Alle Beiträge

Die Texte unserer Radiosendungen in den Programmen des SWR können Sie nachlesen und für private Zwecke nutzen.
Klicken Sie unten die gewünschte Sendung an.


Anstöße SWR1 RP / Morgengruß SWR4 RP


„Papi, Du kriegst immer mehr graue Haare“, sagt meine Tochter eines Morgens zu mir und wuselt in meinen Haaren. „Mann oh Mann, du wirst ganz schön alt!“

„Jou“, sage ich, „das Graue ist meine Weisheit! Die wächst und die sieht man im Alter immer deutlicher.
„Ja, Ja“, sagt sie und lächelt mich an.
Ich kenne diese Stimmlage. So tönt sie immer, wenn sie ihrem Vater nicht alles glaubt.

„Du glaubst mir nicht?“, sage ich. „Graue Haare sind etwas Besonderes! Komm, ich beweise es dir!“

Gemeinsam schlagen wir die Bibel auf und suchen Texte über graue Haare.
„Guck mal. Hier steht: Die Ehre der Jugend ist ihre Stärke und Kraft, das graue Haar aber ist der alten Menschen Schmuck. Oder hier: Graue Haare sind wie eine Krone. Und Jesus sagt: Alle Haare auf eurem Kopf sind von Gott selbst gezählt und keines davon wird ausfallen, ohne dass Gott davon weiß.“

Meine 10jährige Tochter ist verblüfft, dass solche Sachen in der Bibel stehen. Sie sitzt immer noch auf meinem Schoß, streicht mir noch einmal über die Haare und sagt:

„Komm, wir gehen die Mami wecken!“ Gesagt, getan: Schwupps, die Treppe runter ins Schlafzimmer. „Hallo Mami“, ruft sie. „Hast du gut geschlafen? Papi und ich haben schon am Schreibtisch gesessen und haben in der Bibel gelesen.“ „Guten Morgen, Große“, sagt meine Frau und wischt sich erst einmal den Schlaf aus den Augen.
„Weißt du was wir rausgekriegt haben, Mami?“ „Du hast ja auch schon viele graue Haare. Aber du musst keine Angst haben! Graue Haare sind wie eine Krone. Die kriegt man nur am Ende des Lebens, wenn man reif ist. So wie du. Graue Haare sind schön, die zeigen, dass du schon viel erlebt hast in deinem Leben. Und dass du weise bist! Und außerdem: Gott kennt sie alle, deine Haare. Keins davon fällt von deinem Kopf, ohne das Gott das weiß.“

„Wo habt ihr die Sätze denn gefunden?“, fragt meine Frau. „In der Bibel, im Buch der Weisheit“, sage ich. Unsere Tochter nimmt uns beide in den Arm und flüstert ihrer Mutter ins Ohr: „Mami, übrigens… Beim Papi wächst die Weisheit jetzt auch schon.“
https://www.kirche-im-swr.de/?m=7216

„Selig sind die Friedfertigen“, hat Jesus gesagt. Ob Jesus mit den Friedfertigen auch Alfred Nobel meinte?
Heute vor 114 Jahren hat Alfred Nobel sein Testament gemacht. Ohne seine Stiftung und die Nobel-Preise, die alljährlich in seinem Namen vergeben werden, würde ihn heute wohl kaum noch einer kennen.

Alfred Nobel machte sein Geld mit Dynamit. An den Kriegen hat er mächtig verdient. Zugleich aber hatte er eine unstillbare Sehnsucht nach Frieden. Deshalb wollte er den angehäuften Reichtum nach seinem Tod für die guten Dinge verwenden lassen.

Am 27. November 1895 saß er mit 4 Freunden zusammen und schrieb vor ihnen sein Testament. „Zuviel vererbtes Geld macht die Menschen stumpfsinnig!“, sagte er und verfügte, dass sein Kapital für immer unberührt bleiben soll, aber die „daraus gewonnenen Zinsen als Preisbelohnung alljährlich den 5 Menschen zugeteilt werden, die der Menschheit im laufenden Jahr den größten Nutzen gebracht haben.“
Jedes Jahr werden seither millionenschwere Nobelpreise für besondere Leistungen in der Medizin, Physik, Chemie und Literatur vergeben. Und ganz besonders soll derjenige ausgezeichnet werden, "der am besten für die Verbrüderung der Völker gewirkt hat und für die Abschaffung oder Verminderung der Kriege."

Der Friedensnobelpreis. Seltsam. Aus dem Verkauf von Sprengstoffen finanziert, sorgt der Friedensnobelpreis heute alljährlich für größtes Aufsehen in der Welt. Entwickelt Sprengkraft ganz neuer Art. Friedliche Energien werden hier der Welt sichtbar gemacht, gefeiert und belohnt.
Die Liste der Preisträger liest sich wie ein Stück tiefer Friedenssehnsucht: Albert Schweitzer, Martin Luther King, das UNICEF-Kinderhilfswerk, Willy Brand, Amnesty International, Mutter Teresa, Nelson Mandela, Ärzte ohne Grenzen und zuletzt Barack Obama.

Als Alfred Nobel 1896 starb, ist durch sein Testament eine Sehnsucht nach Frieden sichtbar geworden, die bis heute die Welt verändert. Beim Frieden geht es ja immer um die ganze Welt. Um die große Politik wie auch um die kleine Welt in unseren Familien. Selig sind die, die da Frieden suchen mit Worten und Taten in der Arbeitsstelle, heute in der Schule und in der Nachbarschaft. Wir brauchen die Sehnsucht nach Frieden. Für unser Miteinander. Selig sind die Friedfertigen, denn die tragen in sich eine Sprengkraft und Energie ganz neuer Art.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=7215
„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Mit 66 Jahren, ist noch lange nicht Schluss“, singt Udo Jürgens in seinem Schlager.

Vor kurzem bekam ich einen Brief von einem Hörer. Knapp 70 Jahre alt ist er. Ausführlich hat er mir über seinen so genannten „Ruhestand“ geschrieben. In dem Brief war so viel Energie.
Die Rentenzeit ist für ihn zwar erreicht, schreibt er, aber mit Arbeit ist noch lange nicht Schluss. Er hat Kontakt gesucht zu den jungen Leuten in seinem Betrieb und zu seinem Chef. „Ich kann weitermachen, hat er ihnen gesagt, ich kann euch Jungen mit Rat und Wissen zur Seite stehen. Ich will euch helfen in diesen schweren Zeiten.“ So ist er der „Berater“ geworden. Nicht der Altkluge, den hätte man nicht gewollt.
Er ist jetzt der „Alte“, der „Fuchs“, der mit allen Wassern gewaschen ist. Geld hat er nicht viel verlangt. Es geht ihm ums Miteinander. Was tun mit den Jungen. Für die Zukunft. Er schreibt: „Es ist ein herrliches Gefühl, von jüngeren Leuten noch mal gebraucht zu werden…unbeschreiblich!“

Ich denke oft an diesen Mann, an seinen Brief. Wie viele ältere Menschen arbeiten und engagieren sich heute für unser Gemeinwohl. Meist Rentnerinnen und Rentner, die sich klug einbringen. In Krankenhäusern sind sie unverzichtbar geworden mit ihren Besuchsdiensten in den Krankenzimmern. Im Kinderschutzbund, in Pflegeheimen und in den Sportvereinen, als behutsame Begleiterinnen für die letzten Lebensmomente im Hospiz, als verlässliche Gesprächspartner in der Telefonseelsorge.

Es stimmt. Ja, wir werden immer mehr Ältere in unserem Land sein. Aber mir ist da nicht bange. Da steckt so viel Erfahrung in unserem Land. „Ich kann nicht mehr alles, aber das, was ich noch tun kann, will ich tun“, lese ich in dem Brief.

In der Bibel nennt Paulus das Altwerden und die Arbeit eine „Gnade Gottes“. Paulus sagt: „Durch Gottes Gnade bin ich alt geworden. Viel gearbeitet habe ich in meinem Leben. Aber eigentlich war es Gottes Gnade, die gearbeitet hat, an mir und an Anderen.“

„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an.“ Als alt gewordener Mensch sich noch mal einmischen mit den eigenen Möglichkeiten, das ist wirklich eine Gnade Gottes und wie der Hörer geschrieben hat: „Es ist ein herrliches Gefühl, von jüngeren Leuten nochmals gebraucht zu werden…unbeschreiblich!“
https://www.kirche-im-swr.de/?m=7214
„Warten lohnt sich“, diesem Satz werden wohl viele Kinder in diesen Tagen aus vollem Herzen zustimmen. Denn als ich im Kindergottesdienst mit den Kindern über die kommende Adventszeit geredet habe, sprudelte es aus einem Kind nur so heraus: „Warten lohnt sich, denn an Weihnachten gibt es wieder tolle Geschenke und wir haben als Familie Zeit füreinander“.

„Warten lohnt sich“, ein gutes Motto für die kommenden Wochen vor Weihnachten. Denn auch für uns als Christen steht ja noch manches aus. Die Adventszeit erinnert daran, dass Gott noch einmal wieder kommen wird. Wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Im letzten Buch der Bibel heiß es von dieser neuen Welt: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein. Darauf lohnt es sich zu warten.

Und doch lädt uns Gott zu einem ganz besonderen Warten ein. Die Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde gibt mir Kraft und Mut, mich schon heute für eine gerechtere Welt einzusetzen.

Mir ist das durch ein Gespräch mit einem jungen Mädchen deutlich geworden. Sie hat in Bethlehem im Baby-Hospital ein Jahr lang als Freiwillige gearbeitet. „Warum tust Du das?“, habe ich sie gefragt. „Weil ich hier gebraucht werde, weil ich den Kleinsten und Schwächsten helfen will, so wie ich es bei Jesus verstanden habe. ER hat viel über die kommende Welt geredet und doch immer wieder ganz praktisch geholfen. Und so warte ich auch auf diese neue Welt – gerade angesichts dessen, was ich hier in Bethlehem in Palästina täglich erlebe. Aber ich will auch schon etwas tun. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass das Leid und Geschrei, dass die Schmerzen weniger werden.“

„Warten lohnt sich“, ich habe den Kindern im Kindergottesdienst von diesem Mädchen erzählt. Und dann haben wir darüber nachgedacht, was wir in den kommenden Adventswochen alles noch machen könnten: im Altenheim ein paar Lieder singen, für das Babyhospital in Bethlehem Geld sammeln, die Eltern mit einer Kleinigkeit überraschen und noch viel mehr. Denn das ganze Warten lohnt sich. Nicht nur, weil ich am Ende tolle Geschenke bekomme. Das Warten lohnt sich, weil ich mich jetzt schon darauf freuen kann. Und diese Freude kann ich mit anderen teilen.

https://www.kirche-im-swr.de/?m=7196
„Mit der red’ ich kein Wort mehr“ – wie oft habe ich diesen Satz gehört. Da hat man sich wegen einer Kleinigkeit in die Haare gekriegt. Ein Wort hat das andere gegeben, keiner wollte nachgeben und schließlich fällt dieser Satz: „Mit der red’ ich kein Wort mehr“.

Der Apostel Paulus macht Mut, es mal anders zu probieren. „Lass Dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“, schreibt er seiner Gemeinde. Das Böse mit Gutem überwinden. Wie soll das gehen? Ich erinnere mich an eine Familie. Die ist in eine neue Wohnung umgezogen.

Bei ihrem Einzug gibt es mit einer älteren Bewohnerin mächtigen Ärger: Sie beschwert sich über den voll gestellten Flur, über den Lärm in der Mittagsruhe, und schließlich über den ganzen Müll. Am nächsten Morgen findet die Familie ein wütendes Schreiben mit der Hausordnung in ihrem Briefkasten. Die anderen Nachbarn kennen die alte Dame. „Einfach wegschmeißen“, raten sie. Und einer meint sogar, man sollte ihr als Antwort mal extra einen Sack Müll vor die Tür stellen.

Doch die Familie macht etwas ganz anderes. Mit einer Topfpflanze in der Hand klingelt die Mutter am nächsten Tag bei der älteren Dame, stellt sich als neue Nachbarin vor und lädt sie bei sich zum Kaffee ein. Ein paar Stunden später sitzt die alte Dame etwas verunsichert bei ihr in der Wohnung. Sie kommen ins Gespräch. Und dabei erfährt die Mutter etwas von dem, was die alte Dame im Leben so verbittert hat. Vor allem aber erfährt sie von ihrer Gehbehinderung. Deswegen käme sie auch kaum noch raus aus ihrer Wohnung. Und das Treppensteigen würde ihr besonders schwer fallen – gerade wenn dann noch Dinge im Treppenhaus herum stehen.

Nach diesem Gespräch entwickelt sich zwischen der Familie und der älteren Dame eine ganz neue Beziehung. Die Familie nimmt den Müll der älteren Damen mit und erledigt den einen oder anderen Einkauf für sie. Dafür passt die ältere Dame immer mal wieder auf die Kinder der Familie auf, so dass die Eltern abends auch mal weggehen können.

Ab und an poltert die ältere Dame trotzdem noch durch die Gegend. Doch das regt die Familie kaum mehr auf. Sie weiß ja, warum. So einfach kann es manchmal sein, Böses mit Gutem zu überwinden.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=7195
Es liegt gut in der Hand, wie eine Art Handschmeichler - das so genannte Handkreuz. Der Querbalken des Kreuzes ist leicht schräg, die Enden versetzt. So kann ich meine Hand gut um das Kreuz schließen, kann es fest drücken und spüre, wie sich die Form in meiner Hand abbildet.

So ein Handkreuz steckt in meiner Jackentasche. Und es hat mich schon in vielen Situationen begleitet. Situationen, in denen mir Trauer und Tod begegnet sind. Oft habe ich dann das Kreuz aus der Tasche genommen und es jemandem in die Hand gedrückt.

Und dann habe ich von diesem Kreuz erzählt. Weil es daran erinnert, dass Gott das menschliche Leiden kennt. Denn Gottes Sohn ist ja dem Leiden nicht ausgewichen. Er hat Enttäuschung, Schmerzen und schließlich den Tod an diesem Kreuz erlitten. Das Kreuz erinnert daran, dass Gott eben nicht im Himmel, in einer Art heilen Welt geblieben ist. ER ist Mensch geworden und kommt auch heute noch denen nah, denen es nicht so gut geht, körperlich, seelisch oder materiell.

Jedes Mal, wenn ich so ein Kreuz in der Hand halte, spüre ich, dass ich nicht alleine bin. Gerade in schweren Stunden, in denen mein geordnetes Leben ins Wanken gerät.

Doch das ist noch nicht alles – wenn ich das Kreuz in der Hand genau befühle, spüre ich die glatte Oberfläche. Das Kreuz ist leer – da hängt kein Körper dran.

Die Bibel erzählt, wie Gott seinen Sohn auferweckt und damit den Tod überwunden hat. Und so wird auch für uns die Zeit des Leidens einmal vorbei sein. Die Trauer wird nicht immer bleiben. Sie wird sich nach und nach in eine gute Erinnerung verwandeln. Das habe ich so erlebt und daran glaube ich.

Und das erzähle ich oft denen, die einen lieben Menschen verloren haben, wenn wir miteinander die Beerdigung vorbereiten. Und manchen drücke ich bei der Gelegenheit dann so ein Kreuz in die Hand. Einmal, als ich der Tochter einer Verstorbenen nach einer Beerdigung die Hand schüttelte, spürte ich das Handkreuz in ihrer Hand. Sie schaute mir kurz in die Augen und sagte: „Danke, es hat mir geholfen.“
https://www.kirche-im-swr.de/?m=7194
Schwarz oder weiß, das fragen sich viele, die heute in den Gottesdienst gehen. Denn heute ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr, da denken wir in den evangelischen Kirchen an die, die im Lauf dieses Jahres gestorben sind. Und dazu lade ich als Pfarrer die Angehörigen der Verstorbenen ein. So sind viele Trauernde in der Kirche. Menschen, die sich in den letzten Monaten der Erfahrung des Todes und des Abschiednehmens stellen mussten. Und weil es um die Verstorbenen geht, denken viele: Schwarz, das ist doch heute angemessen. Schwarz und nicht weiß. Schließlich heißt der Sonntag doch auch Totensonntag.

Doch unsere Kirche erstrahlt heute ganz in Weiß – weiß sind die Stoffe, die den Altar und die Kanzel schmücken und auf dem Altar steht ein großer weißer Blumenstrauß. Immer wieder werde ich deswegen von Besucherinnen und Besuchern angesprochen. Sie sind irritiert. Warum kein schwarzer Schmuck? Wenigstens eine schwarze Schleife? Ist das nicht die angemessene Farbe, wenn man um seine lieben Verstorbenen trauert?

Doch an diesem Sonntag stehen die Erinnerung und die Trauer in einem besonderen Licht. Als Pfarrer will ich heute nicht nur den Blick rückwärts lenken. Ich will heute mit den Trauernden nach vorne schauen, die Trauer aufgreifen, um sie in eine gute Erinnerung an die Verstorbenen zu verwandeln.

Denn wenn wir uns an die Verstorbenen erinnern, tun wir das im Schein der Osterkerze. Diese Kerze erinnert uns daran, dass Sterben und Tod nicht das Letzte sind, das wir Menschen erleben. Leben endet nicht mit dem Tod. Sondern wer stirbt, geht nur hinüber in eine andere Welt – in Gottes ewige Welt. Eine Welt, in der weder Leid noch Geschrei noch Schmerz mehr sein wird.

Und das ist doch eigentlich ein Grund, um zu feiern, und dem Tod nicht mehr das letzte Wort zu lassen. Deswegen gehört dieser Sonntag zu den Sonntagen im Kirchenjahr, an denen die Kirchen in festlichem Weiß geschmückt sind. Ein Zeichen, dass nicht die Trauer, sondern die Hoffnung diesen Sonntag prägen darf.

Aus diesem Grund kennt auch der Kirchenkalender den Namen „Totensonntag“ nicht. Der heutige Tag trägt nämlich den Namen „Ewigkeitssonntag“. Angesichts des Todes in dieser Welt dürfen wir uns heute besonders an die Zusage Gottes erinnern, dass es nach dem Tod ein ewiges Leben in Gottes Gegenwart gibt.
https://www.kirche-im-swr.de/?m=7193