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SWR3 Worte

„Latein-Kenntnisse sind manchmal ja doch nützlich. Ertragen heißt im Lateinischen tolerare und daher kommt das uns geläufige Wort Toleranz. Einander ertragen heißt also auch: Einander mit Toleranz begegnen, mit Interesse und Verständnis für die Verschiedenheit des oder der anderen. Und wenn das Ganze, wie es Paulus rät [Eph 4,2 AE: nur für das Netz], auch noch mit Liebe geschieht, dann kann die Verschiedenheit […] zu einem Reichtum werden. […] Es ist viel gewonnen, wenn wir in der Buntheit der Lebensformen einen Reichtum erkennen, den Gott uns Menschen eröffnet.“

Karla Wessel
Pfarrerin in Gelsenkirchen
In: Lila Blätter, Magazin des Frauenreferates der Evangelischen Kirche von Westfalen, Nr. 34/Februar 2007, S. 19.

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