelle. Doch alle rennen, hören nicht auf damit, bis sie endlich einen Schatz gefunden haben.
Was zeichnet einen Schatz aus? Er muss kostbar sein. Ein wertloser Schatz ist ein Widerspruch in sich. Mit Tand und Schund sollte sich kein Mensch zufrieden geben!  Doch Vorsicht: Jeder Schatz hat eine Aura. Eine gute, oder auch eine schreckliche. Davon sprechen unzählige Märchen, beeindruckend gewiss das vom Rheingold. Wer diesen Schatz besitzen will, so erzählt die Sage, der muss zuvor der Liebe absagen. Wer den Ring, geschmiedet aus dem Rheingold, am Finger trägt, der kann nicht lieben. Du kannst nicht zwei Herren dienen, auch nicht zwei Schätzen.
Zerstörerische Auswirkungen hat es, wenn ein Mensch von seinem Schatz so besetzt ist, dass er nur noch um seinen Schatz kreist wie ein Mond um den Planeten - auf jeden Fall dann, wenn dieser Planet unbelebt ist. Das ist dann nicht der Himmel auf Erden, sondern leeres Universum. Besitzen und besetzt sein, das hängt nicht nur sprachlich eng zusammen. Wer von unbelebten Schätzen besetzt ist, der wird kaum den Himmel auf Erden finden, es sei denn, er heißt Dagobert Duck, und selbst der wirkt nicht gerade wie eine erlöste Ente. Und ist in seinem Goldbad auch ziemlich allein.
Anders ist es mit den lebendigen Schätzen, die öffnen unsere Seele weit. Das lässt die Augen strahlen, doch nicht mit Dollarzeichen drin, so wie bei Dagobert Duck, sondern mit Funken der Liebe, mit dem Strahlen der Leidenschaft. Mein Schatz!
Wir glauben ja an einen liebevollen, einen liebenden Gott. Der sich uns eben in den Momenten unserer Liebe und Hingabe zeigt - mag sein, nur für einen Augenblick, doch dieser Augenblick eröffnet uns die Ewigkeit. Jeder Augenblick der Liebe - ein Schatz im Himmel, der nicht vergeht. Dafür lohnt sich sogar eine lebenslange Suche!
Unter einem solchen Schatz geht es nicht. Ein Kästchen, dessen Deckel gar nicht mehr zu schließen ist. Überfließend vor Zärtlichkeit, vor Reichtum.
Deshalb ist es so, dass man gar nicht anders kann, als danach zu suchen. Und wenn man ihn findet, dann ist das so schön, dass man es nie vergisst: tatsächlich der Himmel auf Erden.

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