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SWR3 Gedanken

In einer Woche ist es soweit: am kommenden Donnerstag startet Deutschlands größte Sozialaktion, die 72-Stunden-Aktion. Über 100.000 Jugendliche aus sieben Bundesländern haben 72 Stunden Zeit, bestimmte gemeinnützige Aufgaben zu erfüllen. Veranstalter ist der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, der BDKJ. Hier laufen seit letztem Jahr die Anmeldungen der Jugendgruppen ein.
Am 7. Mai um 17.07 Uhr bekommt also jede Aktionsgruppe einen Umschlag überreicht, in dem ihre Aufgabe genau beschrieben ist. Das kann alles mögliche sein: einen Barfußpfad für den Kindergarten anlegen zum Beispiel. Oder eine Zirkusvorstellung in einem Altenheim organisieren. Ein Biotop auf Vordermann bringen oder ein Jugendcafé einrichten.
Erst mal wird ein Plan gemacht: was brauchen wir, um unser Ziel zu erreichen, womit fangen wir an? Wen müssen wir um Hilfe bitten? Viele Handwerksbetriebe, Baumärkte oder Eltern bieten ihre Unterstützung und ihr Know-How an. Und dann wird drei Tage lang geplant, geschaufelt und geschuftet.
Aber natürlich kommt der Spaß auch nicht zu kurz. Viele Gruppen übernachten in ihren Jugendräumen oder werden von ihren Gruppenleitern mit einer Pizza motiviert. Außerdem begleitet SWR3 die Aktion. Rund um die Uhr laufen Musikwünsche, Grüße, Hilferufe oder Reportagen über die verschiedenen Projekte.
Wenn am Sonntag Nachmittag dann der Hammer fällt, gibt es bestimmt viele glückliche Gesichter. Zum einen bei den Menschen, denen die Aktionen zu Gute kommen. Aber bestimmt auch bei den Jugendlichen, die die letzten drei Tage voll im Einsatz waren. Und wahrscheinlich werden sie stolz ihr Aktions-T-Shirt tragen, auf dem das Motto der diesjährigen 72-Stunden-Aktion steht. „Uns schickt der Himmel“.






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