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SWR2 Wort zum Tag

Morgen beginnt die Interkulturelle Woche, die Woche der ausländischen Mitbürger. Sie steht unter dem Motto: „Teilhaben – Teil werden!“ Am Ende steht ein Ausrufezei-chen. Ein dringender Appell. Wem gilt diese nachdrückliche Aufforderung? Sie gilt natürlich den Menschen mit Migrationshintergrund, wie man sagt. Sie gilt aber auch uns, der einheimischen Bevölkerung. Wir sollen akzeptieren, dass Menschen aus aller Herren Länder unter uns leben und Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Wir sollen offen dafür sein, sie als Nachbarn, Kollegen, Freunde – als Mitmenschen - an unserem Leben teilhaben zu lassen.

Angesichts der derzeitigen öffentlichen Stimmung steht das Thema der Interkulturel-len Woche – „Teilhaben – Teil werden“ – unter keinem günstigen Vorzeichen. In Köln wird erbittert darüber diskutiert, wie groß die neue Moschee im Stadtteil Ehrenfeld sein darf; Terroristen, die im Namen des Islam Attentate vorbereitet haben, wurden – Gott sei Dank – verhaftet. Im sächsischen Müggeln hetzte eine fanatisierte Meute acht Inder durch die Stadt; tagtäglich höre und lese ich von gewaltsamen Übergriffen gegen Menschen anderer Nationalität und Hautfarbe. Das Schlagwort vom „Kampf der Kulturen“ überlagert das Anliegen des Dialogs der Religionen. Interkulturelle Be-gegnung wird als „Multi-Kulti-Romantik“ verhöhnt. Das Anliegen, dass Menschen an-derer Nationalität, Kultur und Religion bei uns nicht nur wohnen, sondern Heimat fin-den können, wird durch die Angst um die innere Sicherheit verdrängt. Millionen Men-schen werden – gewollt oder ungewollt – verdächtigt, diffamiert, ausgegrenzt. Was können sie dafür?

Interkulturelle Woche – ein wirkungsloses Ritual? Nein – sie ist wichtiger und not-wendiger denn je! Sie erinnert uns daran, die selbstverständliche Mitmenschlichkeit nicht zu vergessen. In der Bibel lese ich: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ (Leviticus 19,34) Das mag als naiv gelten angesichts der wirklich großen Probleme heute. Ich sehe sie durchaus auch. Aber wir sollten uns nicht dazu drängen lassen, die Augen und das Herz vor ganz einfachen Wahrheiten zu verschließen: Es geht um Men-schen wie Du und ich. Sie erwarten Anerkennung und Respekt - wie Du und ich. Sie haben Menschen- und Bürgerrechte – wie Du und ich. Sie erhoffen sich Zukunfts-chancen - wie Du und ich. Sie müssen Recht und Gesetz achten - wie Du und ich. Sie haben Fehler und werden immer wieder schuldig - wie Du und ich. Sie sehnen sich nach Glück - wie Du und ich. https://www.kirche-im-swr.de/?m=2184
In Süddeutschland und im Elsaß gab es über die Jahrhunderte hin zahlreiche jüdi-sche Gemeinden und vielfältiges, reichhaltiges jüdisches Leben – bis die Vernichtung durch die nationalsozialistische Barbarei allem ein Ende setzte.

Heute geben die jüdischen Friedhöfe noch von diesem Leben Zeugnis. Ich kenne viele und besuche sie immer wieder. Mit ihren für mich unleserlichen Inschriften erin-nern die oft eingesunkenen oder umgestürzten Grabsteine an Lebensgeschichten, an Menschenschicksale – und lassen sie zugleich im Vergessen verschwinden. Wie oft habe ich mich schon gefragt: Welcher Mensch zeigt sich und verbirgt sich hier?

Einer dieser Orte liegt im südbadischen Schmieheim – ein großer jüdischer Friedhof, hingeschmiegt an einen sanft ansteigenden, von Bäumen beschatteten Hang. Er strahlt trotz der nahen Straße eine große Ruhe aus. Fast 3.000 Menschen sind hier bestattet. Die ältesten urkundlich bezeugten Bestattungen gehen auf das Jahr 1682 zurück; Mayer Bloch, Salomon Moses und Hirz Levi hießen die Männer; zuletzt wur-de 1941 eine jüdische Frau mit Namen Henriette Meier hier bestattet.

Vor einigen Jahren ist das Werk eines israelischen Historikers veröffentlicht worden, in dem alle Grabstätten des Schmieheimer „Judengartens“ erfasst sind. Alle Men-schen die unter den Grabsteinen ruhen, sind darin identifiziert, mit Namen versehen. Die Steine reden. Menschen treten aus der Anonymität heraus: Kaufleute, Handwer-ker und Rabbiner; Alte und Junge; Eheleute und Verwitwete; ein Vater, der mit sei-nem sechsjährigen Kind verunglückt ist – irgendwann im 18. Jahrhundert. Sie haben gelebt, und sie sind gestorben in dem Vertrauen auf Gott, der „seine Güte nicht ent-zogen hat den Lebendigen und den Toten“. Dieses Bibelwort (Ruth 2,20) steht am Eingang des Friedhofs. Daran können keine Zerstörung und kein Vergessen rütteln.

Der Schmieheimer Judenfriedhof wurde 1987 schwer geschändet, so wie jüngst auch der jüdische Friedhof in Ihringen am Kaiserstuhl. Die Vernichtung jüdischen Lebens soll wohl immer wieder dadurch bekräftigt werden, dass die Gräber der jüdischen Toten zerstört werden. Um so mehr muss man es würdigen, wenn diese Menschen dem Vergessen entrissen werden, wie dies durch die Dokumentation über den Schmieheimer Friedhof geschieht. „Die Lebenden sollen die Toten erlösen“ – das ist ein Wort aus der jüdischen Theologie. Die Lebenden sollen die Toten dem Verges-sen, der Anonymität entreißen und ihnen ihren Namen, ihre Würde wiedergeben. Die Lebenden, füge ich hinzu, erweisen damit auch ihrer eigenen Würde einen Dienst. https://www.kirche-im-swr.de/?m=2183
Vor wenigen Tagen jährte sich zum 100. Mal der Geburtstag des Jesuitenpaters Alfred Delp. Am 15. September 1907 wurde er in Mannheim geboren. Als Jugendlicher konvertierte er zu katholischen Kirche, 1937 empfing er in München die Priesterwei-he. Als Leitmotiv für sein künftiges Leben als Ordenspriester wählte er das Wort aus dem Johannes-Evangelium: „Die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,32) Das ist ein großes Wort. Es besagt: Wahrheit manipuliert und knechtet die Menschen nicht; das Ziel jeder Wahrheit ist es, Menschen zur Freiheit fähig zu machen und zu einem befreiten, mündigen Leben zu führen. Ich sehe darin den Kern des christlichen Glaubens. Er besteht nicht in einem System von Dogmen, sondern in der Freiheit; in der Befreiung jedes Menschen zu seiner ureigensten Bestimmung. „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ – das steht an einer anderen Stelle der Bibel (2. Korin-therbrief 3,17).

„Die Wahrheit wird euch frei machen“: Unter dem nationalsozialistischen Terror, der die Köpfe, die Herzen und das Leben der Menschen knechtete, wurde dieses Wort für Alfred Delp zur persönlichen Herausforderung, für die er seinen brillanten Geist einsetzte und für die er schließlich mit dem Leben bezahlte. Für den Theologen und Soziologen Delp war dieses Wort eine Glaubenswahrheit, die er aber auch in ein politisches Programm umsetzte. 1942 kam er mit dem sogenannten Kreisauer Kreis in Kontakt, einer Gruppe von Intellektuellen und Politikern im Widerstand gegen Hitler. In ihrem Auftrag entwarf er Grundzüge einer Gesellschaftsordnung nach dem Ende des Nationalsozialismus. Er nannte dieses Konzept einen „theonomen Humanismus“, der den Menschen ein Leben in Würde und Freiheit ermöglichen sollte. Soziale Gerechtigkeit und Solidarität sowie die Achtung vor dem Transzendenzbezug des Menschen – das waren die tragenden Fundamente seines künftigen Gesellschaftsbildes. Die Freiheit war darin zentral – aber nicht als Willkür, sondern als ein Leben in bewusster Verantwortung für den Mitmenschen und vor Gott.

Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde Alfred Delp verhaftet und nach Folter und Misshandlungen am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Wenige Tage vor seinem Tod schreibt er aus der Todeszelle an sein soeben gebore-nes Patenkind Alfred Sebastian: „Das war der Sinn, ... der meinem Leben gesetzt wurde: ...helfen, dass die Menschen nach Gottes Ordnung und in Gottes Freiheit le-ben und Menschen sein können“. Am Schluss dieses Briefes fügt er hinzu: „Dies hab ich mit gefesselten Händen geschrieben; diese gefesselten Hände vermach’ ich Dir nicht, aber die Freiheit, die die Fesseln trägt und in ihnen sich selbst treu bleibt, die sei Dir schöner, zarter und geborgener geschenkt.“

Aus: Alfred Delp, Kämpfer – Beter – Zeuge. Letzte Briefe. Beiträge von Zeugen, Freiburg-Basel-Wien 1962, 109 https://www.kirche-im-swr.de/?m=2182
Jubiläen sind gewiss oft zufällig und nichtssagend. Der 800. Geburtstag von Mechthild von Magdeburg aber lädt zu einer Entdeckungsreise ein. Diese gottverliebte Frau hat uns eines der größten poetischen Werke deutscher Liebeslyrik hinterlassen. Voller Zärtlichkeit spricht sie vom Geheimnis der Gottes- und Nächstenliebe, wie es Christenart ist. Aber noch verrückter und aktueller ist etwas anderes: Mechthild im 13. Jahrhundert beschreibt als erste, was heutzutage viele erleben: die Gottesferne im Glauben. Was zwischen Menschen gilt, gilt vergleichbar nämlich auch für die Beziehung zu Gott: sie kommt in Krisen, alles gerät auf den Prüfstand. Mechthild von Magdeburg ist der erste Christenmensch, der das beschreibt. Es ist wie ein Psychodrama, nein: ein Theodrama: der Glaube verschwindet von der inneren Bühne des Menschen, die Hoffnung, die Liebe – alle personifiziert wie im Welttheater Hofmannsthals oder Hürlimanns. Der Trost geht weg, alle Befriedigung und Gewissheit ist dahin. Zum Schluss ist nur noch, wie Mechthild sagt, die Fremde Gottes da. Die innere Bühne des Menschen ist wie leer geräumt, alles irgendwie trostlos, bildlos, gottlos. Unsereiner im 20. Jahrhundert weiß ein Lied davon zu singen, als Atheist oder als Glaubender. Alle Gottesvorstellungen können einem abhanden kommen, alle Gewissheiten werden brüchig, was trägt überhaupt noch, was gilt, was ist der Glaube? Mechthild von Magdeburg spricht in ihrem Mittelhochdeutsch von der „gotzvremdunge“, der Gottesentfremdung. Die Magdeburger Begine sieht sich „unter Luzifers Schwanz“ versetzt und lernt, was es heißt, Christus karfreitaglich nachzufolgen. „Nun verfährt Gott wunderbar mit mir, da mir seine Entfremdung lieber ist als er selbst“, sagt sie schließlich; einer der größten Sätze im bisherigen Christentum. Glaubend begrüßt Mechthild die Gottesentfremdung, den Gottesentzug, den Atheismus. Aus eigener Erfahrung sagt die wohl schon 50jährige Christin: Erwachsen im Glauben ist nur, wer die höchste Höhe der Gotteinigung und diese tiefste Tiefe der Gottesentfremdung erfahren hat. Alle Gottesbilder zerbrechen, alle Gottesgewissheiten verschwinden, aber mitten im Zusammenbruch, mitten in der dunklen Nacht zeigt sich umso mehr die Verlässlichkeit des Glaubens, die Treue Gottes. Schon im Karfreitag ist Ostern präsent. Nehmen wir also die Glaubenszweifel ernst, die Zeiten der Gottlosigkeit und Gottverlassenheit, die agnostischen und atheistischen Fragen - sie gehören zum Glauben selbst. Diese Mechthild von Magdeburg hat sich durch nichts abbringen lassen vom österlichen Glauben, ganz im Gegenteil. So gewiss war sie der Treue Gottes. Das wünsche ich Ihnen und mir.
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Erschrecken Sie nicht! Am frühen Morgen gleich innigste Liebeslyrik. Vor 800 Jahren ist bei Magdeburg eine Frau geboren, die zu den größten Dichterinnen und Mystikerinnen Deutschlands gehört. Hören Sie bitte mit, wie diese Mechthild sich höchst persönlich von Gott angesprochen sieht, und denken Sie ruhig einen Moment an sich selbst: „Du bist mein Lagerkissen, / Mein Minnebett, / Meine heimlichste Ruhe, / Meine tiefste Sehnsucht, / Meine höchste Herrlichkeit. / Du bist eine Lust meiner Gottheit, / ein Trost meiner Menschheit, / Ein Bach meiner Hitze.“ Das ist Leidenschaft pur, zwischen uns Menschen durchaus möglich, wenn es gut geht, hinreißend und überraschend. Aber diese Mechthild weiß sich als die Geliebte Gottes. Könnte unsereiner sich wichtiger genommen sehen als derart in Beziehung zu Gott, geliebt und begrüßt, leidenschaftlich umworben und gesucht? Sollte das wahr sein, dass unsereiner solch eine Würde hat? Sollte ein Gott sein, der unsereinen derart lustvoll sucht und trägt und umarmt? Traumhaft förmlich ist diese Verheißung des Glaubens. Aber sie der Kern des Christseins: heilige Kommunion zwischen Gott und Mensch, das Geheimnis, das da Gott heißt, ist verliebt in den Menschen und die Welt; so wichtig bin ich kleiner Wicht, so hochgeschätzt, so gewürdigt. Schier unglaublich. Der Mensch umgekehrt – Mechthild sagt „die Seele“ – spricht gleichermaßen verliebt: „Du bist mein Spiegelberg, / Meine Augenweide, / Ein Verlust meiner Selbst, / Ein Sturm meines Herzens, / Ein Fall und Untergang meiner Kraft, / Meine höchste Sicherheit.“ Mechthild erfährt sich als die Geliebte Gottes, auf gleicher Augenhöhe ist sie im Gespräch mit ihm, ein ungeheures Selbstbewusstsein erwächst dieser Frau daraus, von niemandem auf der Welt lässt sie sich bevormunden, gottunmittelbar und unglaublich frei geht sie ihren Weg und findet ihre Sprache. „Was Gott hofft, das wage ich“ – und so verhält sich diese Begine in Magdeburg. Sie deckt Missstände in der Männerkirche auf, sie kritisiert klerikalen Egoismus, vor allem: sie ist eine Minnesängerin der Liebe Gottes und der Schönheit der Schöpfung. Lassen wir es uns Mechthilds Worte auf der Zunge zergehen, die sie von Gott her hört, an Sie und mich adressiert: „Du bist mein Lagerkissen, / Mein Minnebett, / Meine heimlichste Ruhe, / Meine tiefste Sehnsucht, / Meine höchste Herrlichkeit. / Du bist eine Lust meiner Gottheit, / Ein Trost meiner Menschheit, / Ein Bach meiner Hitze.“ Wer dürfte sich da noch ablehnen, fertigmachen oder geringschätzen? Jeder Mensch, der uns heute begegnet, ist Gottes Ebenbild und Partner. Und Sie und ich sind es auch.

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„Der Fisch kann im Wasser nicht ertrinken, / Der Vogel in den Lüften nicht versinken, / Das Gold ist im Feuer nie vergangen, / Denn es wird dort Klarheit und leuchtenden Glanz empfangen. / Gott hat allen Kreaturen das gegeben, / Dass sie ihrer Natur gemäß leben. / Wie könnte ich denn meiner Natur widerstehen?“ So heißt es in einem der schönsten und spannendsten Bücher deutscher Literatur und christlicher Mystik. Vor 800 Jahren ist die Autorin geboren, Mechthild von Magdeburg. Die heimatliche Adelsfamilie verlassend, geht sie in den Schmelztiegel der Großstadt. Sie schließt sich der Bewegung der Beginen an. Es sind Frauen, die radikal Christus nachfolgen wollen und sich aus der patriarchalen Zähmung durch Familie, Ehe und auch Kirche befreien. Kranke pflegend, Trauernde tröstend, mit Handarbeit und Spenden ihren Unterhalt sichernd – so leben diese Frauen in kleinen Gemeinschaften zusammen, kritisch beäugt von den kirchlichen Instanzen und männlichen Behörden. Mechthild wird in diesem Milieu eine Autorität. Ihr Buch „Das fließende Licht der Gottheit“ ist poetisch wie spirituell ein kostbares Dokument christlichen Minnegesangs.
Wie der Fisch im Wasser, wie der Vogel in der Luft, so will sie in ihrem Element sein – wer wollte das nicht, auch heute? Gott habe allen Kreaturen das gegeben, dass sie ihrer Natur gemäß leben – und das ist für Mechthild, das ist für den Menschen nur eins: die Minne, die spirituelle Energie der ganzen Wirklichkeit, in allen Dingen, in jedem Leben. Für Mechthild hat diese Liebe einen Namen und ein Gesicht. Es ist der lebendige Gott, wie er in Christus begegnet. „Ich muss in allen Dingen zu Gott hingehen, / der mein Vater ist von Natur, / mein Bruder nach seiner Menschheit, / mein Bräutigam von Minnen / und ich die seine ohne Beginnen.“ Diese Mechthild ist zu der Gewissheit gekommen, vom Ur-Sprung her, wortwörtlich von Anfang an, ein Gottesgeschenk zu sein. Kein Betriebsunfall, kein Zufallsprodukt der Evolution, kein Blindgänger der Geschichte, nein: sie weiß sich als erwachsene Frau mit dem lebendigen Gott vermählt. Das ist ihre Würde, das gibt ihr den unglaublichen Mut, mit eigener Stimme zu reden und ohne klerikale Zensur zu predigen und zu schreiben. „Der Fisch kann im Wasser nicht ertrinken, / der Vogel in den Lüften nicht versinken…“ Mechthild weiß sich getragen wie der fliegende Vogel und der schwimmende Fisch. Gottes Liebe macht sie frei und selbstbewusst. Ist das nicht eine Botschaft über 800 Jahre hinweg, auch heute, für Sie und mich?

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