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SWR3 Gedanken

Und, wie fühlt es sich an: das neue Jahr?
Fühlt es sich schon nach 2007 an –
oder steckt ihnen noch 2006 in den Knochen?
Stellen Sie sich vor,
da würde jetzt einer kommen und Ihnen ins Ohr flüstern:
„Ich lasse jetzt etwas Neues geschehen;
es fängt schon an – merkst du es nicht?“
Komisch, diese Vorstellung – oder?
Denn was soll das bedeuten:
„Ich lasse jetzt etwas Neues geschehen;
es fängt schon an – merkst du es nicht?“
Wär´ ja aber vielleicht gar nicht schlecht,
wenn sich mal was ändern würde.
Doch vielleicht fängt das Jahr auch ganz anders an?
Stellen Sie sich das doch mal vor:
Vielleicht fängt das neue Jahr heute morgen so an,
dass ich plötzlich und ohne Vorwarnung
eine laute Stimme dröhnen höre:
eine Stimme, ohne das ich weiß woher und warum.
Und diese Stimme brüllt in mein Leben:
„Ich lasse jetzt etwas Neues geschehen;
es fängt schon an – merkst du es nicht?“
Können Sie sich das vorstellen: Meint da etwa jemand mich?
Mir stellen sich die Haare zu Berge,
denn was soll das, und wer will da was von mir?
Aber egal, wie laut oder leise das neue Jahr anfängt:
Das stimmt, was Gott da sagt.
„Hä, wieso denn jetzt plötzlich Gott?“,
denkt jetzt vielleicht der eine oder die andere.
Na, weil Gott das gesagt hat:
„Ich lasse jetzt etwas Neues geschehen;
es fängt schon an – merkst du es nicht?“
Das ist die Jahreslosung, also die kirchliche Überschrift für 2007.
Das ist Gottes Klartext für die nächsten 365 Tage Leben.
Okay, es kann schon sein,
dass nicht jeder das sofort so glauben kann –
und schon gar nicht so früh im Jahr.
Aber mit diesem frühen Unglauben scheint Gott zu rechnen.
Deshalb fragt er ja noch mal nach:
„Sag mal, hast du denn echt noch nichts von mir gemerkt?
Noch nie in Deinem Leben?
Na, vielleicht wird das im neuen Jahr ja anders.“
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