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Anstöße SWR1 RP / Morgengruß SWR4 RP

Neulich habe ich noch an die Sandburgen denken müssen, die wir im Sommer gebaut haben. Vielleicht haben Sie auch welche gesehen oder mitgebaut. Sandburgen sind kleine Wunderwerke - ob auf Spielplätzen oder am Meer. Jede Sandburg ist anders, ein kleines Wunder. Aber unbeständig. Wenn die Flut oder ein starker Regen kommt, dann ist die Sandburg hin. Im Buddhismus wird das menschliche Leben mit solchen verglichen - nichts ist beständig, und wir Menschen haben die Aufgabe, loslassen zu lernen, gelassen zu bleiben und nicht zu enttäuscht zu sein.
Gar nicht so einfach! Wie waren meine Kinder und auch wir Erwachsene frustriert, wenn die schönste Sandburg am Strand total kaputt war!
Im Leben gibt es so einiges, was vergeht und wie von Flutwellen weggespült wird. Manchmal fragt man sich: Was bleibt denn? Was hat Bestand?
Auf diese Frage hin hat Paulus einmal gesagt: Die Liebe hört niemals auf! Die Liebe bleibt.
Für mich heißt das: Gelassen sein alleine ist es nicht. Man darf auch traurig sein oder enttäuscht, wenn etwas wie Sand in den Fingern zerrinnt. Ich habe mal einen Mann kennengelernt, der hatte allen Grund, traurig zu sein. Er hatte es echt weit gebracht, hat was aufgebaut in seinem Beruf. Ein eigenes Geschäft, er war Filialleiter geworden und hochmotiviert. Aber auf einmal lief das Geschäft nicht mehr wie früher. Die Konkurrenz nebenan war zu groß, die großen Ketten, manchen Kunde kamen nur noch für den kleinen Einkauf. Irgendwann blieb das Geschäft zu, und alle Mühe war wie weggespült. Es war sehr hart für ihn. Und doch hat er im Rückblick zu mir gesagt: „Trotzdem ist das alles nicht umsonst gewesen. Wie alle zu mir gehalten haben, meine Frau, meine Freunde - da habe ich gedacht: Gott hat mir doch viel mehr geschenkt als das, was jetzt vorbei ist - ich glaube, das vergess ich nicht so schnell." -Nicht nur Sandburgen gehen schnell kaputt, auch viel mehr, was wir uns aufbauen. Aber für diesen Mann ist das wahr geworden, was Paulus sagt, als ihn andere da durch getragen haben: Alles vergeht, aber die Liebe bleibt!

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Ein Labyrinth kann man immer wieder laufen. Mittlerweile gibt es ja viele Labyrinthe, Linien aus Steinen, oder aufgemalt, oder Büsche, die einen Weg begrenzen. Man läuft eine ganze Weile scheinbar im Kreis, bis man in der Mitte landet. Manche Labyrinthe sind uralt.
Mit einer Konfirmandengruppe waren wir in einem Labyrinth. Einigen hat der Weg viel zu lang gedauert, die sind einfach über die Linien gehüpft und waren schneller in der Mitte. „Das ist doof", sagt Lena zu Simon." Das kann ja jeder. Bleib doch auf deinem Weg, sonst hast du gar nichts davon." „Was soll ich schon davon haben", kontert Simon. „Ist doch öde."
Am Abend muss er es doch noch mal gelaufen sein, das Labyrinth. Denn ich höre, wie sie sich darüber unterhalten. „Das ist echt komisch -du denkst, du bist schon da und bist auf einmal viel weiter weg von der Mitte. Und wenn Du schon fast aufgeben willst, dann stehst du plötzlich in der Mitte."
Mir ging das genauso. Wenn ich ein Labyrinth ablaufe, frage ich mich an manchen Stellen: „Bin ich denn noch richtig? Komm ich denn wirklich hin, wo ich hin will?"
In vielen Religionen und Kulturen ist das Labyrinth ein Bild für das Leben. Der Weg ist der Lebensweg. Auf meinem Lebensweg fühlt sich das genauso an: Da denke ich auch manchmal, ich bin ganz weit weg von meinem Ziel. Und frage mich, ob ich je gut ankomme. Bei so vielen Umwegen!
Die Mitte vom Labyrinth ist dabei was ganz besonderes. Das, was die Wege zusammenhält und wo ich bei mir ankomme und mich aufgehoben fühle. Diese Mitte, die haben Menschen vor uns schon mit Gott verglichen - Gott, der überall ist, auf den alle Wege zulaufen. Und der meinen Wegen einen Sinn gibt - eine Art Mitte in meinem Leben.
Und das hat der Konfirmand Simon damals toll beschrieben. Der hat gesagt:
„Das ist, wie wenn Du keinen Plan mehr hast und hin und her irrst, aber immer weißt - da ist ein Fixpunkt und den kann nichts umhauen." Diese Erkenntnis hat was: Mich an meinen Fixpunkt erinnern, wenn im Leben manches verworren ist. Meine Wege etwas einfacher und gelassener zu gehen. Denn die Mitte bleibt.

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„Du musst jetzt nichts tun!" Diesen Satz habe ich mir gemerkt. Eine Mutter hat ihn zu ihrer erwachsenen Tochter gesagt. Um sie zu beruhigen, nach einem schweren Schicksalsschlag. „Du musst jetzt nichts tun!" Das war die Antwort auf die Frage ihrer Tochter. „Was kann ich, was muss ich jetzt tun? Wie geht alles weiter?" Alles, was sie sich aufgebaut hatte, war zusammengebrochen. „Was kann ich machen?"- „Du musst jetzt nichts tun!" Die Antwort ihrer Mutter hat gar nicht resigniert geklungen oder ratlos. Einfach klar und kurz: „Du musst jetzt nichts tun!" Erst habe ich gedacht: „Stimmt das denn wirklich? Muss man jetzt nicht an ganz viel denken?" Aber zugleich habe ich etwas gespürt, das war wie - ein Aufatmen: „Du musst jetzt nichts tun!" Weil es einfach stimmt.
Die Situation als solche, den Schicksalsschlag, den kann man nicht ungeschehen machen. Es gibt Situationen, die kann niemand ändern. Aber: Sich fallen lassen, Hilfe annehmen, auch abwarten. Nichtstun - was ich sonst oft weit weg schiebe.
Die Tochter hat jemanden gebraucht, der ihr das sagt. Weil in so einer Situation die Gedanken kreisen. Weil der Druck enorm ist.
Man will ja Verantwortung übernehmen und stößt gleichzeitig an seine Grenzen Man will etwas verändern, wo es -erst einmal -nichts zu verändern gibt. Aber dabei nicht zu resignieren, sondern in diesem Nichtstun auch eine Chance zu sehen - das habe ich damals bei dem Aufatmen der Tochter gespürt.
Im Nichtstun lernt man vielleicht neu Vertrauen. Spürt, dass das Leben dennoch weitergeht. Es gibt Andere, die einem beistehen.
Beim Propheten Jeremia heißt es mal: "Durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein".
Die Mutter, die ihre Tochter beruhigte, hat das verstanden. Lass es geschehen. Und vertraue darauf: Wo du etwas aus der Hand gibst, da nimmt Gott es in seine Hände.

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„Körperliche Schmerzen fürchten vor allem die Gesunden. Bei Sterbenden spielen sie eher eine untergeordnete Rolle", sagt Dr. Borasio in einem Interview.
Gian Domenico Borasio könnte es wissen. Er ist Palliativmediziner, er kümmert sich um Sterbende und versucht ihre Schmerzen zu lindern.
Umso erstaunlicher, dass Dr. Borasio sagt: „Es sind weniger die körperlichen als vielmehr die psychosozialen Leiden, die dem Menschen am Ende zusetzen. Wenn einer keinen Sinn mehr sieht, weil es ihm unerträglich wird, auf andere angewiesen zu sein. Ihnen womöglich zur Last zu fallen. Darunter leiden Sterbende manchmal fürchterlich."
„Es wäre vermessen, einen Tod ohne Leid zu versprechen", sagt er. „Leiden gehört zum Leben und auch zum Sterben. Palliativmediziner können in fast allen Fällen die körperlichen Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduzieren. Für die seelischen Leiden braucht es aber viel mehr. Da braucht es persönliche Zuwendung, Gespräche. Nicht nur Ärzte, sondern genauso Pflegekräfte, Psychologen, Sozialarbeiter, Seelsorger und Hospizmitarbeiter helfen dabei, dass Familien am Lebensende gut miteinander klar kommen. Das Zwischenmenschliche ist in den letzten Stunden genauso wichtig wie die medizinische Systemkontrolle und die Erträglichkeit der Schmerzen."
Dr. Borasio sagt: „Es ist technisch nicht so schwierig, die letzten 24 Stunden eines Menschen friedvoll zu gestalten. Was wirklich schwierig und aufwändig sein kann, ist die letzten 24 Monate eines Menschen lebenswert zu gestalten."
Darum geht es wohl, denke ich. Die letzten 24 Monate seines Lebens lebenswert gestalten. Also die letzten zwei Jahre. Das Blöde ist nur, keiner weiß wann diese zwei Jahre anfangen!
Also bleibt mir nur, schon jetzt das Leben so zu gestalten, dass das Zwischenmenschliche seinen Platz bekommt.
Mein Leben früh morgens beginnen mit dem Satz: Ja, dieser Tag ist geschenkte Zeit. Meine Zeit in Gottes Händen. Ich habe heute Zeit für das Lachen und Weinen und will viel Zeit haben für ein gutes Miteinander. Vielleicht ist dies die beste Art das Leben zu gestalten. Im Angesicht des Sterbens das Leben lernen und das Leben genießen.
Am Ende sagt Dr. Borasio dann noch: „Ich habe noch nie einen Sterbenden getroffen, der am Ende sagte: Ich wünschte, ich hätte im Leben mehr gearbeitet."
Ouh, denke ich, hat er mich da etwa gerade erwischt?

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Sven schreibt vor kurzem in seiner Religionsarbeit: „Mein Leben ist immer nur Fragment. Wie ein Puzzleteil. Es ist wohl nie als Ganzes zu verstehen, nur bruchstückhaft. In Fragmenten, kleinen Einheiten sozusagen. Und oft kann ich erst im Nachhinein verstehen, wozu etwas gut war."
Ich staune und lese neugierig weiter. Er schreibt: „Mein ganzes Leben ist eine von Gott geschenkte Zeit. Mein Tun und Machen liegt in meiner Hand. Ich bin frei. Nein, Gott lebt nicht mein Leben. Das muss ich selber tun. Es gibt auch keine Garantie für ein gelingendes Leben. Aber darum muss es ja auch gar nicht gehen. Auch das Kreuz von Jesus ist ja kein Symbol für gelingendes Leben. Es ist vielmehr ein Zeichen für Mut, es soll mir Kraft geben nach vorne zu blicken und eigene Schritte zu gehen, mein Leben selbst zu gestalten."
„Gott gibt mir auch keine Erklärung, warum manchmal schlimme Dinge in meinem Leben geschehen. Warum bin ich vielleicht von anderen Menschen schon öfters aufs Kreuz gelegt worden? Leid ergibt niemals Sinn aus der Perspektive Gottes. Gott lebt nicht unser Leben. Wir müssen es selbst in die Hand nehmen. Aber er führt mich an der Hand und richtet mich auf, wenn ich danieder liege oder aufs Kreuz gelegt werde. Das Symbol Kreuz steht für den Glauben, den Mut und die Kraft sein eigenes Leben zu leben und immer wieder aufzustehen."
Was für Sätze! Geschrieben von Sven in einer Klassenarbeit Religion, Klassenstufe 12. Ich habe in 20 Jahren Schulunterricht so etwas noch nicht gelesen! So feinsinnig, so rund. Da ist was angekommen bei den Schülerinnen und Schülern, denke ich. Da ist vielleicht Gott selbst angekommen. Und ich bin dankbar, dass junge Menschen so interessiert sind an religiösen Fragen. Ich merke, es lohnt sich der Jugend zuzuhören. Denn dabei lerne ich immer etwas für mich:
Stimmt, mein Leben ist immer nur Fragment, es ist für mich nur in Bruchstücken zu sehen und zu verstehen. Bin heute von Gott begleitet. Und bin frei zum Leben und auch frei zum loben: Danke, Sven für deine Worte: den Tag heute nehme ich gerne als geschenkte Zeit aus Gottes Hand. Möchte heute etwas Schönes mit meiner Zeit anfangen. Das Leben spüren. Ein Fragment, ein neues Puzzleteil meines Lebens gestalten und dazutun.

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Jesus kann übers Wasser gehen! Steht so in der Bibel. Er erscheint seinen Jüngern mitten auf dem See, als die in ihrem Fischerboot ängstlich zusammengekauert sitzen. Ihr Boot droht zu kentern, denn heftig sind die Windwellen und stürmisch ist der See. Da sehen sie ihn. Neben ihrem Boot läuft er. Und sogleich legt sich der Sturm, das Wasser glättet sich. Jesus sagt zu den Menschen im Boot: Habt keine Angst! Euer Glaube hilft euch. Glaubt an mich und an Gott, der euch begleitet, wir beide sind ganz dicht neben euch.
Die Jünger im Boot können es nicht fassen. War er das wirklich? Oder nur eine Fata Morgana, eine Einbildung?
Wo Gott erscheint, sind Naturgesetze Nebensache. Wir können auf einen Gott vertrauen, der viel mehr kann als wir. Der unsere Begrenzungen aufhebt. Und der uns Menschen damit überrascht.
Jedes Jahr fordern wir neu die Naturgesetze heraus. Meine Kinder und ich. Im Freibad haben wir immer mächtig Spaß: Übers Wasser rennen. Wir probieren das seit Jahren. Wer kommt am Weitesten? Mit vollem Karacho - wie meine Kinder sagen - versuchen wir vom Rand aus in rasender Geschwindigkeit über das Wasser zu laufen.
Ich sag´s offen: Wir können es nicht! Nach ein paar Metern ist immer Schluss.
Aber das kurze Wettrennen übers Wasser und das Miteinander machen Spaß und das Lachen ist immer sehr laut. Eines bleibt sicher: Naturgesetze können wir nicht außer Kraft setzen.
Jesus konnte das wohl. Übers Wasser laufen. Damals. Und im Bild gesprochen tut er das auch heute noch: Dasein für die Leute, die unterzugehen drohen. Er setzt unserer Wirklichkeit eine neue Realität entgegen. Eine, die ich in meinem Leben gut gebrauchen kann.
Gott und Jesus tragen mich durch meine Angst, durch Stürme, sicher auch durch meine privaten Unwetter: Krankheit, Alleinsein, die blöde Finanznot. Ich glaube, wenn die Wogen mal wieder hoch gehen und mir der Wind mächtig ins Gesicht bläst: Dann darf ich wissen,  da ist einer, der mir ganz nahe ist, der dicht neben mir geht. Der lässt mich nicht allein. Der trägt mich. Keine Einbildung, nicht nur ein Trugbild.
Ich mag an diesen Jesus glauben und daran, dass es eine Wirklichkeit neben uns Menschen gibt, die anders ist, als meine Wahrnehmung von mir selbst. Gottes gute Absichten mit uns übersteigen mein Vorstellungsvermögen. Der mich da begleitet, der ist stark. Es ist Jesus, der sogar für mich übers Wasser laufen kann.
An den will ich mich heute halten, daran will ich glauben, auch über jede Begrenzung und auch über jede Vernunft hinaus.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=15913

Was kostet eigentlich ein Mensch? Ich meine so insgesamt: Knochen, Muskeln, Leib und Seele. Wie hoch ist der Warenwert des Menschen? Eine zu schrille Frage? Den Wert eines Menschen ausrechnen? Darf man das überhaupt?
Es wird ja schon längst gemacht: Zum Beispiel im staatlichen Gesundheitswesen in England. Da entscheidet ein Institut, dass es umgerechnet maximal 35.000 Euro kosten darf, das Leben eines Menschen um statistisch ein Jahr zu verlängern.
Ich hab mich jetzt mal mit meinem Freund unterhalten. Der ist Mathematiker und von Beruf Versicherungskalkulator. Das war interessant. Er rechnet aus, wie viele Jahre ein Mensch statistisch leben darf, damit sich zum Beispiel eine Lebensversicherung auch für die Versicherungsgesellschaft rechnet. Wie lange leben Lehrer eigentlich, Bankangestellte, Zahnärzte und Berufskraftfahrer? Mein Freund schmunzelt und meint: „Reine Mathematik!" Ich hebe meine Augenbrauen und denke: Nun ja, das Menschenleben aus Sicht eines Mathematikers...
Täglich wird ja längst irgendwo der Wert des Menschen beziffert. Nach Zugunglücken oder Flugzeugabstürzen erhalten die Angehörigen ja ganz konkrete Entschädigungen.
Klar, den meisten Menschen erscheint die Frage, wie viel ein Mensch wert ist als unethisch. Und in Umfragen sagen die meisten, das Leben sei nicht in Geld auszudrücken und es wäre ihnen unendlich viel wert.
Ich kann nur sagen: Ein Menschenleben ist mit Gold nicht zu bezahlen. Klar brauchen wir Mathematiker, die unsere Versicherungen nicht zur Kaffeesatzleserei werden lassen. Aber der wahre Wert eines Menschen ist unermesslich. Drum habe ich meinem Freund gesagt: Der wahre Wert des Menschen ist nämlich der: Gott hat sein Auge darauf. Auf jeden Menschen. Auf jeden von uns. Kein Haar fällt vom Kopf, ohne dass Gott davon weiß. Steht so in der Bibel.
Gott ist wohl kein Mathematiker. Und Gott sei Dank, er ist auch nicht berechnend oder nachtragend, er braucht keine Lebensleistung von uns und hat keine Kalkulation im Kopf. Wir dürfen uns bei ihm sicher fühlen. Und geliebt. Er ist bei uns am Morgen und am Abend und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Darauf ist Verlass. 
Mein Freund, der Mathematiker sagt mir dann noch: „Übrigens, der Versuch, den Wert eines Menschen mathematisch genau zu bestimmen, geht fast immer schief." „Der Mensch, einfach zu kompliziert", sagt er. Gut so, denke ich.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=15912