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Anstöße SWR1 RP / Morgengruß SWR4 RP

Ich bin aus dem Haus gegangen, die Treppe zum Gehweg hinunter. Da lagen auf einer Stufe die Abfälle von einem Heftpflaster - und daneben eine selbstgebrannte CD. Bestimmt hatte sich jemand hingesetzt und seine Wunde verarztet. Und beim Weggehen nicht mehr an die abgelegte CD gedacht. Also nahm ich sie und legte sie gut sichtbar auf die Treppe - damit der Besitzer seine Scheibe auf jeden Fall sieht, wenn er zurückkommt und sie sucht. Stattdessen kurz danach diese Szene: Da kommt eine alte, gehbehinderte Frau, sieht die CD, schaut sich kurz um, grabscht sie blitzschnell - und weg war sie ihrer Tasche auf dem Rolator. 

Ich war sprachlos. Was will denn die alte Frau mit dieser CD anfangen? Mit fremden Fotos oder Texten? Aber sie hat sie dennoch gegrabscht. Einfach um sie zu haben. 

Die alte Frau tut mir leid. Sie hat es offensichtlich nötig, etwas mitzunehmen und sich anzueignen, damit sie es besitzt. Damit es ist ihr dann besser geht. Aber mehr haben, um mehr zu sein: Das geht so nicht auf. Erst recht im Alter nicht. 

Thema des Alters ist eher das Loslassen. Ich kenne eine Reihe älterer Menschen, die sich darin üben. Die sind beim Älterwerden nicht darauf aus, noch mehr zu haben. Im Gegenteil: Die haben das Loslassen gelernt. Die trennen sich schon von dem einen oder anderen, was sie haben. Sie verteilen es an ihre Kinder oder auch an bestimmte Projekte, die ihnen am Herz liegen. Sie lassen auch los, was hinter ihnen liegt, was nicht mehr geht. Dadurch gewinnen sie an innerer Freiheit und deshalb an Lebensqualität. 

Älter werden heißt,  loslassen zu lernen. Bis dahin, dass ich ja im Tod mich selbst loslassen muss. Das geht leichter, wenn ich es schon vor dem Sterben ein wenig übe. Ich vertraue darauf: Wenn ich loslasse, werde ich freier. Und wenn ich mich selbst loslasse, dann werde ich von den Händen Gottes aufgefangen und bin bei ihm geborgen.

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„Wer Mozart spielt hat es nicht nötig, Handtaschen zu klauen." Dieser Satz stammt von Luis Szarán. Er ist Direktor des Philharmonischen Orchesters von Paraguay, ein international gefeierter Dirigent. Überall auf der Welt hat er mit bedeutenden Orchestern gearbeitet. Dieser Weg war ganz und gar nicht vorgezeichnet. „Ich stamme aus ärmlichen Verhältnissen", sagt er, „ich habe immer Hilfe von anderen bekommen." Vor zehn Jahr beschloss er, davon etwas zurückzugeben. Er hat gemeinsam mit der Jesuitenmission „Sonidos de la Tierra" gegründet, „Klänge der Erde", ein musikalisches Sozialprojekt. 

Sein Heimatland Paraguay ist ein armes Land. Viele Menschen haben keine Perspektiven. Erst recht die Kinder armer Eltern nicht. Die hat Szarán besonders im Blick: „Ich hatte die Vision, dass die Kinder mit Geigen durch die Straßen laufen statt mit Maschinengewehren. Über die Musik wollen wir ihre Identität und ihr Selbstbewusstsein stärken." 

Und es funktioniert. Die Kinder lernen Geige, Gitarre oder Harfe. Einfach gebaute Instrumente. Oft ist Holz von der Müllkippe der Werkstoff für den Gitarrenbau. „Dadurch, dass sie bei uns ein Instrument lernen, werden sie auch immer besser in der Schule. Das Üben hilft ihnen, mit mehr Disziplin auch ihre Hausaufgaben zu machen und zu lernen." 

Mehr als 8.000 Kinder aus 120 Dörfern in Paraguay haben bisher bei den „Sonidos de la Tierra" ein Instrument gelernt. Mit einer Aktion kamen sie sogar ins Guinness-Buch der Rekorde. Luis Szarán hat das weltgrößte Harfenorchester zusammengestellt: 300 Musikantinnen und Musikanten. Sie gehen auf Tournee, in ganz Lateinamerika, aber auch in Europa. 

Für Luis Száran ist die Musik eine Tür zur Bildung: „Über die Kunst haben die Jesuitenmissionare bei uns früher schon die Leute in allen Aspekten des Lebens unterrichtet: Respekt, demokratischer Geist, Teamwork, Kreativität, systematische Arbeit, Disziplin. Daraus habe ich meine Inspiration für Sonidos bezogen: Es geht um Bildung durch Musik, es geht um ein Orchester der Schule des Lebens." 

 Für die Ansprache stütze ich mich auf den Artikel von Katja Auer „Klänge der Erde" in „Blickpunkt Lateinamerika", Ausgabe 3 / 2013, S. 6-12, hg. von der Bischöflichen Aktion ADVENIAT, Aachen; www.blickpunkt-lateinamerika.de; blickpunkt@adveniat.de">blickpunkt@adveniat.de UND auf den Artikel von Andrea Zwicknagl / Judith Behnen „Von der Müllhalde in den Dom. Musikbegeisterung in Paraguay steckt an" in"weltweit. Das Magazin der Jesuitenmission", Ostern 2009, S. 4-7; www.jesuitenmission.de; weltweit@jesuitenmission.de">weltweit@jesuitenmission.de

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Er glaubt nicht an sich. Er ist zwar reich. Aber er ist nicht seines Lebens froh. Er meidet die anderen. Und die anderen meiden ihn. Er steckt fest in seinen inneren Zwängen. Aber er spürt die Sehnsucht in sich. Die Sehnsucht, dass es im Leben noch mehr geben muss als bisher. Die Sehnsucht, dass in ihm noch viel mehr steckt, was bisher nicht heraus konnte, was er nicht entfalten konnte.

 

Wer? Zachäus geht es auf jeden Fall so. Einer Gestalt in der Bibel. Es ist kein Zufall, wenn der eine oder die andere von uns sich in ihm wiederfindet. Das liegt ganz in der Absicht der Bibel. Sie will Perspektiven eröffnen. Für heute. 

Sie erzählt von diesem Mann mit dem angeknacksten Selbstbewusstsein. Klein und einsam steht er da. Mit ihm, dem Chef des Zolls, will keiner etwas zu tun haben: Weil er die anderen ausnimmt. Er spürt die Ablehnung - und kann sich wohl selbst nicht richtig leiden. Aber er will aus diesem Gefängnis heraus. Wer kann ihm dabei helfen? 

Zachäus hört, dass einer vorbeikommt, dem er das zutraut: Jesus. Wegen der vielen Menschen steigt er auf einen Baum. Er will ihn wenigstens sehen. Und da passiert es: Jesus bleibt genau dort stehen, er schaut zu dem versteckten Zachäus hinauf. „Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute bei dir zu Gast sein." Da kommt einer, der ihn nicht im Abseits sitzen lässt. Da ist einer, der dem Verachteten Ansehen schenkt. Da kommt einer, der genau auf den setzt, der selbst wenig von sich hält. Zachäus ist wie verwandelt. Er nimmt Jesus als Gast bei sich auf. Die Begegnung mit Jesus erlöst ihn von dem, was ihn bisher innerlich gefangen hielt. Er erkennt seinen inneren Wert. Er kreist jetzt nicht mehr um sich selbst. Eine erste konkrete Auswirkung: Er will wiedergutmachen, was er beim Zoll zu viel verlangt hat, und gibt die Hälfte seines Vermögens den Armen. Er ist ein anderer Mensch. Er wird er selbst.

So kann das auch heute geschehen. Durch Menschen, die im Geist Jesu leben und achtsam sind für den anderen. Die den anderen spüren lassen: „Auch wenn Du selbst nicht zu Dir stehst - ich stehe zu Dir. Auch wenn andere Dich in die Ecke drängen - ich schätze Dich!" Wer einem anderen mit solcher Hochachtung begegnet, der kann Wunder bewirken.  

In der Bibel steht die Geschichte von Zachäus im Neuen Testament, im Evangelium nach Lukas, 19. Kapitel, Verse 1-10 (Lk 19, 1-10).

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Mein Vater beurteilte die Qualität eines Restaurants nach der Art, wie das Bier eingeschenkt wurde. Reichte die Flüssigkeit bis zum Eich-Strich und hatte das Bier eine passable Schaumkrone, dann war er zufrieden. Knurrig wurde er, wenn das Glas nicht richtig voll war und der Schaum nur einen Rand bildete. Stand das Bier aber über dem Eich-Strich und türmte sich die Schaumkrone weit über den Glasrand, dann war das ein Zeichen für ein gutes Restaurant. Wo so gut eingeschenkt wurde, da war die Gastlichkeit gesichert, da durfte auch ansonsten mit einer guten Bewirtung gerechnet werden.

Meist behielt mein Vater mit diesem Bier-Barometer Recht. Und ich habe selbst die Erfahrung gemacht: Wo voll eingeschenkt wird, da bin ich als Gast willkommen.

Auch die Bibel benutzt dieses Bild: Immer wieder vergleicht sie die Zuwendung Gottes mit einer großen Fülle, die kein Gefäß fassen kann. Maß und Glas laufen über, so freigiebig ist Gott. Übervoll schenkt er ein. Und anders als im Restaurant stellt Gott am Ende nicht einmal eine Rechnung aus. Denn er hat eingeladen, und wir sind seine Gäste.

So beschreibt die Bibel aber nicht nur das ewige, zukünftige Heil, sondern auch die Alltagserfahrung der Gläubigen: Selbst in schwierigen Situationen erlebt der Beter in der Bibel, wie ihm Gott den Tisch deckt und ihm voll einschenkt.

Dabei macht die Bibel einen mutigen Schritt: Sie stellt nicht schlechte und gute Erfahrungen gleich-gültig nebeneinander und sagt „Manchmal kommt es eben so - und manchmal anders". Sondern sie schaut konzentriert auf die guten Erfahrungen von Fülle und Zuwendung und sagt: Das ist es, worauf es ankommt, denn das sind schon Kostproben des großen Glücks, des künftigen Gastmahls, das Gott für uns bereitet. Diese Einseitigkeit erlaubt sich die Bibel, weil sie weiß, wie das Ganze ausgeht:

Am Ende stehen nicht Mangel und Maßhalten, sondern und Fülle und Freude. Und darauf gibt es hier und jetzt schon einen belebenden Vorgeschmack. Nämlich immer dann, wenn uns mehr eingeschenkt und geschenkt wird, als wir eigentlich erwarten dürfen.

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Bereits zwei Kinder hat die junge Frau schon früh verloren. Die Ärzte hatten sie gewarnt: Jedes ihrer Kinder würde einen genetischen Defekt, eine schwere Herzschwäche aufweisen und seinen zweiten Geburtstag nicht überleben. Trotz aller Warnungen ist sie jetzt mit dem dritten Kind schwanger. Alles deutet darauf hin, dass auch dieses Kind krank sein wird. Auf teils mitleidige, teils verständnislose Fragen, warum sie sich das antue, antwortet sie: Ich habe mich damit abgefunden, dass meine Kinder bei mir nur zu Gast sind.

Diese Antwort hat mir zunächst die Sprache verschlagen. Sind die Frau und ihr Mann unverantwortlich, weil sie immer aufs Neue Kinder einem frühen Tod ausliefern? Oder sind sie naiv und nicht in der Lage, eine vernünftige Familienplanung aufzustellen? In jedem Fall stehen  das Verhalten des Paares und die Antwort der Frau quer zu allen landläufigen Wertungen. Die sind eher geprägt von Wunschkindvorstellungen, oft sogar von der Idee, es gebe ein Recht auf ein gesundes Kind und Paare hätten gegenüber der Medizin einen Anspruch auf fehlerlose Kinder.

Und dagegen setzt die junge Frau den Satz: Meine Kinder sind nur meine Gäste.

Gäste macht man sich nicht zurecht, man nimmt sie wie sie kommen. Und Gäste sind in den meisten Kulturen heilig, sie genießen unverbrüchlichen Schutz. Gäste gehen wann sie wollen, sie werden nicht festgehalten und nicht hinausgeworfen.

Die Aussage der jungen Frau mag nicht gefallen, sie mag außergewöhnlich sein und in manchen Ohren ärgerlich klingen. Aber sie bringt einen ungeheuer tiefen Respekt vor den Kindern zum Ausdruck. Kinder sind nicht die Garanten des Lebensglücks der Eltern, sie sind nicht deren fleischgewordene Vorstellung von Gesundheit und Perfektion. Kinder sind eigenständige, freie Persönlichkeiten, die kommen und gehen dürfen wie Gäste und für die Dauer ihres Bleibens volle Gastfreundschaft beanspruchen können.

Jenseits der gängigen Vorstellungen und auf einzigartige, nicht zu verallgemeinernde Weise geben die junge Mutter und ihr Mann ein besonderes Zeugnis von der Eigenständigkeit und dem  Selbstwert von Kindern. Ein solches Verhalten kann von niemandem verlangt werden. Aber gerade in seiner Sperrigkeit und Einzigartigkeit ist es für mich überzeugend.

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In Paris können Sie getrost schwarz mit der U-Bahn  fahren. Jedenfalls wenn Sie die richtige Versicherung haben: Für 6 € im Monat bietet Ihnen ein Versicherer an, die Geldbuße zu übernehmen, wenn Sie beim Schwarzfahren erwischt werden. Die Buße kostet 60 €, die Monatskarte kostet auch 60 €, da sind Sie mit 6 € Monatsbeitrag eigentlich fein raus. Und alle dürften zufrieden sein: Die Geldbuße wird bezahlt, der Schwarzfahrer spart Geld und auch für den Versicherer lohnt es sich.

Trotzdem gefällt mir diese scheinbar pfiffige „Versicherungslösung" nicht. Ich spinne den Gedanken einmal weiter: Wie wäre es mit einer Versicherung gegen Bußgelder bei Falschparken und Geschwindigkeitsüberschreitungen? Oder eine Versicherung gegen Geldstrafen bei Ladendiebstahl? Das würden wir wahrscheinlich nicht für gut halten. Denn es ist klar: Bußgelder und Geldstrafen sind ja keine Gebühr für's Erwischtwerden. Sie sollen vielmehr klar machen, dass Unrecht getan wurde. Unrecht, das missbilligt wird und bestraft gehört. Auch der Schwarzfahrer soll durch die Geldbuße nicht dazu angehalten werden, eine Versicherung abzuschließen, sondern künftig den Fahrpreis zu bezahlen.

Eine Versicherung aber macht aus dem schmerzhaften Hinweis auf das Unrecht bloß eine Gebühr, eben einen versicherbaren Schaden.

Dabei entsteht ein anderer, tiefer gehender Schaden: Einerseits geraten die Opfer aus dem Blick, etwa die ehrlichen Fahrer, die den Preis für die Schwarzfahrer mitbezahlen. Und andererseits  wird etwas käuflich, was man mit Geld nicht bezahlen kann: Der Unterschied zwischen Recht und Unrecht. Was als Unrecht angeprangert werden soll, wird einfach als Schaden versichert.

Unrecht kann aber nicht durch eine Gebühr oder Versicherungsprämie aus der Welt geschafft werden. Bußgelder und Geldstrafen sind kein Freifahrtschein für Gesetzesübertretungen. Sie appellieren - wenn auch schmerzlich - an das Gewissen und das Unrechtsbewusstsein und sollen eine Grenze aufzeigen. Eine Versicherung  für Täter, zum Schutz vor den Folgen ihres eigenen Unrechts, eine solche Versicherung stellt die Gerechtigkeit auf den Kopf. Unrecht ist kein versicherbarer Schaden, sondern eben - Unrecht.

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In der Vorbereitung auf das Firmsakrament fragte ich die jungen Leute: Angenommen, ihr hättet die Macht und das Geld dazu - was würdet ihr ändern? Die Jungen und Mädchen gaben sehr viele Antworten, die reichten von konkreten Vorschlägen für einen Ausbildungsplatz bis zum Weltfrieden. Einer aber fragte: Was ist denn, wenn ich gar nichts ändern möchte, einfach nur alles so lassen will, wie es ist?

Der Junge sprach wahrscheinlich vielen Menschen aus dem Herzen. Ist mein bescheidenes Glück in einigermaßen sicheren Verhältnissen nicht genug? Dass ich und die Familie gesund sind und in Zukunft keine Belastungen zu erwarten sind? Muss ich mich dann noch mit der Suche nach Veränderung belasten? Natürlich gibt es eine Menge Dinge, die nicht stimmen. Aber für die eine Hälfte bin ich nicht verantwortlich und an der anderen kann ich sowieso nichts ändern.

Die Bibel vertritt dagegen eine vollständig andere Auffassung. Für sie gehört Veränderung zum Kern des Glaubens. Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, 5000 Hungernde werden satt, und sogar Tote stehen  auf. Mit solchen wuchtigen Bildern beschreibt die Bibel die wünschenswerte Veränderung. Sie will keine geringfügige Verbesserung, sondern eine klare Veränderung der Lage - besonders für die Armen, Kranken und Ausgegrenzten, letztlich aber für alle. Sie setzt auf die Veränderung, die mit Jesus und seiner Botschaft von Heilung, Befreiung und Vergebung begonnen hat und die die Anhängerinnen und Anhänger Jesu im Vertrauen auf Gott ausbreiten sollen.

Natürlich geht das nicht ohne Konflikte. Immer dienen die bestehenden Verhältnisse jemandem, der keine Veränderung will. Und auch die eigenen Verhältnisse können bei Veränderungen ins Rutschen  geraten. Aber es lohnt sich - oder anders: Damit der Einsatz Jesu für die Bedrückten aller Zeiten lohnt, wollen Christinnen und Christen die von ihm eingeleitete Veränderung fortführen. Es gibt keinen christlichen Glauben ohne den Wunsch nach Veränderung. Deshalb habe ich dem jungen Mann geantwortet: Wenn du wirklich gar nichts ändern willst, solltest du dich fragen, ob du dich firmen lassen sollst.

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