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Anstöße SWR1 RP / Morgengruß SWR4 RP

„Wichtige Gehirnteile des Weibes sind schlechter entwickelt.“ behauptete vor über 100 Jahren der Arzt und Neurologe Dr. Paul Julius Möbius. In seinem Buch „Der physiologische Schwachsinn des Weibes“ versuchte er wissenschaftlich nachzuweisen, dass Frauen im Vergleich zu Männern von Natur aus geistig minderbemittelt sind. Das in vielen Auflagen erschienene Buch diente jahrzehntelang als Vorwand, Frauen den Zugang zur höheren Bildung zu verwehren. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. In den Schulen bringen Mädchen mittlerweile die besseren Leistungen. Und jungen Frauen stehen heute alle wissenschaftlichen Karrieren offen - zumindest in der Theorie. Ganz entscheidend für diesen Wandel sind Frauen, die als Wissenschaftlerinnen in verschiedenen Bereichen beeindruckende Vorbilder sind. – Es mag überraschen, doch auch in der christlichen Tradition gibt es solche Vorbilder. Etwa die Heilige Katharina von Alexandrien, der heute in den christlichen Kirchen gedacht wird. Die Legende, die man von ihr erzählt, hat es in sich. Als Kaiser Maxentius im 4. Jahrhundert Christen zum Märtyrertod verurteilen ließ, weil sie nicht den Göttern opferten, trat ihm Katharina entgegen und bestand auf einen Gelehrtenwettstreit. Der Kaiser ließ sich darauf ein und rief 50 seiner besten Gelehrten zusammen. Katharina brachte so intelligente Argumente für das Christentum vor, dass sich die schlauen Männer geschlagen geben mussten. Nun mag man zu Recht einwenden, das sei ja nur eine Legende, die historisch nicht stimmt. Aber eine Legende muss ja auch nicht historisch stimmen. Legende heißt auf deutsch: das, was gelesen werden muss. Und in diesem Fall gibt es gute Gründe, diese Legende immer wieder zu lesen und in Erinnerung zu behalten. Nicht nur, weil auch heute noch die abstrusen Thesen eines Dr. Möbius in manchen Männerköpfen herumspuken. Sondern vor allem deswegen, weil sich immer noch viele Mädchen und Frauen von Männern geistig bevormundet fühlen. Für all diese Frauen kann die Heilige Katharina ein Vorbild sein. https://www.kirche-im-swr.de/?m=128
Die Polizei klingelte um 6.45 Uhr an der Tür des Pfarrhauses in Koblenz. Sachlich und knapp erklärten die Polizeibeamten dem katholischen Priester die Rechtslage: die kurdische Familie, die in seiner Kirche Zuflucht gesucht habe, habe kein Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland und müsse das Land umgehend verlassen. Um eine Eskalation der Situation zu vermeiden, öffnete der Pfarrer die Tür zur Kirche. Der Mutter, dem Vater sowie den drei Kindern im Alter von 5, 7 und 10 Jahren blieb nur wenig Zeit, das Notwendigste zu packen. Nur eine Stunde später wurden sie zum Flughafen gebracht und in die Türkei abgeschoben. Die gewaltsame Beendigung des Kirchenasyls ließ nicht nur den Pfarrer sprachlos zurück. Auch der Unterstützerkreis, der seit einem Jahr versucht hatte, die drohende Abschiebung zu verhindern, war geschockt. Hauptgrund für ihr Engagement waren die drei minderjährigen Kinder. Das jüngste ging noch in den Kindergarten, die beiden älteren besuchten die Grundschule. Alle Kinder der kurdischen Familie waren in Koblenz geboren. Sie sprachen deutsch, nicht türkisch. In Koblenz hatten sie ihre Spielkameraden, Koblenz war und ist ihre Heimat. Die zwangsweise Abschiebung in ein für sie fremdes Land, deren Sprache und Kultur sie nicht kennen, wird für immer ein Trauma für sie bleiben. Abgesehen davon droht dem Vater in der Türkei Gefängnis und Folter. Auch wenn die Abschiebung nach Angabe der Verantwortlichen völlig korrekt nach rechtsstaatlichen Regeln erfolgt ist: für mich und viele Menschen in Koblenz bleibt unverständlich, warum man Kindern solch traumatische Erfahrungen nicht ersparen kann. Selbst wenn die Eltern im Asylverfahren Fehler gemacht haben, dürfen doch nicht unschuldige Kinder dafür bestraft werden. Gott sei Dank hat in dieser Situation die Kirche nicht geschwiegen. Wenn Recht keine Gnade kennt, wird es zum Unrecht, formulierte der Koblenzer Dechant in einem Solidaritätsgottesdienst. Auch der Trierer Bischof Marx verteidigte das Koblenzer Kirchenasyl. Und erst vor zwei Wochen forderten die beiden großen Kirchen gemeinsam dazu auf, dass Kinder nicht die Leidtragenden der Asylpolitik sein dürften. Vielleicht war das Kirchenasyl in diesem Sinn doch nicht ganz umsonst: es hat an die biblische Tradition erinnert, den Flüchtlingen Schutz und Hilfe zu gewähren. Denn nicht Sonntagsreden machen eine Gesellschaft menschenwürdig, sondern die Rücksichtnahme auf die Kleinen und Schwachen.

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Wer sich in einem Dritte - Weltladen engagiert, muss von dem, was er da tut, wirklich überzeugt sein. Denn immer wieder müssen sich die Ehrenamtlichen anhören, dass die Produkte im Weltladen zwar sehr schön und ganz wunderbar seien, aber doch viel zu teuer. Da die Weltladen - Aktiven in der Regel geduldige Menschen sind, erklären sie dann zum wiederholten Male: Die Produkte im Weltladen sind deshalb teurer, weil die Bauern in der Dritten Welt für ihren Kaffee oder ihre Bananen Löhne erhalten, von denen sie menschenwürdig leben können. In den Supermärkten dagegen sind diese Produkte deswegen so billig, weil für die 12 Stunden - Arbeit auf den Plantagen Hungerlöhne gezahlt werden. Doch in Deutschland scheint gegen das Preisargument kaum ein Kraut gewachsen. – Gut, dass das nicht in allen Ländern der Fall ist. In Kamerun gelang es im Rahmen einer groß angelegten Kampagne, die Menschen davon zu überzeugen, nicht mehr die Hähnchen aus Europa zu kaufen, obwohl diese viel billiger sind. Die Menschen sollten vielmehr die einheimischen Hähnchen kaufen. Die sind zwar teurer, aber damit konnte die Existenz vieler kleiner Hühnerfarmen gesichert werden. Dass die Menschen sich so verhalten haben, ist in einem Land wie Kamerun alles andere als selbstverständlich, denn die Menschen verfügen nicht gerade über hohe Einkommen. In einem Interview erklärte der Leiter der Aktion, wie er seine Landsleute von dem veränderten Konsumverhalten überzeugt habe. Eines seiner Argumente lautete: Armut ist kein Grund, andere noch ärmer zu machen. Selbst wer arm ist, soll seine Würde bewahren und nicht irgend etwas essen. – Für mich ein überzeugendes Argument. Die Geschichte hat mir so gut gefallen, dass ich sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Koblenzer Weltladen erzählt habe. Denn manchmal habe ich das Gefühl, dass sie von der ständigen Billigpreis - und Schnäppchenmentalität entmutigt werden. Und diese Geschichte ist eine Ermutigung: Lasst euch nicht verunsichern. Das, was wir einkaufen und was wir essen, ist nicht nur eine Preisfrage, sondern hat etwas mit unserer Würde als Menschen zu tun. Zumindest in einem westafrikanischen Land haben das offensichtlich einige Menschen begriffen. https://www.kirche-im-swr.de/?m=126
„Warum gibt es soviel Leid auf der Welt?“ „Wie kann ein guter Gott das zulassen?“
Diese Fragen quälen gläubige Menschen zu allen Zeiten. Schon der leidgeprüfte Ijob im Alten Testament haderte deshalb mit Gott.
In der Hölle von Auschwitz – so wird erzählt – saßen in einer Häftlingsbaracke gelehrte jüdische Männer zusammen. Sie hatten sich entschlossen, Gott den Prozess zu machen. Wie konnte er sein Volk so im Stich lassen? Musste er nicht eingreifen angesichts des unaufhörlichen Mordens an den Kindern Israels? Nach Ende der Beweisaufnahme verkünden sie das einhellige Urteil: Gott wird aus der jüdischen Gemeinschaft ausgeschlossen! Nachdem das Urteil gesprochen ist, erhebt sich der Rabbi und spricht: „Kommt, jetzt wollen wir beten.“
Auch gläubige Menschen können dem Leiden keine überzeugende Sinndeutung geben. Aber sie können und dürfen Gott ihr Leid klagen. Das hat mit Unglaube nichts zu tun.
Im Gegenteil: Wer das tut, der widersteht der Versuchung, Gott für abwesend oder gleichgültig zu halten. Auch Jesus betete am Kreuz den Psalm 22: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bist fern meinem Schreien, den Worten meiner Klage?“ (Ps 22,2)
Beten in der Verzweiflung ist ein Bekenntnis zur Gegenwart Gottes, auch und gerade in einer Welt, die ihn in ihrem Elend zu widerlegen scheint.
Als Romano Guardini, einer der großen Theologen des 20. Jahrhunderts, sich schwer krank auf seinen Tod vorbereitete, vertraute er sich einem Freund an. „Ich werde“ - so Guardini - „mich beim letzten Gericht nicht nur fragen lassen, sondern auch selber fragen. Und ich hoffe, dass ich dann die wahre Antwort auf die Frage erhalte, die mir kein Buch, kein Glaubenssatz, kein Lehramt und keine Theologie beantworten konnte: Warum, Gott, das Leid der Unschuldigen, diese fürchterlichen Umwege zum Heil ?“

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Kaum zu glauben: Aufs Jahr gerechnet verbringen Zehnjährige mehr Zeit vor dem Fernseher als im Schulunterricht, über 1.400 Stunden! In westdeutschen Großstädten haben zwei von drei Jungs in diesem Alter ein Fernsehgerät im Kinderzimmer. Das sind Zahlen, die zu denken geben, nicht nur heute am sogenannten „Weltfernsehtag“.
Natürlich leben wir in einer Mediengesellschaft, in der kaum jemand auf den Flimmerkasten verzichten möchte. Aber beim Fernsehen ist es wie bei vielen Dingen: die Dosis ist entscheidend.
Kinder, die aus Langeweile oder Vernachlässigung stundenlang durch die Programme zappen, müssen mit schlimmen Nebenwirkungen rechnen. Der Bewegungsmangel führt bei vielen zu Übergewicht und fehlender Fitness.
Neue Studien belegen, dass Vielseher deutlich schlechtere Schulleistungen aufweisen. Lese- und Schreibschwächen sind bei ihnen ebenso ausgeprägt wie sprachliche Defizite. Diese Ergebnisse können nicht überraschen, sieht man sich die Programme vieler Sender einmal näher an. Was da in Talkshows, Daily Soaps oder Comedies geboten wird, ist oft genug geist- und geschmacklos. Medialer Schrott.
Schlimmer noch sind die vielen brutalen Actionfilme. Untersuchungen aus Niedersachsen zeigen, dass Kinder, die über einen eigenen Fernseher verfügen, doppelt so häufig jugendgefährdende Gewaltdarstellungen anschauen als andere. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Nutzung ähnlich gelagerter Computerspiele. Das bleibt nicht ohne Folgen: Die Gewaltbereitschaft der Heranwachsenden nimmt zu. Wenn Mord und Totschlag alltäglich auf dem Bildschirm konsumiert werden, dann baut das keine Aggressionen ab. Im Gegenteil: Gewalt erscheint geeignet, Konflikte zu lösen. Medienforscher und Polizeipsychologen schlagen Alarm!
Die Schuld allein den Programmmachern zuzuschieben, wäre aber zu einfach. Hier sind zuerst die Eltern gefordert. Bundespräsident Horst Köhler hat kürzlich in seiner Rede zur Bildungsmisere darauf hingewiesen. In einer Hauptschule in Berlin-Neukölln meinte er:
„Eltern müssen sich Zeit für ihre Kinder nehmen: Spiel und Gespräch, Vorlesen und Erzählen, gemeinsame Mahlzeiten am Familientisch – das fördert die Entwicklung der Kinder. Ein Fernseher im Kinderzimmer tut es nicht!“
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„Ich bin dann mal weg“. Mit diesem Satz verabschiedete sich Hape Kerkeling im Sommer 2001 von seinen Freunden.
Keiner ahnte, was der beliebte Komiker vorhatte. Sechs Wochen lang war Kerkeling unterwegs zum Grab des Apostels Jakobus. Über 800 km als Fußpilger von den französischen Pyrenäen bis ins ferne Santiago de Compostela.
Was er auf dieser strapaziösen Tour erlebte, schildert er in einem bemerkenswerten Buch. Vielleicht haben Sie es auch gelesen ? Mit viel Witz und Selbstironie beschreibt er seine zahlreichen Begegnungen auf dem Camino, diesem uralten Pilgerweg der Christenheit.
Die wichtigste Begegnung aber deutet Hape Kerkeling nur an. Es war am 3. Juli auf der Etappe von León nach Astorga. Er schreibt: „Das was ich gestern erleben durfte, kann ich weder erzählen noch aufschreiben. Es bleibt unsagbar. (...) Ich habe Gott getroffen !“
Nein, das ist nicht der billige Gag eines Komödianten. Kerkeling war aufgebrochen, um sich selbst zu finden. „Wer bist du ?“, hatte er sich gefragt. Nun glaubt er es zu wissen. „Eigentlich ist mein Camino hier beendet, denn meine Frage ist eindeutig beantwortet. Aber jetzt kann der Weg mir (...) nur noch Freude bereiten.“
Natürlich möchte man als Leser erfahren, wie das ist, Gott zu begegnen. Aber Hape Kerkeling behält das für sich. „Yo y Tú“ – „Ich und Du“.
Diese Worte hatte er am Morgen des Tages auf der Mauer einer Dorfschule entdeckt, von Kinderhand mit Kreide gemalt. „Yo y Tú“ – das ist für Kerkeling der Schlüssel seiner Gotteserfahrung. „Was passiert ist, betrifft nur mich und ihn. Die Verbindung zwischen ihm und mir ist nämlich etwas Eigenständiges“.
Ereignen aber, so erzählt der Pilger, konnte sich diese Begegnung mit Gott nur in Stille und Gelassenheit. Kerkeling fühlte sich leer. Er schreibt: „Total gelassene Leere ist der Zustand, der ein Vakuum entstehen lässt, das Gott dann entspannt ausfüllen kann. Also Achtung: Wer sich leer fühlt, hat eine einmalige Chance im Leben.“
Ich denke, Hape Kerkeling hat in diesem Augenblick eine Wirklichkeit gespürt, die sich nicht im Hier und Jetzt fassen lässt. Es ist eine innere Welt, die mich mit der Ewigkeit verbindet, oder -wie es der Psychoanalytiker C.G.Jung ausdrückt- die Gewissheit, „dass man schon in diesem Leben an das Grenzenlose angeschlossen ist“.
Diese Erfahrung vergleicht Kerkeling mit einem „riesigen Gong“. „Und der Klang wird nachhallen. Und wenn ich die Ohren spitze, werde ich diesen Nachhall noch sehr lange wahrnehmen können.“
https://www.kirche-im-swr.de/?m=123
„In jenen Tagen (...) wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.“ (Mk 13,24-27)
Das sind die Worte Jesu aus dem heutigen Sonntagsevangelium nach Markus. Sie klingen wie eine Drehbuchvorlage für einen Hollywood-Film über den Weltuntergang.
Und in der Tat: die Bilder, die Jesus verwendet, sind dramatisch. Der Kosmos stürzt in sich zusammen, eine spektakuläre Rettergestalt erscheint und sorgt für ein Happy-End, zumindest für die Guten, die „Auserwählten“.
Vom Ende der Welt ist auch heute immer mal wieder die Rede. Meist aber nicht im Zusammenhang mit der Religion. Längst sind wir Menschen in der Lage, unsere Erde zu ruinieren, entweder durch die Vernichtungskraft der atomaren Waffen oder durch die wachsende Umweltzerstörung, Stichwort: Klimakatastrophe.
Aber das wäre dann ja nicht das Ende des Kosmos, sondern „nur“ der Tod für unseren blauen Planeten.
In seiner Rede von der Endzeit geht es dem Mann aus Nazareth aber um das Kommen des Reiches Gottes.
Das jedoch, so glauben Christen, hat bereits mit dem irdischen Jesus begonnen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung ist die Wende zum Guten eingeleitet. Da, wo Menschen sich dem Geist Jesu öffnen, wo sie dessen Botschaft zum Maßstab ihres Handelns machen, da ist Gottes Reich „im Kommen“.
Noch aber ist die Welt nicht frei von Hass und Gewalt, Krankheit, Leid und Tod.
Deshalb warten die Gläubigen auf die Vollendung des Reiches Gottes. Sie kann nur von Gott ausgehen.
Als Gott die Welt erschuf, entstanden auch Raum und Zeit. Deshalb wird sich die Schöpfung auch mit der Zeit vollenden und nicht in ihr. Von daher sind die biblischen Bilder vom Ende Ausdruck der Überzeugung, dass die Welt zeitlich und vergänglich ist. Aber das, worin sie gründet und was sie erhält, das ist ewig, das ist Gott selbst.
Deshalb hatten die frühen Christen auch keine Angst vor dem Ende. Sie erwarteten ungeduldig die Wiederkunft des Menschensohns. Eindrucksvoll überliefert der Apostel Paulus den dringlichen Gebetsruf der ersten Gemeinden: „Marána tha – Unser Herr, komm !“

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