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Anstöße SWR1 RP / Morgengruß SWR4 RP


Die Eintragung ist knapp und präzise, datiert auf den Dezember 1943: „Zwei Jungen, die im Frauenlager geboren werden, erhalten die freien Nummern 166.871 und 166.872.“

Zwei Geburtsgeschichten. Vor 66 Jahren. Eingetragen in eine Tageschronik der Ereignisse im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Randereignisse im Kalendarium der Mordbürokraten.

Es sind Geburtsgeschichten von Kindern, die keine Namen tragen, sondern Nummern. Sie werden sauber eingetragen. Wie später die Sterbenummern. Die Geburtsgeschichten dieser Kinder sind Sterbegeschichten. Finsternis in der Adventswoche vor 66 Jahren.

Advent ist eigentlich eine Zeit der Buße. Advent mahnt zur Umkehr. Da zünden wir Lichter an und warten auf Gott. Was das bedeutet, begreife ich viel besser, seit ich mit einer Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener in Auschwitz- Birkenau war. Als ich die Blocks, die Baracken und der Todesrampe gesehen habe, wurde mir erst deutlich, wie gottlos und dunkel es in dieser Welt war und noch ist.

Nachdem wir damals über die Todesfelder von Birkenau gegangen waren, haben wir ein Gespräch mit Stanislaus Cienciawa geführt. Mit kaum zwanzig Jahren war er als politischer Häftling in diesem Todeslager und hat unvorstellbare Grausamkeit erlebt. Und doch- er, der Pole, unterhält sich mit uns Deutschen. Er erzählt uns seine Leidensgeschichte. Und er erzählt sie uns ohne Pathos, ruhig und fest.

Wir reden miteinander, lachen sogar. Am Ende des Treffens erzählt der alte Herr stolz von seiner Enkelin. Die hat Germanistik studiert. An einer deutschen Universität. Sie liebt die deutsche Sprache. Die Kultur. Ein anderer Enkel hat durch eine Schulpartnerschaft Freunde in der Bundesrepublik.

Stanislaus Cienciawa freut sich, dass all das heute möglich ist, auch unser Besuch. Er hat uns gegenüber keine Vorbehalte, kein Vorurteil, kein Hass. Licht in der Finsternis.

Daran denke ich dankbar zurück. Besonders jetzt in der Adventszeit. Und daran denke ich jetzt immer, wenn ich diese andere Geburtsgeschichte lese. Die von dem Kind in Bethlehem.
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„Hier drinnen ist Jesus, das Licht der Welt.“ Dieses Schild in einem Armutsviertel Chicagos hat ihn bewegt: Carlo Schmid. Carlo Schmid ist einer der Väter des Grundgesetzes. Heute vor 30 Jahren ist er gestorben.

Er war mehr ein Mann des Geistes als ein Mann der Macht. Er war, wie er sagte, nicht in die Politik gegangen, um Karriere zu machen. Carlo Schmid ist in die Politik gegangen, weil er sich mit den Zuständen in der Welt nicht abfinden wollte.

Die Menschen, so wünschte sich Carlo Schmid, vor allem die Menschen in der Politik, sollten mehr guten Willen, mehr Verstand, mehr mitmenschliches Fühlen walten lassen. Sie sollten in die Politik gehen, um Wandel zu schaffen, „auf dass Idee und Wirklichkeit des Menschen sich decken können.“

Zur Wirklichkeit des Menschen gehört nach Auffassung Schmids auch der Glaube. Nicht der Glaube als theoretisches Konstrukt, sondern als Lebenswirklichkeit. So berichtet der Politiker von einer Reise in die USA, die er in der Mitte der 50er Jahre antrat. Nach Chicago führte sie.

Eine „Plebejerstadt“ nennt Carlo Schmid die Industriemetropole. Und in ihr gelte nur der Erfolg der Arbeit und des Fleißes. Umso erschütterter registriert der Besucher aus dem damaligen Wirtschaftswunderland Deutschland die vielen Menschen, die arbeitslos auf den Bürgersteigen sitzen. Und die darauf warten, bis ihnen wieder eine unterbezahlte Arbeit angeboten wird.

In einem der Armutsviertel entdeckt der Besucher ein Schild. Dieses Schild an einem armseligen „Bethaus“ trägt die Aufschrift: „Hier drinnen ist Jesus, das Licht der Welt.“ Carlo Schmid schreibt dazu: „Hier schien mir ein stärkerer Glaube zu walten als im Schatten der Türme vieler Kathedralen.“

Jesus, das Licht der Welt. Carlo Schmid entdeckt es in einem Winkel der Millionenstadt, einem Winkel der Welt. Und diese Entdeckung trägt mit dazu bei, dass der Politiker die Welt, in der er lebt, nicht in ihrem Mangel belässt, sondern sie in Anbetracht der Möglichkeiten besser macht. Eine Aufgabe, die auch uns heute gestellt ist. Wir müssen nur hinter die Glitzerwelt schauen. Dann haben wir die Chance das Licht Welt dort zu entdecken, wo wir es am wenigsten vermuten.

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Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Heute vor 61 Jahren haben die Vereinten Nationen sie verabschiedet. Deshalb ist heute, am 10. Dezember wie alle Jahre der Internationale Tag der Menschenrechte.

Die Artikel der Menschenrechtserklärung beschreiben die grundlegenden Rechte, die jeder Mensch auf der Erde hat, zum Beispiel das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. Oder das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung.

Vieles ist seit der Verabschiedung der Erklärung besser geworden. Doch immer noch werden Menschenrechte verletzt, auf der ganzen Welt, auch in Europa.
Gedenken an die Erklärung der Menschenrechte braucht auch Gedanken über ihren Ursprung. Die Kirchen der Welt haben nach den Erfahrungen des 2. Weltkrieges bei einem großen ökumenischen Treffen daran erinnert, dass die Menschenrechte von Gott gegeben sind. Sie sind unverfügbar. Gerechtigkeit und Menschenrechte sind untrennbar miteinander verbunden.

Die Quelle der Menschenrechte ist die Gerechtigkeit Gottes. Dies besagt die biblische Geschichte von der Befreiung Israels im Alten Testament. Das versklavte und verelendete Volk wurde von Gott aus der Unterdrückung herausgeführt.

Gewiss: Die Kirchen waren nicht immer in der ersten Reihe, wenn es um die Verteidigung der Menschenrechte ging. Aber in Europa jedenfalls haben sie schmerzlich gelernt, dass Religion niemals Triebfeder für Krieg, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen sein darf.

Christen sollten daher weiterhin Motor einer Entwicklung zum Besseren hin sein, sich weltweit für die Wahrung und Förderung der Menschenrechte einsetzen. Ihr Antrieb dafür ist ihr Glaube. Ein Glaube, der in jedem einzelnen Menschen ein Geschöpf und Ebenbild Gottes sieht.

Es ist sicher Zufall, dass der Tag der Menschenrechte in den Advent fällt. Aber ich finde es ein schönes Zeichen. Denn die Hoffnungen, die mit diesem Tag verbunden sind, die Hoffnung auf Frieden und unbedrohtes Leben, die haben etwas mit dem Gott zu tun, auf den wir jetzt im Advent warten. Auf den Gott, der Gerechtigkeit bringt, Der wie ein Licht ist, das uns aus in der Finsternis entgegenleuchtet.
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Heute Morgen möchte ich eine Lanze für Josef brechen. Denn alle Welt redet in der Advents- und Weihnachtszeit von Maria und vom lieben Jesulein, von Hirten und den drei heiligen Königen. Sogar Ochs und Esel finden Beachtung. Nur Josef kommt eindeutig zu kurz.

Josef, der Handwerker, der Zimmermann. Ein solider Arbeiter ist er. Was er baut, das hat Bestand. Er hat einen Beruf, eine Frau, die er liebt. Jetzt muss er nur noch selbst ein Haus bauen, ein Baum pflanzen und ein Kind zeugen. Alles verläuft nach Plan. Bis…, ja bis er mitbekommt, dass seine Verlobte schwanger ist.

Das haut ihn um, das darf nicht sein nach den geschriebenen Gesetzen Israels und den ungeschriebenen moralischen Gesetzen. Das haut ihn um, weil er weiß: Ich war’s nicht. Ich hatte nichts mit der Maria. Sexuell zumindest nicht. Also war sie anderswo. Sollte Josef tun, was so viele Männer in seiner Situation tun? Nämlich weglaufen?

Nach geltendem Recht hätte Josef zumindest Maria von sich stoßen müssen. Aber er hat es nicht getan. Warum? Er hat sie geliebt. Er hat sie so sehr geliebt, dass er – egal, von wem oder woher das Kind war – das Kind angenommen hat. Er hat es angenommen als Gottes Kind. Und er wollte für es sorgen.

Es war ein Traum, der Josef zu dieser Entscheidung geführt hat. In diesem Traum flüstert ein Engel ihm ins Ohr: „Josef, bleib Maria treu.“ Und Josef hat getan, was der Engel gesagt hat. Er ist bei seiner Frau geblieben. Nicht aus Gehorsam, wie ich meine, sondern aus Liebe.

Der Traum vom Engel hat über Nacht den inneren Konflikt des Josef entschärft. Josef weiß, dass er diese Frau, seine Maria mit ihrem Kind annehmen kann. Jeder falsche Stolz und jede verletzte Ehre und persönliche Eitelkeit kann zurückstehen. Josef kann einfach diesem Kind ein guter Vater sein.

Von Josef heißt es in der Bibel: er war gerecht. Das heißt: Er ist seiner Braut gerecht geworden, er ist der Situation gerecht geworden, in die er geraten ist. Weil er nicht nach dem Gesetz oder nach den geltenden Sitten gehandelt hat. Sondern weil er diese Frau geliebt hat.

Josef- ein gerechter Mann. Ich wünschte mir viele solcher gerechten Männer wie Josef.
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Was für eine Frau, diese Maria. Selbst in den Institutionen, in denen Frauen so gut wie nichts zu sagen haben, hat diese Frau eine herausgehobene Stellung. Sogar der Tag ihrer Empfängnis, der heutige 8. Dezember, ist in manchem Festtagskalender ein besonderer Tag.

Maria ist eine Tochter. Die Tochter ihrer Eltern Joachim und Anna. Und schon um ihre Geburt ranken sich Legenden. Vom ersten Augenblick ihres Lebens soll sie ohne Sünde gewesen sein, ohne Makel. Hier beginnt die Geschichte der Frau, der jungen Frau, die Gott zur Mutter seines Sohnes auserwählt hat.

Maria wird selbst eine Mutter. Eine mehrfache Mutter. Fünf Söhne und mindestens zwei Töchter hat sie. Die Namen der Söhne sind bekannt, nicht jedoch die der Schwestern. Aber ihr erstes Kind, ihr Sohn Jesus, der macht sie berühmt.

Dabei ist sie eine junge Frau wie viele. Ein junges Mädchen, um genau zu sein. Jung zu heiraten, schon mit zwölf oder dreizehn, das war nichts Ungewöhnliches. Eine uneheliche Schwangerschaft schon eher. Aber Maria wird manchen Spott ertragen haben, wie sie die beschwerliche Reise von ihrem Wohnort Nazareth nach Bethlehem ertragen hat. Und den Wirbel in der Nacht der Geburt. Und die Flucht danach, weil der König alle Erstgeborene töten ließ.

Eine starke Frau, diese Maria. Ob sie sofort gespürt hat, dass mit der Geburt ihres Sohnes eine uralte Verheißung erfüllt wird? Da Maria eine kluge und fromme Frau war, wird sie dies wohl gespürt haben. Schließlich hat der Prophet Jesaja schon angekündigt, dass Gott den Menschen als Kind nahe kommt, dass er selbst Mensch wird.

Diese Verheißung gewinnt Gestalt im Kind der Maria. Diesem Kind blieb sie treu, was immer es auch tat. Sein Tod wird sie geschmerzt haben, wie alle Mütter, die ihr Kind – auch ihr erwachsenes Kind – verlieren.

Ich habe großen Respekt vor dieser Frau. Sie braucht keinen Glanz und keine Glorie. Sie ist so bedeutsam, weil sie uns so nahe ist, menschlich nahe ist. In ihrem Kummer und in ihrer Hoffnung, ihrem Schmerz und ihrer Zuversicht.

Für mich spiegelt sich in der Geschichte dieser Frau die Geschichte vieler Mütter. Darum hebe ich sie nicht in den Himmel. Weil wir sie hier auf Erden brauchen.
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Heute beginnt sie, die Weltklimakonferenz in Kopenhagen. Es geht darum, wie die Staaten der Welt ihren Ausstoß an Treibhausgasen verringern können. Und in welchem Zeitraum sie dies tun. Schon lange warnen und mahnen Wissenschaftler vor den Folgen, wenn nichts oder nicht mehr geschieht als bisher.

Und sie zeichnen düstere Prognosen. Die Erde erwärmt sich, Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, das Wasser überflutet ganze Regionen, Menschen verlieren ihr Obdach, ihre Lebensräume werden zerstört.

Ich bin kein Politiker und kein Naturwissenschaftler. Aber was mache ich? Ich fahre mit der Bahn. Meistens jedenfalls. Ich drehe die Heizung zu Hause um wenige Grad zurück. Wenn’s mir nicht gerade zu kalt ist. Und ich überlege, ob hinter meiner Kritik an den Verantwortlichen in der Politik nicht auch meine eigene unverantwortliche Haltung steckt.

Mir scheint, dass zu den Kennzeichen der Menschen gehört, dass sie ihre eigene Verantwortung bestreiten oder sie auf andere abwälzen. „Nicht ich bin schuld, sondern das Weib, die Schlange, ja, Gott selbst.“ So heißt es schon in der biblischen Schöpfungsgeschichte.

Die alte Geschichte macht mir die neue Versuchung deutlich. Noch immer wird die Verantwortung auf andere – andere Menschen oder Länder – verlagert. Dabei kann es nicht bleiben. Und deshalb fordern auch Christinnen und Christen ein entschiedenes Umdenken und Umlenken in der Klimapolitik. Bewahrung der Schöpfung heißt das mit unseren Worten. Gottes Schöpfung ist uns anvertraut. Und daher sind wir dazu aufgerufen, in unserem eigenen Verantwortungsbereich die Aufgabe des Klimaschutzes ernst zu nehmen.

Dies geschieht zum Beispiel konkret in unseren kirchlichen Tagungshäusern. Dort werden nicht nur Energiesparmaßnahmen durchgeführt, es wird auf den Einsatz solider langlebiger Möbel und auf geringen Materialverbrauch genauso geachtet, wie auf ökologische und nachhaltige Aspekte beim Einkauf von Lebensmitteln.

Jeder einzelne Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung ist sinnvoll, denn die Wirkung jedes einzelnen Beitrags verstärkt sich. Unsere Beiträge kommen nicht zu spät, auch wenn andere noch nicht mitziehen. Je mehr Menschen sich aktiv für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dies auch in politisches Handeln überträgt.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=7266

Heute ist sein Tag. Nikolaustag. Kaum ein anderer der unzähligen Heiligen ist so beliebt wie dieser. Nicht nur bei Kindern. Er ist ein Multi. Zuständig für Seeleute und Bäcker, Reisende und Rechtsanwälte, Feldherren und Gelehrte. Und - das macht ihn in diesem Jahr besonders attraktiv - Nikolaus ist der Schutzpatron der Pfandleiher und Bankiers. Der Bankiers wohlgemerkt, nicht der Banker, wobei der Bankier der verantwortungsbewusste Geldexperte ist und nicht der gierige Finanzjongleur.

Die Geschichte, die sich um den Schutzpatron der verantwortungsbewussten Bankiers rankt, geht so: Ein Christ leiht sich Geld bei einem jüdischen Bankier. Beim Heiligen Nikolaus schwört der Kreditnehmer, dass er das Geld zurückgibt. Pünktlich zurückgibt, so wie es vereinbart ist. Aber er hält sich nicht daran. Die Zeit vergeht, die Fristen verstreichen. Und schließlich behauptet der Christ dreist, er habe doch längst das geliehene Geld zurückgezahlt.

So etwas lässt ein ordentlicher Bankier nicht auf sich sitzen. Und er verklagt den säumigen verlogenen Zahler. Er zieht vor Gericht und dort kommt es zum Schwur. So, als sei es mit der Trickserei noch nicht genug, trickst der Kreditnehmer weiter. Er versteckt das Geld in einem Stock und bittet den Banker, diesen Stock für den Moment zu halten, in dem er seine Hand zum Schwur heben muss.

Und jetzt, es ist wie in einer schlechten Gerichtsshow, jetzt schwört der verlogene Christ, dass der jüdische Bankier schon längst das Geld habe. Nach dem Schwur nimmt er wieder seinen Stock mit dem versteckten Geld und stolziert aus dem Gerichtssaal.

Doch der Betrüger entgeht seiner Strafe nicht. Nachdem er nach dem Meineid das Gericht verlassen hat, wird er von einem Wagen erfasst und stirbt. Der üble Trick kommt heraus und der Bankier erhält doch noch das Geld zurück, das ihm gehört.

Die ganze Geschichte wäre keine Heiligengeschichte, wenn nicht noch einmal der Heilige ins Spiel käme. Der Bankier möchte nämlich das Geld, das er nun erhalten hat, nur annehmen, wenn Nikolaus den Betrüger wieder zum Leben erweckt. Nikolaus ist ein guter Mann und tut dies.

Zugegeben: diese Nikolausgeschichte ist keine schöne, rührselige Kindergeschichte für den Nikolaustag. Aber sie zeigt, wofür dieser Nikolaus steht: Für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Solche Menschen hat Jesus nicht heilig, aber selig gesprochen, wie alle, die nach Gerechtigkeit hungern und Barmherzigkeit üben.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=7265