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Anstöße SWR1 RP / Morgengruß SWR4 RP

Wann fühlen Sie sich eigentlich schön? Ich weiß, kein günstiger Zeitpunkt, das zu fragen. So früh am morgen. Zerknittert und mit nüchternem Magen der ungeschminkten Wahrheit ins Gesicht sehen.
Aber ein liebevoller Blick in den Spiegel, bevor Sie heute das Haus verlassen, wäre doch beflügelnd, oder?

Natürlich, sie haben Recht- man sollte das mit der Schönheit nicht so wichtig nehmen. Ist ja schließlich vergänglich. Und wahre Schönheit kommt sowieso von innen. Nur wer wendet das Innere nach außen?

Als meine Schwester vor vielen Jahren zum ersten mal mit ihrem Freund verreist ist, hatte sie panische Angst vor dem ersten Morgen. Was mach ich bloß morgens, wenn der mich dann sieht, so zerknautscht und ungeschminkt! Sie war sehr verliebt. Und ich war in der Zwickmühle. Ich kannte sie ja. Morgens war sie wirklich ein bisschen arg zerknautscht im Gesicht, nicht gerade eine Schönheit. Aber ich sagte zu ihr:
Wenn er dich so nicht liebt, dann ist er es nicht wert.
Das hat sie zwar überzeugt, aber Angst hatte sie trotzdem. Natürlich fand er sie auch am Morgen schön. Er war es wert. Aber sie war es auch. Denn sie hat sich verletzbar gemacht vor ihm. Hat ihm die ungeschminkte Wahrheit gezeigt. Aber er konnte gut damit umgehen. Und was soll ich sagen:
Als sie von der Reise zurückkam, war sie richtig schön geworden, sogar morgens.

So ist das mit der Schönheit. Sie wächst unter den Augen dessen, der uns liebt. Und das ist nur innerlich, das kann man äußerlich sehen. Man sieht es an den Augen, am Gesicht, an der ganzen Körperhaltung. Hier ist ein schöner Mensch. Hier ist ein Mensch, der weiß sich geliebt.

Ähnlich aufregend wie die Reise meiner Schwester mit ihrem damaligen Freund ist auch eine Begegnung mit Gott. Wenn wir Gottes Liebe erfahren wollen, dann braucht das auch etwas Mut. Der Mut, ihm die ungeschminkte Wahrheit zu zeigen, das zerknautschte Gesicht, oder das Gesicht, das man verloren hat.
Das ist nicht immer angenehm. Aber wer es riskiert, wird eine ähnlich wunderbare Entdeckung machen wie meine Schwester. ER ist es wert. Gott kann damit umgehen.

Es gibt Menschen, die werden in Gottes Nähe schön. Nicht nur innerlich. Man kann es ihnen ansehen. An den Augen. Oder mindestens an ihrem aufrechten Gang.
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Es gibt Menschen, die sind wie ein Haus mit Solaranlage auf dem Dach.
Ihre Energie für den täglichen Bedarf schenkt ihnen der Himmel. Und manchmal bleibt sogar für andere noch was übrig.

Mit dem täglichen Energiebedarf ist das ja so eine Sache. Man kann Energiereserven anzapfen- alte Rohstoffe abbauen. Oder man holt sie sich aus dem, was uns täglich geschenkt wird: Wind, Wasser, Sonne und was es sonst noch so gibt.
Das ist im großen Maßstab der Umweltpolitik so. Das ist aber auch im eigenen Seelenhaushalt, mit der Lebensenergie so.

Da gibt’s ja auch Energiereserven und Energiedepots. Nach einem schönen Urlaub sind die meistens wieder aufgefüllt. Oder nach einer Begegnung mit einem wunderbaren Menschen. Aber dann gibt es Tage und vor allem Menschen, die einem förmlich die Energie absaugen können oder Tätigkeiten, bei denen man schon beim dran Denken müde wird.

Jesus hatte keinen Arbeitsalltag wie wir, aber er hat wohl gewusst, wie schnell man ausgebrannt sein kann. Deshalb zog er sich sehr regelmässig und konsequent zurück von solchen Menschen und Umständen zurück.
Seinen Jüngern, die auch so erfolgreich sein wollten wie er, sagte er:

„Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele.“ Das heißt doch: der größte Erfolg, der überragendste Sieg ist in Wirklichkeit kein Sieg, wenn man darüber alle Energieen aufreibt, vielleicht noch wertvolle Freundschaften oder Liebesbeziehungen darüber verliert und sich am Ende selbst nur noch unter Alkohol oder sonst was spüren kann.

„Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele.“ meint Jesus. Auch in der Frage des täglichen Lebensenergiebedarfs gilt es, mit sich behutsam umzugehen: Arbeite wir über unseren Möglichkeiten und plündern dabei unsere Ressourcen aus? Nur um ein Ziel zu erreichen, koste es was es wolle?
Oder lassen wir uns jeden Tag schenken. Und nehmen unsere Energie aus dem, was uns da entgegenkommt? Sonne, Regen und Wind geben viel Energie. Und genauso will Gott uns Kraft geben für jeden Tag. Denn der Himmel ist offen und seine Sonne scheint immer, auch wenn wir sie nicht sehen.

Ich freue mich immer, wenn ich solchen Menschen begegne. Na, du altes Haus! Sag ich dann. Und denke: was für eine herrliche Solaranlage hat der auf seinem Dach. Der wärmt sogar mich mit seiner Energie.
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In der ersten Lebenshälfte lernt man die Selbstkontrolle. In der zweiten Lebenshälfte lernt man, diese Kontrolle wieder abzugeben.

Daran habe ich gedacht- bei unserem letzten Klassentreffen. Wir sind ja jetzt so um die fünfzig.
Früher hatten wir – 17 jährige Mädchen- mit unseren gnadenlos kurzen Röcken beim Klassenausflug unseren alten Klassenlehrer an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht. Wir wollten unsere Wirkung auf Männer testen, er wollte sie verhindern.
Wenn wir uns früher trafen, ging es immer darum: wer hat den tollsten Mann, die steilste Karriere, die nettesten Kinder.
Wenn wir uns heute treffen, haben wir viel zu lachen.
Karin- ich nenne sie mal so- hat keinen bedeutenden Mann geheiratet. Dafür ist sie heute noch glücklich mit dem Mann zusammen, der sie kurz vor ihrem Abitur geschwängert hat. Eine Katastrophe- hieß es damals. Es wurde ihr Glück! Ellen, die Stille, war in jeder Hinsicht ein graues Mäuschen. Heute hat sie einen Doktor gemacht und einen Doktor geheiratet und jettet um die Welt.
Silvia schließlich, unsere einstige Klassensprecherin, Star und Mittelpunkt jeder Party, kann nach zwei Ehen nichts Männliches mehr um sich haben außer ihrem Kater.
Was ist aus unseren Träumen von einst geworden? Was haben wir draus gemacht?

Was damals wie ein Freifahrschein zum Glück aussah, hat sich über die Jahre oft ins Gegenteil verkehrt. Was damals scheinbar eine Katastrophe war, wurde zum Glück.
Träume zu haben war schon wichtig. Aber mindestens genauso wichtig war, dass wir die auch wieder hinter uns lassen konnten. Dass wir über das Gefühl, wir hätten versagt, hinwegkommen konnten.
Im Gespräch miteinander haben wir gemerkt: wir haben viel weniger in der Hand, was aus uns wird, als wir das immer geglaubt haben.

Das Schöne daran ist aber: Hat man seine Träume erst einmal losgelassen, dann bekommt man für das Leben wieder einen ganz neuen Blick. Es erscheint viel leichter, weniger drohend. Es bekommt seine ursprüngliche Schönheit wieder.

Tja, und nächstes Jahr werden wir noch mal eine Oldie- Klassenfahrt nach Spanien unternehmen. Und unser alter Klassenlehrer, Gott hab ihn selig, wird vielleicht vom Himmel herunterschauen und seinen Spaß an uns haben.
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„Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen.“ Hat Jesus gesagt.
Heute vor 30 Jahren wurde der Arbeitgeberpräsident Hans Martin Schleyer entführt. Damit begannen jene Tage, die später mit dem Begriff „deutscher Herbst“ in die Geschichte eingingen. Am Ende stand nicht nur der Tod von Hans- Martin Schleyer und vielen anderen, am Ende stand auch der Tod des harten Kerns der so genannten Roten Armee Fraktion.

Ich erinnere mich noch gut an die Septembertage vor 30 Jahren. An die gedrückte Stimmung und die Angst. Und vor allem an die Ohnmacht, mit der wir diesem grausamen Spiel von Entführung, Erpressung und Mord zusehen mussten.
Vielleicht war für uns der deutsche Herbst so etwas wie der 11. September für Amerika: viele sind damals aus dem Gefühl, nach dem Krieg in einem relativ sicheren und geordneten Land zu leben, auf nimmer Wiedersehen heraus geworfen worden.
„Wir haben die klägliche und korrupte Existenz von Hans Martin Schleyer beendet.“ So lautete die letzte Erklärung der RAF. Sie sind angetreten, um es besser als ihre Väter, ehemalige Nazis, zu machen. Und sie haben es genauso gemacht.

Jesus sagt: „Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen.“ Damals war das keine Aussage für Supermächte. Ein Schwert ist immer nur die Waffe eines Einzelnen. Gewalt ist immer eine Frage an jeden und jede von uns. Nehme ich das Schwert? Will ich nur noch mein Ziel erreichen, koste es was es wolle? Jesus wusste: Wer Gewalt ausübt, ist dessen erstes Opfer. Denn Gewalt und Hass nisten sich zuerst in der Seele dessen ein, der zur Gewalt greift. Man verliert, ohne es zu merken, den Blick und das Gefühl für sein Gegenüber. Gedanken von Gewalt und Hass bohren sich in die eigenen Gefühle, besetzen einen bis ins innerste. Und während man die Menschen einteilt in gute und böse, sie womöglich noch auf einer Achse des Bösen auseinandersortiert, schafft man unablässig Feinde und merkt es nicht einmal.

Nicht anders ging es den damals jungen Leuten der RAF. Nicht anders geht es den Terroristen von heute. Nicht anders geht es denen, die im Alltag ihre Ziele durchsetzen, koste es, was es wolle.
„Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen“.
Heute wissen wir: es gibt keine Alternative zum Gespräch. Ich muss ihn mit meinen Feinden gehen- den Weg zu einer besseren Welt.
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„In Würde alt werden- geht das?“
In der Online Ausgabe einer Jugend-Zeitschrift diskutierten junge Leute leidenschaftlich über diese Frage: „Wie geht das- in Würde alt werden?“- „Gar nicht, schimpften zwei Mädchen. Als Frau musst du dir die Haut glatt ziehen, die Haare färben und alles was hängt, mit Silikon aufpumpen. Würdevoll altern- vergiss es!“
Darauf ein junger Mann: „Was ich mich grade frage: Was haben faltenglatte Haut und strammer Busen eigentlich mit Würde zu tun? Oder bin ich grad mal zu blöd?“

Und dann gab es ein lebhaftes Hin und Her. Ja, wer sind die eigentlich „die würdevollen Alten“?
„Ich kenne so `ne Frauen“, schreibt einer ein bisschen unbeholfen, „die sind richtig schön- so um die Lippen rum. Und ihre Augen strahlen. Und wenn sie reden, interessieren sich wirklich für einen.“

Für die Jungen ist eine würdevolle Alte offensichtlich keine, die ständig um Anti-Aging Cremes herumschleicht. Und sich überlegt, mit welcher Kleidung sie noch jugendlicher aussehen könnte.

Würdevolle Alte, das sind für die Jungen offensichtlich Alte, die ein Leuchten an sich haben. In deren Nähe sie sich wahrgenommen fühlen.
Paulus schreibt einmal: „Gott hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben.“ Und er meinte damit den hellen Schein von guten Erfahrungen. Wenn man durch dunkle Täler gegangen ist und wie durch ein Wunder behütet wurde. Wenn man in finstersten Zeiten erlebt hat: da leuchtet ein Licht auf, da ist ein Mensch, der dir die Hand entgegenstreckt. Ein heller Schein, den Gott uns in unsere Herzen gegeben hat.

Was mich betrifft, ich zehre mein ganzes Leben schon von solchen Geschichten. Aber irgendwann bin ich selber dran, eine würdevolle Alte zu werden. Und mich an den hellen Schein zu erinnern, den Gott in mein Herz gegeben hat. Und davon den Jungen zu erzählen und ihnen zu sagen: Auch wenn es jetzt finster ist, hab Vertrauen. Hoff auf das Licht und geh im entgegen. Nur Mut!“ Denn das brauchen die Jungen von heute genauso wie die von früher. Solche „würdevolle Alte“.
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„Willy, du musst aufstehen!“ Jeden Morgen steht Ruth an seinem Bett und zupft an der Decke. „Willy, du musst jetzt aufstehen!“ – Aber Willy sagt: „Warum soll ich aufstehen?“ –Darauf Ruth:„Na, weil du regieren musst. Du bist doch der Bundeskanzler!“

Diese Szene erzählte Ruth Brandt einmal über ihren Mann Willy. So war er eben auch, der ehemalige Bundeskanzler und Idol für eine ganze Nachkriegsgeneration. Ein Morgenmuffel. Keine Lust zum Aufstehen und phasenweise sogar depressiv.

Und ich dachte immer: Ja, wenn man eine spannende Arbeit hat und erfolgreich ist, wenn man Familie hat und Freunde, dann muss man doch morgens voller Lust aus dem Bett springen!
Willy Brandt hatte von all dem mehr als jeder andere. Er war für viele der Vater der Nation und sein Name stand in der Welt für Frieden und Versöhnung mit dem Osten.

Und doch konnte er nicht wirklich genießen, was er alles geschafft hatte. Vielleicht kennen Sie das auch. Weil Sie zu sehr hinter die Kulisse der Macht geschaut haben. Weil Sie gesehen haben, wie schwach Menschen sind und wie verführbar. Wie schnell sie aus Angst ihre hehren Vorsätze über Bord werfen.

Wer oft enttäuscht wurde, dem hilft nicht, wenn man ihm sagt: steh auf, tu deine Pflicht!
Wer oft enttäuscht wurde, braucht jemanden, der diese Erfahrungen nicht klein redet, sondern sagt: Du hast recht. So ist die Welt. Aber egal wie Menschen sind, du hast deine besondere Aufgabe. Du bist für etwas berufen, ganz gleich, ob die Anderen das gut finden, ob du Erfolg hast oder nicht.

Jochen Klepper, der wegen seiner jüdischen Frau von den Nazis hart bedrängt wurde, fand im Gebet sein Gegenüber. Und er spürte: da gibt es eine Kraft, die gibt mir morgens Schwung und führt mich durch alle Enttäuschungen und Ängste hindurch. So konnte er schreiben:
„Er weckt mich alle Morgen, er weckt mir selbst das Ohr. Gott hält sich nicht verborgen, führt mir den Tag empor. Dass ich mit seinem Worte begrüß das neue Licht. Schon an der Dämmrung Pforte ist er mir nah und spricht.“

Das wünsche ich Ihnen. Dass Sie am Anfang dieser Woche spüren können: Gott hat Ihnen etwas zu sagen. Und auch wenn Sie nicht Bundeskanzler werden- Gott hat eine Menge mit Ihnen vor.
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Unsere drei Kinder sind im Zeitraum von drei Jahren geboren. Und weil sie immer ähnliche Bedürfnisse hatten, gab es lange Zeit ein Gerangel: Erst um den Platz auf Mamas Schoß, dann um die Bauklötzchen, später um die Pickelcreme und um die besten Schulnoten. Früher kam es schon mal vor, dass die Lehrer ihre Namen verwechselten. Deshalb haben sie, so bald sie konnten, sehr verschiedene Wege gewählt. So bald sie sich selbst als Original entdeckten und auch von anderen so gesehen wurden, war das Gerangel vorbei.
Für mich als Mutter waren die drei immer sehr verschieden. Und ich habe jedes auf eine andere Weise geliebt.

All das geht mir durch den Kopf, wenn ich in der Bibel lese: Gott liebt uns Menschen, wie eine Mutter oder wie ein Vater. Vor Gott sind wir so etwas wie Geschwister. „Wir“ das sind nicht nur Christinnen und Christen, das sind auch die Muslime, Buddhisten und Atheisten und all die, die gar nicht wissen, was sie eigentlich sind.
Gottes Liebe ist schon immer global. Nur wir tun uns- wie Geschwister nun mal sind- nicht so einfach damit. Manchmal denke ich: vielleicht sind wir uns einfach zu ähnlich- wir Christen und Muslime- müssen deshalb darum rangeln, wer wohl den Platz auf Gottvaters Schoß zuerst besetzen darf und wer die besten Noten bekommt im globalen Spiel der Werte. Und sicher hat Gott auch seine Mühe mit unsren Eigenarten und Macken, hat vielleicht gar keinen Sinn für all das religiöse Getue, mit dem wir uns als etwas Besonderes vor ihm darzustellen versuchen.

Die Bibel sieht das eher praktisch und hautnah. Jeder Mensch trägt Gottes Odem in sich, seinen Geist. Jeder Mensch- auch der andersgläubige- ist sein Ebenbild, ist ihm wie aus dem Gesicht geschnitten.
Unsere Liebe ist endlich und menschlich- auch als Mütter und Väter. Gottes Liebe endet niemals.

Für mich ein wunderbarer Gedanke. Teil einer großen Menschheitsfamilie zu sein- Schwester von allen. Andererseits aber auch eine herbe Zumutung. Denn es ist ja manchmal schon schwer, die leiblichen Geschwister zu ertragen. Sind wir eine Menschheitsfamilie, dann habe ich auch all die zu ertragen, die mir total gegen den Strich gehen. Und sogar die, bei denen ich mich frage: warum Gott mir die zumutet.

Ich glaube, heute ist ein guter Tag, über allen Zerwürfnissen der vergangenen Woche noch einmal an den einen gemeinsamen Vater zu denken. Man muss sich ja nicht gleich um den Hals fallen. Aber einander leben lassen. Das ist doch schon was. Tja, so ist das halt mit der krummbuckligen Verwandtschaft.

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